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Mordprozess gegen Arztgattin: Eine tödliche Affäre
dapd

Sie trafen sich heimlich, sie wurde schwanger, dann eskalierte die Affäre: In Bochum steht die Gattin eines Arztes vor Gericht, weil sie ihren Liebhaber erstochen haben soll. Es ist die Geschichte einer Frau, die viel vom Leben wollte - und die Kontrolle verlor. Mordprozess gegen Arztgattin: Eine tödliche Affäre - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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hermes69 13.02.2012, 16:32
1. ...

Überflussgesellschaft ... die Abgründe menschlicher Dummheit ...

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vogtnuernberg 13.02.2012, 16:40
2. Nee, ist klar, Empathie...

Zitat von hermes69
Überflussgesellschaft ... die Abgründe menschlicher Dummheit ...
Viel vom Leben wollen, daher den richtigen Mann heiraten, der am meisten Geld verspricht.
Ein Mann, der seine schwangere Frau getötet hätte, weil er sein Börsenmakler Leben unbeschwert geniessen wollte, würde keine Empathie erwarten können, auch nicht von SPON.
Lebenslang mit Sicherungsverwahrung! Die Frau ist angesichts Ihres Lügengebäudes eine Gefahr für die Gesellschaft!
Bleibt zu hoffen, dass die Autoren bei einem Todesfall in ihrem Lebensumfeld auch so emphatisch sein mögen.

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Death666Angel 13.02.2012, 16:41
3.

Tragisches Schicksal für eine Handvoll Menschen, aber wirklich Nachrichtenwürdig ist es nicht.

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vogtnuernberg 13.02.2012, 16:43
4. Das muss aber ein verdammt langer Affekt sein.

Mord im Affekt, wenn man das Opfer vorher betäubt und dann ersticht?
Das muss aber ein verdammt langer Affekt sein.

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CitizenTM 13.02.2012, 16:43
5. Naja

Zitat von hermes69
Überflussgesellschaft ... die Abgründe menschlicher Dummheit ...
Diese Geschichten gab's auch schon im 19. Jahrhundert und im Mittelalter.

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Fragende_Leere 13.02.2012, 16:45
6. Vielleicht....

Zitat von sysop
Sie trafen sich heimlich, sie wurde schwanger, dann eskalierte die Affäre: In Bochum steht die Gattin eines Arztes vor Gericht, weil sie ihren Liebhaber erstochen haben soll. Es ist die Geschichte einer Frau, die viel vom Leben wollte - und die Kontrolle verlor.
....könnten solche sinnlosen Verbrechen vermieden werden, wenn bei jeder Geburt zweifelsfrei und von rechts wegen die biologische Vaterschaft festgestellt werden würde.

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Forumkommentatorin 13.02.2012, 16:48
7. Gedanken

Zitat von sysop
Sie trafen sich heimlich, sie wurde schwanger, dann eskalierte die Affäre: In Bochum steht die Gattin eines Arztes vor Gericht, weil sie ihren Liebhaber erstochen haben soll. Es ist die Geschichte einer Frau, die viel vom Leben wollte - und die Kontrolle verlor.
Warum lässt der Börsenmakler sich mit einer verheirateten Frau ein? Das war ein Fehler. Und auch noch ständig öffentlich den Ehemann hörnen, war sein Fehler. Und sich selber gefallen zu lassen die 2. Geige zu spielen, obwohl er verliebt war, war sein Fehler. Sie ohne Kondom zu vögeln war sein Fehler.
So tragisch die Story ist, so ist sie doch gekennzeichnet von Menschen, die ihrer Gier auf Lust und Befriedigung nachgehen (damit meine ich nicht die sexuelle) und die sich wohl alle gegenseitig bescheißen.

Mal bist du Taube, mal Denkmal.

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fridolinkiesewetter 13.02.2012, 17:07
8. Ja ne is klaaaa

Zitat von Death666Angel
Tragisches Schicksal für eine Handvoll Menschen, aber wirklich Nachrichtenwürdig ist es nicht.
... und wenn der Täter ein Mann gewesen wäre? Dann wäre es wochenlang Thema. Wir haben hier eine Kachelfrau mit vollendetem und bewiesenem Tatbestand.

Unabhängig ob Mann oder Frau wer so gezielt tötet (... Beruhigungsmittel, dann noch eine tödliche Dosis Morphium und als es vermutlich nicht schnell genug geht auch noch in Rage gerät und zusticht...) und offensichtlich antisozial-egomane Charakterzüge zeigt , wie man sie normalerweise nur bei Männern antrifft, gehört doch lang eingesperrt und ggf therapiert ... nun bei Frauen kaschiert man so ein Verhalten ja noch gesellschaftlich-moralisch verträglich mit "Ausleben", mal schauen wie lang es dauert bis man dies mal objektiver sieht. Männer können Bestien sein ... Frauen Biester.

Mir tut nur das Kind und der mehrfach gehörnte Gatte unendlich leid.

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velociraptor 13.02.2012, 17:08
9. leider unpraktikabel

Zitat von Fragende_Leere
....könnten solche sinnlosen Verbrechen vermieden werden, wenn bei jeder Geburt zweifelsfrei und von rechts wegen die biologische Vaterschaft festgestellt werden würde.
Eine starke Forderung, die auf den ersten Blick sympathisch klingt. Allerdings würde dieser Zwang nur bei Paaren mit Trauschein etwas bringen. Denn ansonsten müsste sich, bevor ein solcher verbindlicher Test durchgeführt werden könnte, zunächst erstmal der Freund/Lebensgefährte offiziell als Vater in spe behördlich melden.

Gerade dieser Umstand macht es dann heikel. Denn eine Frau, die weiß, dass sie im Begriff ist, ein Kuckuckskind unterzuschieben, wird mit Raffinesse alles daran setzen, dem vermeintlichen Vater diese "lächerliche" Prozedur auszureden... Oder sie wirft ihm mangelndes Vertrauen vor und stellt die Beziehung in Frage, falls er auf dem Test besteht.

Letzten Endes könnte dieser Test dann auch nur aussagen, ob der "Vater-Kandidat" der leibliche Vater ist, oder nicht. Wenn nicht, bleibt der wirkliche Vater unbekannt.

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