Forum: Blogs
Mordprozess gegen Arztgattin: Eine tödliche Affäre
dapd

Sie trafen sich heimlich, sie wurde schwanger, dann eskalierte die Affäre: In Bochum steht die Gattin eines Arztes vor Gericht, weil sie ihren Liebhaber erstochen haben soll. Es ist die Geschichte einer Frau, die viel vom Leben wollte - und die Kontrolle verlor. Mordprozess gegen Arztgattin: Eine tödliche Affäre - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

Seite 7 von 11
husker 13.02.2012, 20:43
60. Darf ich bitten?

Zitat von fridolinkiesewetter
... und wenn der Täter ein Mann gewesen wäre? Dann wäre es wochenlang Thema. Wir haben hier eine Kachelfrau mit vollendetem und bewiesenem Tatbestand. Unabhängig ob Mann oder Frau wer so gezielt tötet (... Beruhigungsmittel, dann noch eine tödliche Dosis Morphium und als es vermutlich nicht schnell genug geht auch noch in Rage gerät und zusticht...) und offensichtlich antisozial-egomane Charakterzüge zeigt , wie man sie normalerweise nur bei Männern antrifft, gehört doch lang eingesperrt und ggf therapiert ... nun bei Frauen kaschiert man so ein Verhalten ja noch gesellschaftlich-moralisch verträglich mit "Ausleben", mal schauen wie lang es dauert bis man dies mal objektiver sieht. Männer können Bestien sein ... Frauen Biester. Mir tut nur das Kind und der mehrfach gehörnte Gatte unendlich leid.
Also bitte, Soziopathie ist kein Männerphänomen. Das tritt zu gleichen Teilen in beiden Geschlechtern auf.

Frauen kommen damit nur weiter, weil die Mitleidsschiene, die Soziopathen idR so exzellent mimen können, einen größeren Effekt hat.

Beitrag melden
werauchimmer 13.02.2012, 20:46
61. Genau!

Zitat von velociraptor
Eine starke Forderung, die auf den ersten Blick sympathisch klingt. Allerdings würde dieser Zwang nur bei Paaren mit Trauschein etwas bringen. Denn ansonsten müsste sich, bevor ein solcher verbindlicher Test durchgeführt werden könnte, zunächst erstmal der Freund/Lebensgefährte offiziell als Vater in spe behördlich melden. Gerade dieser Umstand macht es dann heikel. Denn eine Frau, die weiß, dass sie im Begriff ist, ein Kuckuckskind unterzuschieben, wird mit Raffinesse alles daran setzen, dem vermeintlichen Vater diese "lächerliche" Prozedur auszureden... Oder sie wirft ihm mangelndes Vertrauen vor und stellt die Beziehung in Frage, falls er auf dem Test besteht. Letzten Endes könnte dieser Test dann auch nur aussagen, ob der "Vater-Kandidat" der leibliche Vater ist, oder nicht. Wenn nicht, bleibt der wirkliche Vater unbekannt.
Aber das würde doch schon reichen!
Wenn jede Vaterschaft von Amts wegen und unabhängig von jedem etwa entgegenstehenden Willen der Mutter oder des "Vaters" überprüft und gegebenenfalls verneint würde, würden doch schon die meisten Lügen, Tragödien und Verbrechen verhindert! Keine "Vaterschaftsanerkenntnisse" von Sozialhilfeempfängern mehr für ausländische Babys, keine Chancen mehr für Kuckuckskindschaften...

Beitrag melden
jan.circadian 13.02.2012, 20:50
62.

[QUOTE=helloworld1;9629197] Zitat von Koda
Die Frau hat dem Opfer absichtlich Medikamente in tödlicher Dosis eingeflößt; sie hat eine entsprechende Ausbildung, sie hat ein Motiv sie hat die Medikamente besorgt. Was ausser auf "vorsätzlichem geplantem Mord" vermuten Sie nun? Was den "Mob" angeht: es wird in anderen Städten auch nicht anders sein. QUOTE] Seien Sie nicht so hart, wir müssen uns wirklich fragen, ob die arme Frau nicht vielleicht ein Opfer unserer modernen Welt ist. Sie wollte bestimmt niemanden umbringen. Es war eine Verzweiflungstat und der Mob im Gerichtssaal sind doch nur Spanner, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben. Vielleicht ist ihr Opfer ja selbst an allem Schuld und hat die arme Frau bedrängt. Wenn man die ganzen Hintergründe kennt, war vielleicht sie ja das Opfer und sie hat aus einer gewissen emotionalen Notwehr gehandelt. Wir dürfen nicht so verroht reagieren als moderne zivilisierte Gesellschaft. Es ist sehr traurig, dass das Kind jetzt keinen Vater mehr hat und ich denke auch, dass der juristische Vater jetzt ein emotionales Problem mit dem Kind hat. Es sollte eigentlich dann bei den Großeltern erzogen werden oder zumindest im Gefängnis bis zum Kleinkinderalter von seiner Mutter großgezogen werden. Es ist schon alles sehr traurig. Das ist eine richtige menschliche Katastrophe. Mir tut auch das Opfer (der tote Vater) leid. Warum muß so etwas immer wieder passieren....traurig, traurig!
Wir dürfen nicht so verroht reagieren als moderne zivilisierte Gesellschaft. Es ist sehr traurig, dass das Kind jetzt keinen Vater mehr hat und ich denke auch, dass der juristische Vater jetzt ein emotionales Problem mit dem Kind hat. Es sollte eigentlich dann bei den Großeltern erzogen werden oder zumindest im Gefängnis bis zum Kleinkinderalter von seiner Mutter großgezogen werden.

Vielen Dank für eine menschliche Stimme aus dem OFF

Beitrag melden
'c' 13.02.2012, 21:00
63. Traurig

Diese Geschichte ist sicherlich von A-Z einfach nur entsätzlich.
Auch ich bin, wie anscheinend einige andere der Kommentatoren auch, durch eine Trennung mit Kind als Vater, vom deutschen Rechtsstaat restlos desillusioniert.
Ich kann mir kein Urteil erlauben, auch wenn ich weiß, dass Frauen statistisch erwiesen mit einem milderen Urteil rechnen können, als Männer, einfach, weil sie eben Frauen sind. Emotional gefärbt und rein subjektiv,wünsche ich mir auch nichts mehr, als dass diese Frau nie wieder in Freiheit gelangt. Und vor allem, so wie es in jedem Falle wäre, wenn der Täter der Vater wäre, wünsche ich mir, dass das Kind niemals erfährt, wasfür ein Monster es geworfen hat.

Das schlimmste an dem Artikel und den Kommentaren ist für mich aber folgendes: Es scheint für alle ausgemacht, dass der Liebhaber, alles auffliegen lassen wollte, um der Beziehung wegen.
Das der arme Mann schlicht sein laut Grundgesetz angeblich "natürliches" (also vorstaatliches Menschen-)recht ausüben wollte, nämlich seinem Kind ein Vater zu sein, kommt den Autoren nicht in den Sinn. Traurig.

Beitrag melden
KnoKo 13.02.2012, 21:02
64.

Zitat von helloworld1
Seien Sie nicht so hart, wir müssen uns wirklich fragen, ob die arme Frau nicht vielleicht ein Opfer unserer modernen Welt ist. Sie wollte bestimmt niemanden umbringen. ... Vielleicht ist ihr Opfer ja selbst an allem Schuld und hat die arme Frau bedrängt. Wenn man die ganzen Hintergründe kennt, war vielleicht sie ja das Opfer und sie hat aus einer gewissen emotionalen Notwehr gehandelt.
Oh ja, das Opfer ist in Wirklichkeit die arme bedrängte Frau, die den bösen Lover völlig unabsichtlich betäubt und den Wehrlosen dann in "emotionaler Notwehr" unfreiwillig abgestochen hat.
Sagen Sie mal, hören Sie sich eigentlich selbst zu oder sprudelt der Blödsinn einfach so unkontrolliert aus Ihnen heraus?

Zitat von helloworld1
Wir dürfen nicht so verroht reagieren als moderne zivilisierte Gesellschaft.
Diesen Rat hätte wohl besser Frau S. beherzigt.

Beitrag melden
werauchimmer 13.02.2012, 21:04
65. Ja, da lebt der Gehörnte nun,

Zitat von jan.circadian
herzlich wilkommen im Mittelalter
von einer Teufelin um Ehe und Partnerschaft betrogen, in der wichtigsten Vertrauensfrage eines Menschen belogen und nun nach Verlust von Ehefrau und Partnerin zurückgelassen mit dem Sohn eines Fremden.

Ist das nicht Mittelalter? Nein, damals gab es solche archaischen Bestrafungen nicht. Bei uns geht es grausamer zu.

Beitrag melden
storystory 13.02.2012, 21:18
66. Seltsame "Gedanken" ....

Zitat von Forumkommentatorin
Warum lässt der Börsenmakler sich mit einer verheirateten Frau ein? Das war ein Fehler. Und auch noch ständig öffentlich den Ehemann hörnen, war sein Fehler. Und sich selber gefallen zu lassen die 2. Geige zu spielen, obwohl er verliebt war, war sein Fehler. Sie ohne Kondom zu vögeln war sein Fehler. So tragisch die Story ist, so ist sie doch gekennzeichnet von Menschen, die ihrer Gier auf Lust und Befriedigung nachgehen (damit meine ich nicht die sexuelle) und die sich wohl alle gegenseitig bescheißen. Mal bist du Taube, mal Denkmal.
...die Sie da haben. Er kann doch wohl machen was er will. Das Problem liegt ja wohl ausschliesslich bei der Frau. Er hat niemandem Treue versprochen und er war auch nicht verheiratet.

Was diese Frau ihm ausserdem noch alles vorgelogen hat weiss man ja nun nicht. Aber man kennt das ja: "Ich will mich von meinem Mann trennen" , "Wir leben getrennt", "ich habe bereits die Scheidung eingereicht", "meinen Mann interessiert das nicht" ....usw.

Hoffentlich wird die Frau wegen Heimtücke und Mord sowie Habgier 25 Jahre lang weggesperrt.

Beitrag melden
Deep Thought 13.02.2012, 21:21
67. und jetzt, Frau Schwarzer???!!

Zitat von fridolinkiesewetter
... und wenn der Täter ein Mann gewesen wäre? Dann wäre es wochenlang Thema. Wir haben hier eine Kachelfrau mit vollendetem und bewiesenem Tatbestand. Unabhängig ob Mann oder Frau wer so gezielt tötet (... Beruhigungsmittel, dann noch eine tödliche Dosis Morphium und als es vermutlich nicht schnell genug geht auch noch in Rage gerät und zusticht...) und offensichtlich antisozial-egomane Charakterzüge zeigt , wie man sie normalerweise nur bei Männern antrifft, gehört doch lang eingesperrt und ggf therapiert ... nun bei Frauen kaschiert man so ein Verhalten ja noch gesellschaftlich-moralisch verträglich mit "Ausleben", mal schauen wie lang es dauert bis man dies mal objektiver sieht. Männer können Bestien sein ... Frauen Biester. Mir tut nur das Kind und der mehrfach gehörnte Gatte unendlich leid.
ich kann FriedolinKiesewetter nur heftigst zustimmen.

aber auf die auf einem Auge blinde Berufsempörte Männerhasserin Alice Schwarzer und "Bild" werden wir ewig warten.

Ich hoffe, daß diese Gesellschaft irgendwann endlich wieder so normal wird, daß Täter UNABHÄNGIG von ihrem Geschlecht bewertet werden.

Abartige Persönlichkeiten gibt es bei beiderlei Geschlechtern.
Und beide - Männer wie Frauen - sollten GEMEINSAM daran arbeiten, daß der Graben nicht tiefer wird, sondern Brücken gebaut werden.

Beitrag melden
Adele 13.02.2012, 21:29
68. Ein christliches Wort

Zitat von Forumkommentatorin
Warum lässt der Börsenmakler sich mit einer verheirateten Frau ein? Das war ein Fehler. Und auch noch ständig öffentlich den Ehemann hörnen, war sein Fehler. Und sich selber gefallen zu lassen die 2. Geige zu spielen, obwohl er verliebt war, war sein Fehler. Sie ohne Kondom zu vögeln war sein Fehler. So tragisch die Story ist, so ist sie doch gekennzeichnet von Menschen, die ihrer Gier auf Lust und Befriedigung nachgehen (damit meine ich nicht die sexuelle) und die sich wohl alle gegenseitig bescheißen.
Ich bin zwar eine anständige Christin und ja, der Mann hat Ehebruch begangen, er hat gegen das biblische Gebot verstossen, dass da lautet, du sollst nicht deines Nächsten Weib begehren, aber ich finde, er hat den Tod dennoch nicht verdient, auch wenn das einige Mit-ChristInnen anders sehen mögen.

Beitrag melden
storystory 13.02.2012, 21:38
69. Christentum ?

Zitat von Adele
Ich bin zwar eine anständige Christin und ja, der Mann hat Ehebruch begangen, er hat gegen das biblische Gebot verstossen, dass da lautet, du sollst nicht deines Nächsten Weib begehren, aber ich finde, er hat den Tod dennoch nicht verdient, auch wenn das einige Mit-ChristInnen anders sehen mögen.
Was hat das denn mit Christentum zu tun ? Wir leben in einem Rechtsstaat in dem das GESETZ regelt was bestrafenswert ist und was nicht. Und seit 1969 ist Ehebruch kein strafrechtliches Thema mehr.

Oder wollen Sie bei sich im Ort jetzt auch Kräne aufstellen und Leute aufknüpfen ? Laut Christentum hat sowieso NIEMAND den Tod verdient. Da gibts ja noch 2 bis 3 andere Gebote die zu befolgen wären...

Ehebruch hat übrigens die FRAU begangen nicht der Mann ! Der war laut Artikel wohl nicht verheiratet.

Wikipedia hilft da weiter !

Beitrag melden
Seite 7 von 11
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!