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Mohammed-Regisseur Nakoula: Das Sündenregister des Provokateurs
Sam Bacile

Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis? Die traurige Biografie des Mohammed-Regisseurs Nakoula - SPIEGEL ONLINE

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jancker 15.09.2012, 16:25
1. Hallaluja!

Mein Gott wird da aus einem Film eine Staatsaffäre gemacht! Auch im Westen scheinen viele noch nicht in der Neuzeit angekommen zu sein, in der man für Gotteslästerung nicht mehr auf den Scheiterhaufen kommt (oder von einem wütenden Mob gelyncht wird).

Es gibt ja durchaus entsprechende statirsche Filme über Jesus ("Das Leben des Brian")

Wenn wir auch jedesmal eine Botschaft anzünden wenn die Bibel beleidigt wird, dann gäbe es bald keine Botschaften mehr. Man sollte meinen dass es wichtigere Dinge gibt, als sich über so etwas aufzuregen.

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My2Cents 15.09.2012, 16:26
2. Übersetzungsdienst

Eine Frage, die sich mir immer wieder stellt, ist:

Wer hat eigentlich die arabische Synchronisation angefertigt?

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kjartan75 15.09.2012, 16:26
3.

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
Scheint ja kein sehr christliches Leben geführt zu haben, der junge Mann. Und jetzt auch noch Volksverhetzung...

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andreas9348324 15.09.2012, 16:26
4.

Ach kommen sie, Wut und Hass als Folge dieses Films? Wut und Hass sind in der arabischen Welt hausgemacht, dazu braucht es keinen Film. Wenn der vorsitzende Volksverhetzer der Gemeinde die Meute nicht gegen einen Film aufstacheln kann, dann eben gegen irgend eine obskure Karikatur.

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grover01 15.09.2012, 16:26
5.

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
Was immer es mit diesem Film auf sich hat. Dass nun Bilder vom Regisseur gezeigt werden wie er verhaftet wird ist ein klarer Angriff auf die Meinungsfreiheit. Was er sich zuvor hat zuschulden kommen lassen oder nicht ist vollkommen uninteressant. Es ist nicht verboten schlechte Filme zu drehen. Die Ägypter können ja in ihrem Land den Film gerne verbieten, das geht uns wiederum nichts an, aber in der westlichen Welt darf wegen sowas niemand strafrechtlich verfolgt werden.

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town621903 15.09.2012, 16:29
6. Na und?

Ich schlage auch nicht gleicht jemanden auf offener Straße tot, wenn ich im Kino einen schlechten Film sehe. Die Reaktion der muslimischen Welt, nämlich Unbeteiligte zu töten, ist durch nichts zu entschuldigen und zeigt das dramatisch archaische Rechtsverständnis.

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TangoGolf 15.09.2012, 16:30
7. Ist der Typ so wichtig?

Irgendwer macht einen Film. Toll. Nun macht er ihn leider über Mohammed. Eigentlich sollte das genauso relevant sein, als hätte er ihn über Barbies Freund Ken gemacht - doch eine der größten Weltkulturen dreht mal wieder durch.

Und was passiert? Es wird in den Medien groß und breit über den Film diskutiert - und eben nicht darüber, dass für alle ersichtlich eine 1,6 Milliarden Menschen umfassende Hauptkultur immer weiter kaputt geht. Und schlimmer: es wird relativeirt was das Zeug hält und so einem unwichtigen Ding wie diesem Film und seinem Macher gar die Schuld zugeschoben!

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skade 15.09.2012, 16:33
8.

wieso soll der Typ dafür schuldig sein, das Esoteriker Amok laufen? Das Problem ist doch nicht der Film sondern das verschrobene Weltbild der Religiösen.

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kuddel37 15.09.2012, 16:34
9. .

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
Vollkommen egal was das Regisseur so für eine Vorgeschichte hat.
Es kann ja wohl nicht sein, das es nun strafbar sein soll sich über einen verwirrten Typen Namens Mohammed, der Gottes Worte gehört haben soll, lustig zu machen.

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