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Mohammed-Regisseur Nakoula: Das Sündenregister des Provokateurs
Sam Bacile

Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis? Die traurige Biografie des Mohammed-Regisseurs Nakoula - SPIEGEL ONLINE

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cato. 15.09.2012, 17:34
40. ...

Zitat von Zaphod
Warum wird ein Mensch, der es sich zur Aufgabe macht, andere Menschen zu beleidigen, verteidigt? Der Filmemacher handelte doch nicht aus künstlerischem Streben oder im Wunsch, eine neue Meinung zu äußern. Sein einziges Ziel war es, andere Menschen zu provozieren. Er allein ist die Ursache dafür, dass viele Menschen sterben mussten. Und schlimmer noch, er hat es vorhersehen können. Daher war dieser Mann nicht arglos, sondern heimtückisch. Er gehört tatsächlich angemessen bestraft, denn ein derartig freidensgefährdendes Verhalten kann durch keine Meinungsfreiheit gedeckt sein!
In einer Demokratie hat er das Recht zu provozieren und verantwortlich sind jene die zur Gewalt greifen, das ist die Grundlage der westlichen Werteordnung, ob ihnen das nun passt oder nicht.
Die wahre Verantwortung liegt bei jenen die die Menschenmasse aufgehetzt haben und das waren neben hohen Imamen eben auch die politischen Führungen ihres Landes, zumindest in Ägypten.

Beispiele wo das Recht zur Provokation besteht, können sie ohne große Mühe finden, das Christentum muss sich seit mindestens 150 Jahren bereits jede Schmähung und Verächtlich Machung gefallen lassen und das ist auch gut so. Wenn sie das nicht glauben sei ihnen Nietzsches Antichrist einmal ans Herz gelegt. Nicht weniger muss der Islam erdulden.

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gute_frage 15.09.2012, 17:34
41. Wieso sollte das Recht

Zitat von bo_the_blade
Es ist wirklich traurig zu sehen, das der Macher des Films jetzt vor den Pranger gezerrt wird. Wen iinteressiert es wie seine Vorgeschichte ist? Er hat das Recht diesen Film (egal wie schlecht er ist) zu machen, solange er gegen keine Gesetze bei uns (!) verstößt! Warum kann der Westen und auch seine Medien nicht dazu stehen? Statt dessen machen wir alles um die Massen zu besänftigen. Sollte die Lehre daraus sein, dass wer Gewalt anwendet, der (siehe Angriffe auf die Botschaften) bekommt seine Zugeständnisse?
auf freie Meinungsäußerung nur für den Macher eines viertklassigen Filme gelten, und den anderen dieses Recht verweigert werden ? Insbesondere, da er diesen Film nur durch Auftischen von Lügen drehen konnte und keinesfalls ein künstlerisches Werk erschaffen wollte, sondern lediglich eine zündelnde Provokation ?

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Privatier 15.09.2012, 17:36
42. Der Film ist zu schützende Kunst, jede Gewalt dagegen ein abscheuliches Verbrechen

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
dürfte ganz gewiß das Urteil lauten, würden für Script, Drehbuch, Regie und Ausführung Konto Pussy Riot verantwortlich zeichnen, und würde sich das Filmkunstwerk nicht das höchst legitime Recht erlauben, mitten ins Reservat völlig maßlos tolerierter Lieblinge von Politikern und Medien zu zielen, die längst den notwendigen Mut verloren haben, unsere demokratischen und freiheitlichen Errungenschaften zu verteidigen.

MfG

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augu 15.09.2012, 17:37
43. die beleidigten Moslems sollen doch ihre Wut besser im Griff haben !

Zitat von sysop
Nakoula Basseley Nakoula, Regisseur des antimuslimischen Mohammed-Films, hat sein Ziel erreicht, Wut und Hass in der muslimischen Welt. Die Biographie des Provokateurs ist bewegt: Tankstellenpächter, Drogenproduzent, Betrüger, Bankrotteur. Muss er nun zurück ins Gefängnis?
Wenn man einen Menschen bewußt ganz schwer provoziert, von dem bekannt ist, dass er u.U. sehr jähzornig werden kann, und dieser dann wirklich böse und gewaltätig ausrastet , wer ist dann an der Gewaltätigkeit u. ihren Folgen schuld: der ausgeratete Täter, weil er seine Wut nicht im Griff hat oder auch der derjenige, der diesen Wutausbruch bewußt provoziert hat? Ich denke ein Richter würde bei sehr schlimmen Folgen des provozierten Wutausbruchs( inbes. wenn Unbeteiligte betroffen sind) den Provokateur nicht nur väterlich ermahnen, so etwas in Zukunft zu unterlassen.

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sanctum.praeputium 15.09.2012, 17:39
44. Wer lässt sich von was provozieren

Zitat von Zaphod
Warum wird ein Mensch, der es sich zur Aufgabe macht, andere Menschen zu beleidigen, verteidigt? Der Filmemacher handelte doch nicht aus künstlerischem Streben oder im Wunsch, eine neue Meinung zu äußern. Sein einziges Ziel war es, andere Menschen zu provozieren. Er allein ist die Ursache dafür, dass viele Menschen sterben mussten. Und schlimmer noch, er hat es vorhersehen können. Daher war dieser Mann nicht arglos, sondern heimtückisch. Er gehört tatsächlich angemessen bestraft, denn ein derartig freidensgefährdendes Verhalten kann durch keine Meinungsfreiheit gedeckt sein!
Wer diesen in jeder Hinsicht überaus schlechten Film gesehen hat, muss sich wundern, wer sich überhaupt von so etwas provozieren lässt.
Wollte der Produzent nicht evt. zeigen, auf welchem geistigen Niveau sich diejenigen befinden, die sich überhaupt von einem solchen Machwerk beleidigen lassen. Wer etwas auf sich hält, lässt sich nur auf seinem Niveau beleidigen.

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ohminus 15.09.2012, 17:42
45.

Zitat von Anon72
Noch nicht mitbekommen, dass der Grund für den Angriff auf die Deutsche Botschaft nicht der Mohammedfil war, sondern weil Angela Merkel Westegaard für seine Mohammed-Karikaturen ausgezeichnet hat? Nach deiner Logik hat sich Angela Merkel damit der Störung des öffentlichen Friedens strafbar gemacht.
In der Diskussion hier geht es um den Film - daher Thema verfehlt. Im übrigen ist es relativ hanebüchen, nach separaten Gründen für die Angriffe auf die deutsche Botschaft zu suchen: Wenn mal ein Mob aufgepeitscht wurde, dann ist es relativ Banane, was danach noch passiert. Dinge wie die Auszeichnung werden eher hinterher als Rechtfertigung draufgesattelt. Der Mob war vorher schon am rotieren, dank der wunderschönen Steilvorlage an alle Hassprediger.

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endymion37 15.09.2012, 17:43
46. liebe medien

bitte geht drigend in Euch!
Wie hier berichtet wird ist ein Skandal!
Es schwing ständig eine Rechtfertigung in Euren Berichten mit, ein Aufflakern von Verständnis, für die ach so verletzten Gefühle der Muslime.
Warum verteigigt ihr diesen Filmemacher nicht? Es ist die weltweite Presse- und Kulturfreiheit, die auf dem Spiel steht!
Und tatsächlich würde niemand auch nur einen Finger rühren, wenn Jesus karikiert würde. Der einzige Unterschied besteht in der Gewaltbereitschaft der Muslime weltweit. Und die Medien beugen sich. Schwach!!
Es sollte viel mehr solcher Filme geben.
Eins hat Larry Flint für nichts anderes gekämpft, als es dieser Film im Grunde ist. Und er hat gewonnen. Inzwischen steht dieser Sieg der Presse- und Meinungsfreiheit mehr als auf der Kippe und warum? Weil die Medien Angst haben!

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Persiflist 15.09.2012, 17:43
47.

Zitat von regensommer
...Würde man zum Beispiel einen Schmähfilm über Behinderte oder Schwule drehen und diesen veröffentlichen gibt das zurecht ein gerichtliches Nachspiel. Der Regisseur gibt zu, dass er provozieren wollte. Er hat damit billigend Wut und Gewalt in Kauf genommen...
Wat denn nu? Entweder hat er ein gerichtliches Nachspiel oder Wut/Gewalt in Kauf genommen. Entweder unterliegt er unserer Rechtsprechung oder der Mordlust der Fanatiker. Entweder hat der Westen oder der Islam die höherentwickelte Kultur bzw. den höheren Grad der Zivilisiertheit. Da müssen Sie sich schon entscheiden...

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jancker 15.09.2012, 17:43
48. Notwehrprovokation

Es gibt juristisch natürlich schon so etwas wie eine Notwehrprovokation. Die gibt dem Provozierten allerdings auch nicht das Recht mich totzuschlagen. Genasusowening muss ich mich in diesem Fall totschlagen lassen.

Im Allegmeinen gilt der Grundsatz Recht, braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

Setzt natürlich voraus, dass man geistig in der Lage ist zwischen Beidem zu unterscheiden.

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Apologet 15.09.2012, 17:44
49.

Zitat von ohminus
Vielleicht weil sie es im Gegensatz zu Dir sind? Bei "Das Leben des Brian" haben fundamentalistische Christen aber auch die Mainstream-Kirche Zeter und Mordio geschrien. In Deutschland gilt im Übrigen immer noch, dass die Verächtlichmachung ganzer Religionen oder Volksgruppen in einer Art und Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, strafbar ist.
Richtig. Das Gesetz wurde unter Rot-Grün in der Art geändert.

Vorher war es nämlich verboten, Gotteslästerungen auszusprechen.

(Was der Film ja gar nicht tut).

JETZT ist es nur verboten, WENN es geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Sprich, eine entsprechende Äußerung wird dadurch strafbar, dass die sich beleidigt fühlende Religion oder Volksgruppe Randale macht.

Das ist praktisch eine Einladung dazu, es zu tun.

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