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Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler: Die Legende von der Kanzlerberaterin
dapd

Kanzlerberater - ein Titel mit Klang. Auch Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler wird in den Medien gerne als Ex-Beraterin von Helmut Kohl vorgestellt. Aber was macht eigentlich ein Kanzler-Berater? Und hat sie diesen Titel verdient? Gertrud Höhler: Zweifel an ihrer Tätigkeit als Kohls Kanzlerberaterin - SPIEGEL ONLINE

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jalu-2008 25.08.2012, 07:50
1. Frau Merkel

Ich habe nie CDU gewählt, ich werde es nie tun.

Aber Frau Merkel hat durchaus meine Symphatie.
Sie schein mir bescheiden, ehrlich und zielstrebig, Eigenschaften die andere Politiker vermissen lassen.

CDU-CSU, das stand und seht doch für Seilschaften und Lobbyisten.
Vorn angeführt von Leuten wie Kohl oder Strauß.
Dass Merkel ihr unbequeme Mitbewerber aus dem Weg schafft, ist nicht zu übersehen. Wenn es sich dabei aber um Figuren wie Wulff handelt, dann tut sie diesem Land nur einen Gefallen.

Vermutlich gibt es viel Neider in der CDU, anders kann ich mir diese recht primitiven Unterstellungen nicht erkären.

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hubertrudnick1 25.08.2012, 07:57
2. Frau Höhler

Zitat von sysop
Kanzlerberater - ein Titel mit Klang. Auch Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler wird in den Medien gerne als Ex-Beraterin von Helmut Kohl vorgestellt. Aber was macht eigentlich ein Kanzler-Berater? Und hat sie diesen Titel verdient?
Diese Frau muss man nicht unbedingt ernst nehmen, wobei ich nicht damit gesagt haben will, dass ich mit der Arbeit und dem politischen, sowie Führungsstil der Frau Merkel einverstanden bin.
HR

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Christiane Schneider 25.08.2012, 07:59
3. Eigentlich..

Zitat von sysop
Kanzlerberater - ein Titel mit Klang. Auch Merkel-Kritikerin Gertrud Höhler wird in den Medien gerne als Ex-Beraterin von Helmut Kohl vorgestellt. Aber was macht eigentlich ein Kanzler-Berater? Und hat sie diesen Titel verdient?
...schätze ich Herrn Langguths Beiträge. Hier konnte er sich nicht entscheiden, ob es eine Rezension des neuen Höhler Buches werden sollte oder ob Frau Höhler persönlich relativiert werden soll.

Also startet man die Buchrezension mit einer persönl. Herabwürdigung um dann in der Folge das Buch gleich mit zu diskreditieren.

Nur weil Herrn Langguth das Buch nicht gefällt, muß er nicht auch gleich die Person angreifen.

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peterpahn 25.08.2012, 08:21
4.

Ich habe Gertrud Höhler in erster Linie immer als Unternehmensberaterin wahrgenommen, so wurde sie bei ihren vielfachen Aufritten in Talk-Sendungen auch vorgestellt. Es stimmt zwar auch, dass ihr zumeist noch das Etikett der "Kanzlerberaterin" umgehängt wurde, aber das scheint mir im Zusammenhang der Vorstellung ihres neuen Buches überhaupt nicht wichtig. Denken wir z.B. an den Journalisten Michael Spreng. Auch bei ihm wird bei jeder Gelegenheit immer noch an seine Wahlkampf-Unterstützung für Stoiber erinert, obwohl das viele Jahre zurückliegt und er zuvor sein Leben lang bereits mit seiner journalistischen Arbeit auf sich aufmerksam gemacht hat und sogar Chefredakteur war. Kurzum: Es sind m.E. oft auch Reflexe in einer Redaktion, den Talk-Gästen ein Etikett aufzuprägen ("Wer war das nochmal, was schreiben wir in den Untertitel"). Was die Thesen von Frau Höhler angeht, da wird es wohl so sein, wie sie schreiben, dass sie in einigen Punkten übertrieben und zugespitzt hat, aber das ist eine bekannte Technik um Aufmerksamkeit zu erheischen. Dennoch beobachtet sie sehr viel Richtiges, was sie ja selbst zugegebn, und das Phänomen Merkel wird auch die Historiker in vielen Jahren noch brennend interssieren. Ich finden es nicht gut, wenn nun von interessierter Seite auf die Autorin eingedroschen wird und ihre persönlichen Motive für das Buch den Inhalt des Buches verwischen sollen.

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mkpr 25.08.2012, 08:21
5. Ladenhüter.

Wer nicht in der Politik tätig ist, kann nicht über Politik schreiben. Meiner Meinung und Erfahrung nach - ich arbeite als Arzt - bedingen Praxis und Denken einander, um richtig zu denken. Wenn jemand vom Schreibtisch im Elfenbeinturm über Politik schwadroniert, produziert er lästige Vorteile, meistens werden die Ladenhüter angeboten.

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HansCh 25.08.2012, 08:32
6. ... ein bisschen Eitelkeit ...

Kanzlerberater sei kein geschützter Begriff. Und Fr. Höhler habe Kanzler Kohl eben nicht systematisch beraten, möglicherweise nur hin und wieder mit dem Kanzleramt telefoniert. Mag sein. Wir sollten aber mit ihr nachsichtig sein, wenn sie sich gerne als Kanzlerberaterin titulieren lässt, solche Eitelkeiten finden sich auch bei anderen. Jeder, der publizistisch tätig ist, muss sich "im Gespräch" und in den Medien halten; und da hilft solch eine Titulierung und verleiht den Argumenten mehr Nachdruck als sie ansonsten hätten. Erforderlich ist allerdings, diese "Argumente" auf Richtigkeit zu prüfen.

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crimson-king 25.08.2012, 08:32
7. Da spricht der Neid...

Zitat:" Kohl war von einem grundsätzlichen Werteempfinden bestimmt und nicht von der Idee: Hauptsache Kohl bleibt dran." Das ist sowohl politisch, wie historisch Unsinn. Wer sich ein bischen mit Dr. Kohl auseinandergesetzt hat, oder: wer einfach ein bischen gesunden Menschenverstand hat, der sieht: Helmut Kohl hat sich nur für sich selbst interessiert; anders kann man auch gar nicht Kanzler werden. Frau Höhler hingegen hat einen Konflikt: Selbstkonzept/Realität. Sie hält sich selbst für eigentlich prädestinierter für eine Führungsrolle in der Republik als Frau Merkel, deswegen auch diese unverständliche Aggression auf ihre alten Tage. Dabei verseht sie nicht, dass es nicht auf einen besonders elitären Habitus ankommt, sondern auf ein effizientes Umweltbewusstsein. Helmut Kohl wurde ja auch all die Jahre belächelt als "die Birne" mit der Kassenbrille.

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Herrmann der Verräter 25.08.2012, 08:34
8. Höhler

Ein Literaturkritiker bin ich nicht. Muß man auch nicht sein,um feststellen zu können, daß Frau Höhler mit Ihrem Werk voll den Tatsachen entspricht. Der schäbige Versuch der gleichgeschalteten Medien und heruntergekommenen
Pseudo-Moderatoren im Fernsehen ( z. B. Wulf Schmiese im ZDF) sie zu verteufeln ist mehr als infam. Frau Höhler gehört zu jenem 10% der Deutschen, die in aller Welt als absolute Spitzenklasse gelten. Von diesen Deutschen würde sich jeder Europäer gern führen lassen. Leider Gottes sind aber die restl. 90% mehr als vernachlässigbar.
Und Merkel ist nun mal die Vertreterin davon. Und mit diesem 90% muß man leider auskommen. Wie lange noch ?

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wortmannin 25.08.2012, 08:34
9. Hohl, Höhler,

am höhlsten!

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