Forum: Blogs
Migrationsdebatte: Wer betrügt, wird gewählt
AFP

Wenn es um Ausländer geht, macht Horst Seehofer den Monaco-Franze: A bisserl was geht immer. Angela Merkel wartet und schweigt - und lässt damit zu, dass der Rechtspopulismus sich auch in Deutschland weiter ausbreitet. Augstein-Kolumne: Seehofer und die Migrationsdebatte - SPIEGEL ONLINE

Seite 29 von 48
les.fleur.du.mal 06.01.2014, 19:24
280.

Zitat von Izmir..Übül
Mag sein, aber die gehen nach Möglichkeit lieber dahin, wo sie anständig bezahlt werden (übrigens auch die aus dem Inland).
Die Auswahl solcher Wunsch-Ausländer fängt eigentlich schon was früher an, die gehen dahin, wo sie anständig und als Menschen gleichberechtigt behandelt und wo sie anständig bezahlt werden (übrigens auch die aus dem Inland).

Dann kommt das wohl hin.

Fleurs

Beitrag melden
dhanz 06.01.2014, 19:34
281.

Zitat von mundi
Es ist ein Unterschied, ob sich Völker mit ähnlicher Kulturen und Religionen freiwillig zusammenschließen (z.B. Schweiz oder DDR/BRD), oder zwangsweise in ein Großgebilde zwangsvereinigt sind.
Da haben Sie sicher recht.
Allerdings habe ich nichts anderes geschrieben.
Oder glauben Sie tatsächlich, das die Mitglieder der europäischen Union sich freiwillig, d.h. aufgrund von in den Mitgliedsländern stattfindenden Volksabstimmungen, zu den "Vereingten Staaten von Europa" zusammenschliessen?
Schon jetzt ist die EU in ihren gegenwärtigen Strukturen ein Zwangsgebilde, was sicherlich nicht die Mehrheit der betroffenen Bevölkerung will und dies wird die Europawahl eindrucksvoll zeigen.

Beitrag melden
meinemeinung: 06.01.2014, 19:40
282. Altbekannte Lösungsversuche

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten kocht dieses Thema immer wieder hoch. Man glaubt die Probleme in den Griff bekommen zu können indem man eine Minderheit verantwortlich macht.
Dies könnte aber nur funktionieren wenn sie auch die tatsächliche Ursache ist.
Die vielfältigen Probleme unserer Gesellschaft, von Selbstentfremdung über ein zerbrechliches Finanzsystem,Überalterung, bis hin zur Umweltzerstörung,um nur einige zu nennen,können so niemals auch nur annähernd gelöst werden. Stattdessen geraten sie so nur noch mehr aus dem Blickfeld, was jede konstruktive Lösung erschwert.
Werden die Probleme dann schlimmer, was eine zu erwartende Folge ist, wird mehr desselben gefordert. Was am Ende einer solchen Entwicklung steht, hat unsere Geschichte deutlich vor
Augen geführt. Gelernt haben wir daraus allerdings wenig.

Beitrag melden
tosi01 06.01.2014, 19:40
283. optional

Leider fiel mein um 18:41 gesendeter Beitrag (tosi01) der Zensur zum Opfer. Meine beiden gut ausgebildeten Söhne sind wegen grottenschlechter Bezahlung nach Schweden und der Schweiz ausgewandert, die freigewordenen Plätze sind jetzt von noch schlechter bezahlten Migranten besetzt worden. Wir könnten auf einen großen Teil der Zuwanderer verzichten, wenn man den sehr gut ausgebildeten heimischen Menschen anständige Löhne zahlen wurde, die zum größten Teil einfach nicht ausreichen die allgemeinen Lebenshaltungskosten zu bestreiten, geschweige denn private Altersvorsorge, wie von Politikern angeraten,bezahlen können. Profiteure sind hier Konsorten (Betrüger) wie z.B. Maschmeier u.A..Von der Zuwanderung profitieren nur die Firmen bedingt durch noch geringere Löhne und einhergehend mit geringeren Sozialleistungen und Steuern. Tolle Wurst ! Die Lasten/Transferzahl. an die nicht arbeitenden Migranten zahlt der kleine Steuerzahler, der sich nicht durch Flucht ins Ausland der Steuerzahlungspflicht entziehen kann.Ja ich weiß, Schweden und die Schweiz sind Länder mit sehr hohen Lebenshaltungskosten. Entscheidung sind nicht die hohen Kosten, sondern dass, was nach Abzug aller Kosten in der priv. Schatulle verbleibt. Schönen Montag noch.

Beitrag melden
marina 06.01.2014, 19:41
284. Schwarz-Weiß Denken

Es gibt doch nicht nur schwarz-weiß !
Nicht jeder, der die Probleme der Einwanderung ausspricht ist rechts-orientiert eingestellt.
Das ist echt nicht mehr auszuhalten. Es ist normal, dass die Menschen die zu uns kommen, sich wirtschaftlich verbessern wollen. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Es ist aber auch normal, dass die Menschen die zu uns kommen, sich auch an unsere Gesetze und Moralvorstellungen zu halten haben.

Ich bin ich der Meinung, dass wir unseren Wohlstand auch mit Menschen teilen sollten, die in ihrem eigenen Leben nicht mit Wohlstand gesegnet waren.
Doch im Gegenzug sollten sie aber dann auch in unser Sozialsystem einzahlen.
Wenn das nicht getan wird, müsste eine Karenzzeit geschaffen werden und dann sollte es auch Konsequenzen geben.
Die meisten möchten aber mit Sicherheit arbeiten und nicht von Almosen leben. Da bin ich fest von überzeugt!

Beitrag melden
marthap 06.01.2014, 19:43
285. .

Zitat von sysop
Ausländerfeindlichkeit ist immer ekelhaft, egal ob sie sich bürgerlich tarnt oder gleich ihre extremistische Fratze zeigt.
Da will man Herrn Augstein natürlich ungern widersprechen.
Aber was er als moralisch anerkannter Linkspopulist natürlich verschweigen muss, ist doch wohl der Umstand, dass die Sorge vieler Bürger- übrigens auch ausländischer- überhaupt nicht ernst genommen wird. Dabei ist gar nicht die Sorge um angebliche Überfremdung, sondern die Sorge, dass soziale und lebenswichtige Strukturen für Ideologien geopfert werden, die sich einen falsch verstandenen Humanismus auf die Fahnen geschrieben haben. Aber mit Ausländerfeindlichkeit hat dies alles überhaupt nichts zu tun. Und im Grunde genommen weiss Herr Augstein das ganz genau, aber es untermauert halt so schön das das Bild vom Rechtspopulisten, der ja nur der bürgerlich getarnte Nazi ist. Ein Mann wie Augstein, der durch seine beschämende Vorliebe für Herrn Grass unlängst erfahren durfte, was solche Simplifizierungen bedeuten, sollte nicht jedesmal aufs neue mit zweierlei Maß messen.

Beitrag melden
tatsache2011 06.01.2014, 19:47
286. Problem

Zitat von Spiegelkritikus
Ist es gerecht, wenn ein gerade zugezogener Migrant die gleiche Sozialleistung bezieht wie ein alteingesessener Bürger, der viele Jahre in Deutschland gearbeitet und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hat? Die meisten deutschen Bürger sagen: nein, ...........
Die EU sagt auch nein, denn

<<< In den ersten drei Monaten ist das EU-Aufnahmeland nach EU-Recht nicht verpflichtet, nicht erwerbstätigen EU-Bürgerinnen und -Bürgern Sozialhilfe zu gewähren.

Für den Zeitraum ab drei Monaten bis zu fünf Jahren gilt:
Nicht erwerbstätige EU-Bürger dürften in der Praxis kaum einen Anspruch auf Sozialhilfeleistungen haben, da sie, bevor ihnen das Recht auf Aufenthalt zuerkannt wurde, gegenüber den nationalen Behörden nachweisen mussten, dass sie über genügend finanzielle Eigenmittel verfügen. >>>
zitiert aus http://ec.europa.eu/deutschland/pres...s/11943_de.htm

Beitrag melden
agua 06.01.2014, 19:49
287.

Zitat von dhanz
Blödsinn. Der Personenkreis, um den es hier geht, hat überhaupt kein Interesse daran, hier zu arbeiten. Schon gar nicht zu Löhnen, die nicht höher sind als die staatlichen Leistungen. Abgesehen davon: Welch ein Arbeitgeber hat Interesse an einer Arbeitskraft, die noch nicht einmal ausreichend die Landessprache beherrscht.
Das hat doch, als die türkischen Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden, auch niemanden interessiert.
Es geht um Menschen, die für einen geringeren Lohn arbeiten, als es deutsche Arbeiter tun würden.Das was diese Leute verdienen, ist immer noch viel mehr, als das, was sie im eigenen Land verdienen würden.
Dieser letzte Punkt, wird aber in Deutschland gerne vergessen, dass es trotz einer EU gravierende Unterschiede im Verdienst gibt.Wer das nicht vergisst, sind natürlich die Firmen, die an diesen Unterschieden profitieren und mit zu solchen Situationen beitragen, wie sie hier diskutiert und kritisiert werden.

Beitrag melden
Steve Holmes 06.01.2014, 19:51
288.

Zitat von jenstw
gerade wir Deutsche waren im 19. Jh. die Auswanderernation, unsere dem Land verlorenen Generationen haben nicht nur Amerika Wachstum und Wohlstand gebracht. Wir sollten Einwanderer bei uns willkommen heißen und bei ihrem Neubeginn unterstützen!
Willkommen heißen ja, aber nicht unterstützen. Die Guten schaffen es auch ohne Unterstützung und nur die werden gebraucht. Genau der Typus der Amerika damals Wachstum und Wohlstand gebracht haben.

Beitrag melden
Kontra 06.01.2014, 19:53
289. Soli muss her

Wie wäre es mit einem weiteren , und zwar doppelten Solidaritätszuschlag für klamme EU Staaten, dann könnte man den Rumänen und Bulgaren, vielleicht auch den Portugiesen und Griechen vor Ort besser helfen.
Und der Armutstransfer von Unqualifizierten hätte ein jähes Ende.

Das wäre neben dem Zinsverlust und dem dahin schmelzen der Altervorsorge eine zu ertragende Last für den deutschen Dödel.
Schließlich hat doch der Ausbau der Tafeln (hatten letztes Jahr zwanzig-jähriges Jubiläum) für minderbemittelte Rentner und Hartz IV-Empfänger gut geklappt.Das ist noch weiter Ausbaufähig!

Beitrag melden
Seite 29 von 48
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!