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Nach öffentlichem Protest: Polizei hebt Gefahrengebiete in Hamburg auf
DPA

Die Hamburger Polizei hat die Gefahrengebiete in der Stadt aufgehoben. Dort durften Beamte ohne konkreten Verdacht Passanten kontrollieren. Seit Tagen war dagegen zu Protesten gekommen. Bis zuletzt hatte Bürgermeister Scholz die umstrittene Maßnahme verteidigt. Beschluss: Polizei hebt Gefahrengebiete in Hamburg auf - SPIEGEL ONLINE

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hartwurzelholz 13.01.2014, 18:00
100. Wenn sich niemand beschwert...

Zitat von iesmael
in Berlin und München (dort ist es mir zumindest schon passiert) wurde ich und mein Rucksack auch kontrolliert. Allerdings sagten die Zivielfander vorher noch soetwas wie: "sie wurden dabei beobachtet wie sie Drogen gekauft haben" bzw. "Sie haben ja ein Berliner Kennzeichen..." Die Vorwände waren völlig aus der Luft gegriffen aber somit hatten Sie zumindest einen Grund mich zu durchsuchen, naja wers braucht. Also Hamburger Polizei, einfach was haltloses vor der Passantendurchsuchung behaupten, können wir ja eh nicht entkräften und dann fröhliches durchsuchen!
Ich seh oft, dass bei Kontrollen gemeckert wird. Aber anscheinend ist dann doch jeder zu faul, sich mal 10 Min an den PC zu hocken und eine Beschwerde zu schreiben. Dann brauchts keinen wundern, dass die nach und nach wieder jeden überall kontrollieren. Dürfen die nämlich eigentlich nicht.

Aber wie gesagt, wenn die keinen Gegenwind bekommen.. Wenn sich nur jeder zweite beschweren würde, wäre das denen nämlich nach ner Weile zu heikel. Wollen schließlich keinen Rüffel durch Richter kassieren.

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gegenrede 13.01.2014, 18:02
101.

Zitat von tgrob99
die haben einfach genügend Daten bei der Personalfeststellung gesammelt, die nun ausgewertet werden und ggf (mit der BND/NSA Unterstützung?) weiter überprüft werden. Tja, wenn man als Jugendlicher es so "cool" findet, mit Klobürsten und Kopfkissen mal einfach so mitzumachen (man kann sagen "ich war dabei!") und bei jeder Polizeikontrolle mit registrierter Peronalienüberprüfung Spaßpunkte sammelt, hat man jetzt dafür eine polizeiliche Registrierung in der Datenbank, die bei jeder Polizeikontrolle wieder aufkommt (z.B. bei der Paßkontrolle am Flughafen). Irgendwann wird es sich für die Demonstranten rächen. Mal sehen, wie lustig die sich dann noch finden, wenn dieser Eintrag ihnen irgendwann mal im Weg steht.
Und was ist Ihre Schlussfolgerung, nicht mehr protestieren, weil man gespeichert wird?

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discipulus_neu 13.01.2014, 18:03
102. !

Zitat von noalk
Die Überschrift suggeriert, die Auflösung der Gefahrengebiete sei eine Folge der Proteste. Dies wird jedoch im Artikel nicht belegt, weil es auch nicht den Tatsachen entspricht.
Der Hamburger Funktionär der Polizeigewerkschaft äußert sich dazu:

"Die erneute Entscheidung kam relativ schnell", betonte Lenders. Möglicherweise habe dabei der öffentliche Druck eine Rolle gespielt

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/s...-auf-1.1861903

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hartwurzelholz 13.01.2014, 18:03
103. das verstehe wer will..

Zitat von merkurh
hat mit seinem Schlingerkurs einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er ein Apparatschik ohne jeden Durchblick ist, die Wahl in Hamburg nächstes Jahr hat erschon jetzt verloren.
Da wird hysterisch die Abschaffung der Gefahrenzone gefordert und wenn sie dann wirklich beendet wird, ist es ein "Schlingerkurs"?? Dann hätte man sie aufrecht erhalten sollen, damit der Scholz wenigstens "gradlinig" bleibt oder wie? Aber so ist es.. wenn einem entgegengekommen wird, wird das sofort als Schwäche und Angriffsfläche gesehen.

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seoul1 13.01.2014, 18:07
104. Welch ein...

Zitat von sysop
Die Hamburger Polizei hat die Gefahrengebiete in der Stadt aufgehoben. Dort durften Beamte ohne konkreten Verdacht Passanten kontrollieren. Seit Tagen war dagegen zu Protesten gekommen. Bis zuletzt hatte Bürgermeister Scholz die umstrittene Maßnahme verteidigt.
Glück, dass hier nicht rechte Stiefel beteiligt waren. Die Linksprese hätte in 48' Lettern neue Gesetze gegen Rechts verlangt. Na ja, wenn die "dummen - vermummten Jungens ein paar Streiche machen, ist es der Linkspresse gar nicht wert, darüber richtig zu berichten, geschweige denn, Kritik zu üben. Links ist eben immer im Recht und macht alles ja nur, um uns zu helfen....

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systemfehler23 13.01.2014, 18:07
105.

Zitat von Neurovore
@sophisticate: Suchen Sie sich Ihre Bekannten/Fahrradleiher genauer aus. Nach vertrauenswürdigerem Äußeren. Dann gibt es solche Probleme auch nicht....
Ach so...der Bekannte war also aufgrund seiner Hautfarbe nicht vertrauenswürdig?

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discipulus_neu 13.01.2014, 18:07
106.

Zitat von Stäffelesrutscher
... die Nachfolger von Noske und Duensing aber mal sowas von blamiert ...
Bitte übertreiben Sie nicht: Es gab in HH keine Toten.

Beide genannten Amtsträger gehörten der "S"PD an. Dies ist die einzige, leider aber auch wesentliche Parallele zum aktuellen Fall

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boshafterzwerg 13.01.2014, 18:08
107. Statt Gefahrengebiete auszuweisen...

sollte der tapfere Senat mit seinem mutigen Anführer Scholz die "Gefahrenwurzel", ein stinkendes Dreckloch namens "Rote Flora" - in den sympatisierenden Medien verharmlosend "Kulturzentrum" genannt, ausroden und damit allen Deutschland und Europa herumvagabundierenden Linksterroristen ihre "Kultstätte" entziehen. Da allerdings einschlägige linke Gruppen im Internet bereits mit dem Einsatz von Schußwaffen für den Räumungsfall gedroht haben, wird der Staat aus berechtigter Angst vor überlegenen Kräften des linken Straßenterrors die Konfrontation nicht wagen. Die partielle Aufhebung des staatlichen Gewaltmonopols ist schon lange zu beobachtende Realität.
Was könnten 7 Millionen entschlossene ADAC Mitglieder in diesem Land erst erreichen, wenn die politische Führung schon bei ein paar tausend Linksterroristen einknickt?

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systemfehler23 13.01.2014, 18:08
108.

Zitat von Wiener Schmäh
Mein Plazet haben Politiker wie Scholz, die mit Augenmaß handeln!
Was denken Sie, wie schnell da auch Blankenese als Gefahrengebiet läuft?

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hartwurzelholz 13.01.2014, 18:10
109. Naja, aber mal ehrlich.. .

Zitat von sophisticate
sind in München an der Tagesordnung. Dazu braucht es der Errichtung (Ernennung) von Gefahrengebieten nicht! In München werden farbige Mitbürger dreimal soviel kontrolliert wie weiße. Die Farbigen werden aufgehalten,so daß sie zu spät zur Arbeit kommen; ein Mann wird von einem Damenfahrrad geholt mit der Unterstellung, das Fahrrad sei gestohlen. Der Afrikaner wurde festgehalten, bis die Eigentümerin (ich) ermittelt war und erklärt hatte, dass ich das Fahrrad an den Mann verliehen hatte, damit er kein Fahrgeld für den MVV ausgeben musste. Wie man dieser Unsitte Einhalt gebieten kann, weiß ich nicht.Mit einer Änderung der bayerischen Polizeigesetze ist vorläufig wohl nicht zu rechnen,es sei denn, es verschlimmert die Situation für ausländische Mitbürger.
Wenn die Polizisten nachts nen Kerl kontrollieren, der auf einem Damenfahrrad unterwegs ist, dass irgenwie nicht zu ihm passt und er auch sagt, dass es nicht ihm gehört, sondern nur "geliehen" ist... Da erwart ich schon, dass die ein bisschen nachforschen und die Eigentumsverhältnisse kären. Und das auch unabhängig von der Hautfarbe- es gibt nämlich auch schwarze Fahrraddiebe, stellen sie sich mal vor.

Mir wurde auch schon ein paarmal das Rad geklaut und ich wäre froh, wenn die Polizei immer so gründlich kontrollieren würden. Sollte jeder Verständnis haben.

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