Forum: Blogs
Netanjahu bei Merkel: Eine Freundschaft, die viel aushalten muss
DPA

Siedlungsbau, Uno-Abstimmung - die deutsch-israelischen Beziehungen sind angespannt wie lange nicht. Doch die Visite von Premier Netanjahu bei Kanzlerin Merkel zeigt auch: Das Verhältnis ist noch immer so gut, dass beide Regierungschefs offen zu ihren Differenzen stehen. Merkel und Netanjahu sind sich über Siedlungsbau uneinig - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 10
angnaria 06.12.2012, 16:40
1. die Siedlungsfrage

ist sicher nicht die Wurzel des Konflikts, aber sie ist mit Sicherheit das größte Hindernis für eine endgültige friedliche Lösung.

Beitrag melden
_sobieski 06.12.2012, 16:41
2. Zunächst: die Haupstadt des Staates Israel ist keine

Siedlung. Die Gegend, in der jetzt gebaut werden soll wurde schon immer, als Teil Israels, im Rahmen eines Friedensvertrages, betrachtet, die Idee fand sogar Zustimmung von Arafat.

Beitrag melden
nicolo1782 06.12.2012, 16:43
3. Charles de Gaulle

sagte einmal den klugen Satz: „Der Staat, der seinem Namen gerecht wird, hat keine Freunde - nur Interessen.“

Beitrag melden
andrewsaid 06.12.2012, 16:43
4. Nicht schon wieder...

Zitat von sysop
Siedlungsbau, Uno-Abstimmung - die deutsch-israelischen Beziehungen sind an
Hatten wir vor ca. 70 Jahren nicht schonmal eine ähnliche Freundschaft mit einem Land? Oder wie war es vor ca. 100 Jahren?

Deutschland bekennt sich also offen für eine rechtsradikale Politik eines Landes, sehr gezielt eine Besetzungspolitik betreibt. Finde ich sehr interessant.

Bin mal gespannt, wann unserer Elite auffällt, dass man zu lange zu diesen Völkerverbrechen geschwiegen hat.

Beitrag melden
lupenrein 06.12.2012, 16:53
5. ..............

Eine Freundschaft, die in Wirklichkeit nie existiert hat, kann natürlich nicht zerbrechen.

Beitrag melden
haarer.15 06.12.2012, 16:55
6. Eine tief empfundene

Freundschaft ist eine wahrhaft leere Floskel. Und in diesem Fall so unzutreffend wie sonst was. Wenn die Differenzen im deutsch-israelischen Verhältnis so offen zutage treten, klingt Freundschaft schon mehr als hohl. Israel scherte sich in Wirklichkeit nie um die Meinung Deutschlands. Deren Einfluss ist im Grunde gleich Null. Israels Premier bügelt alles ab und zeigt, dass er mit seiner Siedlungspolitik nicht wirklich einen Frieden mit Palästina erreichen will. Dabei wäre die Zwei-Staaten-Lösung genau der richtige Ansatz, um endlich Frieden für die Region zu erreichen. Im Sinne aller dort lebenden Menschen.

Beitrag melden
lupenrein 06.12.2012, 16:56
7. ..............

Wie wird Merkel ihren Fehler wohl 'wieder gut machen' ?

Beitrag melden
tim-quasineutral 06.12.2012, 16:56
8.

Ich finde die Linie von Frau Merkel sehr richtig: die Beziehungen zu Isreal sind unantastbar, Israels Sicherheit gehört zur deutschen Staatsräson, gleichzeitig sind unterschiedliche Meinungen und Kritik möglich.

Viele Kritiker scheinen nicht zu sehen, dass Israel sehr wohl für den Siedlungsbau von deutscher Seite aus kritisiert wird. Aus historisch allseits bekannten Gründen kann Deutschland aber nicht die Freundschaft mit Israel aufkündigen. Dies sind wir dem Erbe unserer Vorfahren schuldig. Wir tragen keine Schuld für die Vorgänge im dritten Reich: aber wir müssen das Erbe dieser Zeit tragen, wie wir ja auch sonst das Erbe unserer Vorfahren annehmen.

Beitrag melden
Realität! 06.12.2012, 16:58
9. Israels Politik

ist nicht schlecht!
Seit 2000 Jahren werden Juden verfolgt und jetzt haben sie ihren eigenen Staat.
Kann ich verstehen, dass sie da ein bisschen radikaler sind!!!

Beitrag melden
Seite 1 von 10
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!