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Migrationsdebatte: Wer betrügt, wird gewählt
AFP

Wenn es um Ausländer geht, macht Horst Seehofer den Monaco-Franze: A bisserl was geht immer. Angela Merkel wartet und schweigt - und lässt damit zu, dass der Rechtspopulismus sich auch in Deutschland weiter ausbreitet. Augstein-Kolumne: Seehofer und die Migrationsdebatte - SPIEGEL ONLINE

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agua 08.01.2014, 11:22
470.

Zitat von Steve Holmes
Es wird oft unterstellt, dass es sich bei der Feststellung dieser Probleme um Ausländerfeindlichkeit handelt. Diese Unterstellung ist falsch und böswillig und soll dazu dienen die Diskussion zu unterdrücken. In Deutschland leben Millionen von Ausländern und nur mit wenigen bestimmten Gruppen gibt es Probleme. Diese Probleme können jedoch nicht gelöst werden wenn man sie verschweigt.
Es sind aber Probleme, die zunächst ignoriert werden, es wird weggeschaut.Und letztendlich sind die Schuldigen, die Betroffenen.
Wie dann, wenn es Unmut in der Bevölkerung gibt, mit den gemachten Problemen umgegangen wird, geht schon in die Richtung auf Grund von Vorurteilen, Vorbehalte aufzubauen.Das ist keine Lösung und ist wieder nur der Politik dienlich, um sich bei den Wählern beliebt zu machen.
Wie ich schon beschrieb, ist die Problematik bei uns im Ort, den Firmen zu verdanken, die möglichst billige Arbeiter einstellen möchten.
Mir missfällt die Art und Weise!

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HaioForler 08.01.2014, 12:13
471.

Zitat von Wildes Herz
Es ist gewiss nicht rechtspopulistisch, zu sagen dass sich jeder an Recht und Gesetz halten muss - wohl aber, dies ganz speziell für "Ausländer" zu betonen. Der Ton macht hier die Musik. Genau so, wie es Augstein in seinem Artikel ganz richtig beschreibt...
Irgendwann schriebt er auch mal gute Artikel, ich fiebere dem entgegen.

Das ist ganz einfach erklärt. Nehmen wir an, aus einer Gruppe Migranten haben 60% einein Job, aber 40% beziehen Hartz4. Dann können wir folgendes festhalten, wie das Aussprechen von Fakten
gewertet würde:

"Die große Mehrheit dieser Migranten arbeitet"
= SPD

"Diese Migranten sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft"
GRÜNE

"Fast die Hälfte dieser Gruppe erhält Hartz4"
??? Und nu? Richtig: das ist "ausländerfeindlich". Wiederholst Du es mehrmals, ist es "Hetze".

Fragst Du nach einer Lösung für das 40%-Problem: schweigen, da schon das Erwähnen das Negieren der Segnungen ist.

Wie war das nochmal mit dem Ton?

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HaioForler 08.01.2014, 12:14
472.

Zitat von Ylex
er äußerst sich nicht dazu, wie man die Ghettoisierung ganzer Stadtteile verhindern kann,
Geld Geld Geld und nette Worte. ;))

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HaioForler 08.01.2014, 12:18
473.

Zitat von damtschweli
In Ihren Augen, Herr Augstein, sind also ca. 60 bis 70 Prozent der Bundesbürger "politischer Bodensatz"? Wenn Sie sich da mal nicht verstiegen haben. Eine widerliche Überheblichkeit nenne ich sowas.
Dafür sind für ihn 70% der Rumänen Fachkräfte. So kann's gehen - über Nacht ;)

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HaioForler 08.01.2014, 12:18
474.

Zitat von gowilligo
Zum einen war in Seehofers Äußerungen ausdrücklich von Armutsmigration die Rede.
Das raffen die Linken in ihrem Populismus nicht. Die sind zu blöd dazu.

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HaioForler 08.01.2014, 12:21
475.

Zitat von tosi01
Sie, Herr Augstein, sind ein unwissender Fantast und in einer Scheinwelt lebend.
Reich geboren. Das kann auch ein Nachteil sein.

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Steve Holmes 08.01.2014, 13:02
476.

Zitat von mundi
Sinti sind es schon. Da sollte man schon differenzieren!
Ich spreche daher auch lieber von Zigeunern, dann weiß jeder wer gemeint ist. Wer von uns kann schon zwischen Roma und Sinti unterscheiden? Die werben ja für ihre Musik auch als Zigeunermusik und nicht als Sinti oder Roma Musik.

Ich habe lange in Budapest im 8. Bezirk gewohnt, der im Volksmund Zigeunerbezirk heißt. Natürlich sind die Menschen dort sesshaft aber die Kriminalitätsrate ist höher und viele leben vom betteln. Trotz Jahrhunderten in diesem Land sind sie noch immer nicht voll integriert.

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ambulans 08.01.2014, 13:02
477. nach

können wir inzwischen also auch "tea party" ...

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Steve Holmes 08.01.2014, 13:07
478.

Zitat von agua
Wie dann, wenn es Unmut in der Bevölkerung gibt, mit den gemachten Problemen umgegangen wird, geht schon in die Richtung auf Grund von Vorurteilen, Vorbehalte aufzubauen.Das ist keine Lösung und ist wieder nur der Politik dienlich, um sich bei den Wählern beliebt zu machen.
Ich hoffe inständig, dass die Politiker versuchen sich bei den Wählern beliebt zu machen. So sollte es in einer Demokratie sein. Schließlich werden sie von den Bürgern gewählt um sich in ihrem Sinne zu engagieren.

Zitat von agua
Wie ich schon beschrieb, ist die Problematik bei uns im Ort, den Firmen zu verdanken, die möglichst billige Arbeiter einstellen möchten.
Die Firmen verhalten sich völlig OK. Wenn sich die Einheimischen zu gut für diese Jobs sind dann machen halt andere die Arbeit.

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