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Mohammed-Regisseur Nakoula: Das Sündenregister des Provokateurs
Sam Bacile

Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis? Die traurige Biografie des Mohammed-Regisseurs Nakoula - SPIEGEL ONLINE

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mark1100 15.09.2012, 16:34
10.

Zitat von cst
Ich sehe überall in der Presse nur widerliche Anbierderung an diejenigen, die Geal ausüben. Das ist ungefähr so, wie wenn man der Frau die Schuld bei einer Vergewaltigung gibt, wegen aufreizender Kleidung. Leute wo leben wir denn, entweder wir verteidigen unsere Werte und beurteilen alles auf derselben Basis, oder wir geben unsere Freiheit eben auf. Im umgekehrten Fall, wie würde da geurteilt werden? Warum ist der Islam immer so heilig und gut und das Christentum abgrundtief böse? Echt armselig. Die Inquistion durch die Hintertür - und alle halten sich für so wahnsinnig aufgeklärt und "sofisticated". Übel.
Besser kann man es nicht zusammenfassen. Mir wird ganz flau im Magen wenn ich derartige Artikel lese. Irgendetwas läuft da arg Falsch!

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Sackaboner 15.09.2012, 16:36
11.

Zitat von jancker
Mein Gott wird da aus einem Film eine Staatsaffäre gemacht!
Die Staatsaffäre wurde seinerzeit auch aus dem Prediger gemacht, der einen Koran verbrennen wollte. Da hat Präsident Obama persönlich an den Prediger appelliert.
Ach, by the way, Herr Stöcker, ist der Provokateur oder der Islam das Problem? Sind die Provokateurinnen der Pussy-Riots oder Herr Putin das Problem?

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driftwood1973 15.09.2012, 16:38
12. Na super

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
Das war ja klar, daß sich die Presse nun auf den " Provokateur" einschiesst um sich blos nicht mit den "Provozierten" Moslems in aller Welt beschäftigen zu müssen. Beschämender gehts nimmer.

Man stelle sich vor, ein hysterischer Christenmob wäre 1979 nach der Veröffentlichung des Films „Life of Brian“ marodierend durch die Strassen gezogen und hätte Leib und Leben gänzlich Unbeteiligter gefährdet. Man stelle sich ferner vor, als Grund wäre angeführt worden, dass der inzwischen zum Filmklassiker aufgestiegene Satirefilm der Komikergruppe Monty Python das Leben Jesu verunglimpfe und man dieses als Gläubiger nicht hinnehmen könne. Deshalb wäre man losgezogen, hätte alles kurz und klein geschlagen und schon mal eine europaweite Unruhe mit Todesopfern angezettelt. Proteste gegen denMonty-Python-Film gab es tatsächlich. von religiösen Gruppierungen. Aber Todesopfer? Diplomatische Krisen? Unruhen und Tumulte? Nein – nicht in der christlichen, westlichen Welt.

Diese unverhältnismäßigen Reaktionen sind jedoch in der offensichtlichen Intoleranz des Islam ein wiederkehrendes Phänomen – die Geschichte wiederholt sich

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blaudistel 15.09.2012, 16:43
13. Zu hoch für Sie, oder?

Zitat von kjartan75
Scheint ja kein sehr christliches Leben geführt zu haben, der junge Mann. Und jetzt auch noch Volksverhetzung...
... und wenn der Mann hundertmal ein Gauner sein sollte - er hat das Recht solche dämlichen Videos zu drehen! Das nennt man Meinungsfreiheit.
Er hat gegen eine historische Figur gehetzt - was bitte schön ist da Volksverhetzung? Diese Person lebt nicht mehr - und ein Teil der Menschheit bezweifelt dass es sie - diese Figur - ebenso wie Jesus oder sonstwelche Götter - je gegeben hat. Ist das Volksverhetzung wenn sie über diese - ihre Überzeugung ein Video drehen und ins Internet stellen? Sollen jetzt ALLE zwangsmissioniert werden.

Seine - des Kopten dunkle Gestalt :) - ist doch völlig nebensächlich. Und wenn er 101 und eine Straftat begangen hätte ... er kann nur für die Taten bestraft werden für die er sich strafbar gemacht hat. Zum Beispiel, wie man hört, gegen seine Bewährungsauflagen verstossen. Ein Video über seine politische oder religiöse Meinung zu drehen ist ganz sicher nicht strafbar. Bestraft werden kann er höchstens weil er es ins Internet gestellt hat ... wenn das stimmt mit dem Internet. Und wenn er das Video hergestellt hätte und jemand anders hätte es ins Internet gestellt? Er hat kein "Video-Drehverbot" - jetzt kapiert!?

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ohminus 15.09.2012, 16:44
14.

Zitat von cst
Leute wo leben wir denn, entweder wir verteidigen unsere Werte und beurteilen alles auf derselben Basis, oder wir geben unsere Freiheit eben auf. Im umgekehrten Fall, wie würde da geurteilt werden? Warum ist der Islam immer so heilig und gut und das Christentum abgrundtief böse? Echt armselig. Die Inquistion durch die Hintertür - und alle halten sich für so wahnsinnig aufgeklärt und "sofisticated". Übel.

Vielleicht weil sie es im Gegensatz zu Dir sind? Bei "Das Leben des Brian" haben fundamentalistische Christen aber auch die Mainstream-Kirche Zeter und Mordio geschrien. In Deutschland gilt im Übrigen immer noch, dass die Verächtlichmachung ganzer Religionen oder Volksgruppen in einer Art und Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, strafbar ist.

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ash26e 15.09.2012, 16:46
15. Als im Verlauf der Aufklärung

das Phänomen "Presse" aufkam, gab es in Deutschland die Diskussion, ob das korrekte deutsche Wort nicht dafür Schmierfink sei. Der kaper, der dieses Video verfasst hat hat jedenfalls keine Köperverletzung unhd sogar Tode zu verantworten. Das haben nur die, die im Namen einer Religion ihr Süppchen kochen.

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blaudistel 15.09.2012, 16:49
16. Ah so?

Zitat von ohminus
Vielleicht weil sie es im Gegensatz zu Dir sind? Bei "Das Leben des Brian" haben fundamentalistische Christen aber auch die Mainstream-Kirche Zeter und Mordio geschrien. In Deutschland gilt im Übrigen immer noch, dass die Verächtlichmachung ganzer Religionen oder Volksgruppen in einer Art und Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, strafbar ist.
Und deshalb darf man Plakate aufhängen auf denen Gott zu seinem Sohn sagt: "Ich habe deine Mutter gef* ...!"

Das sind doch Scharmützel. Diese Dinge könnten geahndet werden, aber sie werden es nicht mehr. Das Plakat musste abgenommen werden und das wars. Der Künstler der das schicke Plakat entworfen hat lebt noch unbehelligt unter uns :)

Aber natürlich kann man nicht zugeben dass die Christen hier hinzu gelernt haben und ein wenig toleranter sind - geworden sein mussten ... sozusagen ... als ein Teil - nicht alle - radikalen Islamisten.

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dokuti 15.09.2012, 16:51
17. Hören sie bitte auf, von einem

Zum "Provokateur" wird er doch erst gemacht durch die abartigen und durch nichts gerechtfertigten Haßreaktionen der Moslems. Wo bitte ist dieser Mensch ein "Provokateur"? Der Mann hat nun keinerlei Shutz mehr, weil er ein Krimineller ist. Und ein Fanatiker. In den westlichen Ländern distanziert man sich von Fanatikern. Das ist auch richtig so. Aber bitte nicht die ausländischen Fanatiker am Ende entschuldigen durch eine unpassende Schuldzuweisung! Es gibt Meinungfreiheit. Oder nicht? Ist es nun so weit, haben es die radikalen Kräfte geschaft, die Meinungsfeiheit einzuschränken? Darf ich jetzt meine Meinung, die ich über Mohamed habe, nicht mehr sagen, weil ich erstens Angst haben muss, von einem Moslem gekillt zu werden, zweitens vorher bedenken müsste, dass ich keinen weltweiten Aufruhr verursache und drittens dann fürchten muss, im Westen als Provokateur zu gelten? Will man wirklich zulassen, dass man den Radikalen einen "Provokateur" und somit das Vorhandensein einer Provukation zugesteht? Ohne Provukation gibt es keinen Provukateur - verdammt nochmal - und wo liegt hier eine Provukation vor? In diesem kleinen, lächerlichen Filmche? Zum Glück war der Macher der Mohamedkarrikaturen ein angesehener Journalist und kein Krimineller mit Schulden usw., sonst wäre auch er hierzulande ein "Provokateur" gewesen. Ich wünsch mir Standhaftigkeit bei der Verteidigung der westlichen Werte, der Menschenrechte und der Demokratie und da gibt es nichts zu relativieren!!!

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divStar 15.09.2012, 16:54
18. Ich kann verstehen,..

.. dass bestimmten Gruppen (wie groß sie auch sein mögen) bestimmte Filme/Lieder/sonstwas sauer aufstoßen. Aber genau so könnte es doch sein, dass die - teils abartigen - Rituale ebenso wie z.B. der Mangel an Verständnis für die anderen auf die Leute im "Westen" abstoßend wirken.
Es ist schlimm genug Menschen zu töten, weil man selbst gerade anderer Meinung ist. Schlimmer ist es aber Menschen zu töten, die nichts dafür können, dass ein paar andere Menschen eine bestimmte Meinung haben. Ich glaube aber, dass diese Differenzierung enormen Hirnschmalz voraussetzt - und da Religion und Wissenschaft in der nicht-westlichen Welt einander oft ausschließen, glaube ich nicht, dass vor allem jene, die randaliert haben, in der Lage und willens sind sich ihre eigenen Taten mal vor Augen zu führen.
Ganz gleich wie dumm eine Meinung bzw. etwas gesagtes sein kann: es rechtfertigt unter absolut gar keinen Umständen das Morden. Wer diesen Grundsatz nicht verstehen bzw. akzeptieren will, um den mache ich mir gar keine Sorgen. Da helfen nur noch Kriegsschiffe vor der Küste. Ich will gar nicht wissen, was wäre, wenn diese Gläubigen die besseren Waffen hätten. Dann müssten wir wohl augenblicklich zum Islam konvertieren, um überhaupt leben zu dürfen.

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ohminus 15.09.2012, 16:56
19.

Zitat von driftwood1973
Man stelle sich vor, ein hysterischer Christenmob wäre 1979 nach der Veröffentlichung des Films „Life of Brian“ marodierend durch die Strassen gezogen und hätte Leib und Leben gänzlich Unbeteiligter gefährdet.
Dass muss man sich nicht vorstellen, das ist passiert.

Zitat von
Diese unverhältnismäßigen Reaktionen sind jedoch in der offensichtlichen Intoleranz des Islam ein wiederkehrendes Phänomen – die Geschichte wiederholt sich
Das einzig offensichtliche hier ist dass Du weder von Geschichte noch von Mathematik etwas verstehst. Denn weder ist das Christentum frei von solchen Reaktionen, noch sind eine handvoll Fanatiker "der Islam". Es gibt weltweit über eine Milliarden Muslime. Wir würden uns bedanken, hielte man Mundlos, Zschäpe und Co für "die Deutschen".

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