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Muslimische Jungen und Mädchen: Merkel lehnt getrennten Sportunterricht ab
picture-alliance/ dpa

Die Kanzlerin spricht sich dagegen aus, muslimische Jungen und Mädchen im Sportunterricht zu trennen. Das sei das "völlig falsche integrationspolitische Signal", sagte ein Sprecher Merkels der "Rheinischen Post". SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hatte eine Trennung als denkbar bezeichnet. Merkel lehnt getrennten Sportunterricht von muslimischen Kindern ab - SPIEGEL ONLINE

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leser47116352 06.04.2013, 11:31
130.

eine trennung waere in der tat falsch, integration heisst halt auch sich hier anzupassen, in deutschland wird auf grund der religion nichts getrennt.

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shaman1905 06.04.2013, 11:33
131.

Zitat von namlob1
Frau Merkel weiß offensichtlich nicht, welcher Partei sie vorsteht. Für gläubige Christen ist getrennter Sport der Jugendlichen eigentlich etwas selbstverständliches.
Das ist Ihre Meinung. Ich als gläubige Christin wiederum fand es selbstverständlich, daß wir von der Grundschule (Hessen) bis zum Abitur (Rheinland-Pfalz) immer gemeinsamen Sportunterricht hatten, dito Schwimmunterricht. Aber gut, Frau Merkels Partei ist auch nicht die meine.

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heiko1977 06.04.2013, 11:34
132.

Zitat von ir²
In meiner Schulzeit, bis Ende 70.er Jahre, war der nach Geschlechtern getrennte Unterricht, eine Bastion des konservativen Katholizismus. Die Sozialisten waren dagegen. Wie sich doch die Zeiten ändern, heute biedert man sich den Kopftuchträgern an....
Nur das die von Ihnen als "Kopftuchträger" diffamierten Menschen soetwas überhaupt nicht fordern. Macht aber nix hauptsache mal wieder das Feindbild zurecht gerückt, Kreuzträger muss ja wissen wo er steht.

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Ty Coon 06.04.2013, 11:37
133.

Zitat von Anja K.
Übrigens haben das bei uns alle Mädchen, die mit 12 / 13 ein Plus an Oberweite gewonnen haben, so ziemlich ähnlich empfunden. Für uns war der Schwimmunterricht jedenfalls die Hölle, da den Jungen das durchaus aufgefallen ist und diese es lautstark kommentiert haben. Mit 14 / 15 kamen dann noch Kommentare a la "oh, stimmt, du hast ja wieder deine Tage" hinzu. Die Dankbarkeit im "normalen" Sport, beim Basketballspielen nicht darauf hingewiesen zu werden, dass da doch weitaus mehr als ein Ball im Spiel ist, war daher bei einem Großteil der Mädchen vorhanden.
Gut. Das sind immerhin Argumente für den getrennten Schwimmunterricht, die ich gelten lasse. Getrennter Schwimmunterricht könnte muslimischen Eltern tatsächlich die Entscheidung erleichtern, ihren Töchtern den Schwimmunterricht zu erlauben. Mit dem Erreichen der Pubertät (dem Ende aller weiblichen Freiheit also) stellen sich dann aber bei Fundamentalisten, die auch mit Mädchenschwimmunterricht nicht gelöst werden können.

Aber eigentlich wäre ich eher dafür, Jungs, die ihre Finger nicht bei sich behalten können oder eine allzu vulgäre Sprache benutzen, vom Schwimmunterricht auszuschließen und mit einer 6 zu bedenken. Dann würden wenigstens mal die Jungs bestraft und nicht die Mädels, indem sie zuhause bleiben müssen.

Allzu grobes Auftreten gegenüber Mädchen ist überwiegend das Problem einer kulturellen Gruppe von Jungs, die schon früh eingetrichtert bekommen, daß Mädchen Menschen zweiter Klasse seien.

Solche Probleme gab es zu meiner Schulzeit an meinen Schulen nicht. Ich kann mich nicht an Tätlichkeiten oder schlimme verbale Verletzungen erinnern.

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christiewarwel 06.04.2013, 11:37
134. Recht ham se

Zitat von juus
Wenn es um Trennung wegen unterschiedlicher Vorlieben geht, sollte man dann nicht die Kinder entscheiden lassen? Oder sind wir schon so weit, dass Mädchen nicht mehr Fußball spielen sollen und Jungen kein Interesse an Leichtathletik haben?
Es gibt immer einen bestimmten Teil an Jungs oder Mädels, die "geschlechtstypische" oder "untypische" Dinge bevorzugen. Das ist jedermanns gutes Recht. Und es spielt überhaupt keine Rolle, ob jemand in diesen Dingen gut oder besser oder schlechter als das jeweils typische Geschlecht ist. Wenn einem Mädel Fußball gefällt, gefällt es ihr halt, warum auch immer. Sie ist vielleicht nicht so gut wie die Topfußballer, aber besser als andere. Und Schule ist schließlich kein Ort für Leistungssport.
Wir sollten nicht vergessen, daß das gesellschaftliche Umfeld (die Freiheit, sich nach seinen Fähigkeiten zu entwickeln) nicht ganz unwichtig dafür ist, daß ein Mädel Mathematikerin und nicht Hausfrau und ein Junge Ballettänzer und nicht Boxer wird, während andere genauso andere Wege gehen. Und diese Freiheit ist unsere gesellschaftlich-soziale Basis, die wir auch leben sollten!!!

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heidschnucke 06.04.2013, 11:38
135. Sommerloch?

Ist denn schon wieder Sommerloch?

Getrennten Sportunterricht hatten wir auch, und zwar bereits in den 50er Jahren. Da damals von Moslems weit und breit nichts zu sehen war, kann es wohl nur daran gelegen haben, dass die körperliche Beschaffenheit von Jungen und Mädchen eine andere und der Wettkampf zwischen den Geschlechtern ungleich ist. Wenn ich mich nicht irre, ist die Trennung bis heute geblieben. Ich habe nämlich noch im letzten Sommer Damen- und Herrenwettkämpfe bei den Olympischen Spielen gesehen.

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rolf.piper 06.04.2013, 11:40
136. Natürlich gibt es eine Trennung

von Männchen und Weibchen im Sportunterricht, die Frage ist nur, ab welcher Klasse. Die Leistungsanforderungen im Sportunterricht sind altersspezifisch und deshalb auch geschlechtsspezifisch. Na ja dort, wo Sport ernsthaft betrieben wird.

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xehris 06.04.2013, 11:42
137. Sport als Sündenbabel

Zitat von namlob1
Frau Merkel weiß offensichtlich nicht, welcher Partei sie vorsteht. Für gläubige Christen ist getrennter Sport der Jugendlichen eigentlich etwas selbstverständliches.
Klar, Frau Merkel sollte sich auch endlich mal gegen diesen Wildwuchs an gemischgeschlechtlichen Fitnessstudios aussprechen, wo wildfremde Männer und Frauen in nahem Kontakt zueinander trainieren! Wie leicht kann es da zu unsittlichem Verhalten kommen!

Unsere Kinder sollten in der Schule schon eingebläut bekommt, dass Männer und Frauen niemals miteinander Sport treiben. Wie leicht können junge Mädchen ihre Unschuld verlieren!

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skilliard 06.04.2013, 11:42
138. Der war doch schon immer getrennt

Ich bin auf einem pfälzer Dorf aufgewachsen und habe es noch nie erlebt, dass Mädchen und Jungs zusammen Sportunterricht hatten. Die Jungs hatten Fußball und Leichtathletik und die Mädchen Gymnastik, Volleyball und Leichtathletik. Und das hatte bestimmt keine wie auch immer gearteten integrationspolitischen Hintergrund. Das war halt schon immer so gewesen. Die Mädchen hatten zu der Zeit allerdings auch noch Handarbeit und die Jungs Werkunterricht.

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charlybird 06.04.2013, 11:44
139. Es ist unübersehbar,

dass Frau Merkel hier das neue deutsche Volksempfinden bedient: *Wer hierher kommt, der hat sich anzupassen, usw.*. Damit kann und wird sie punkten, aber es geht ihr nicht um das Problem, denn dieses bleibt, wenn man es so 'alternativlos' behandelt, sondern um die Stimmen. Die Keule hat bei Integrations- Problemen noch nie geholfen.
Aber kommt Zeit, kommt auch Veränderung. Außerdem hat es ein Kommentator schon erwähnt: GG Artikel 4 mal lesen. In vielen Schulen wird im übrigens ein getrennter Sportunterricht praktiziert und in fast allen Internaten und Privatschulen ist getrennter Sport obligatorisch.

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