Forum: Blogs
Neurowissenschaft: Wie Forscher falsche Erinnerungen ins Gehirn beamen

Als würde ein Albtraum wahr: Forscher arbeiten daran, Gedanken zu lesen. Schon jetzt ist es dem Biologen Susumu Tonegawa gelungen, Mäusen falsche Erinnerungen ins Hirn zu pflanzen. Wann geht das auch beim Menschen?

Techniker 09.03.2017, 08:26
1.

Natürlich fehlt wie immer nicht der Hinweis, daß das alles später mal den Menschen helfen könnte. Irgenwie muß man die Forschungsgelder ja rechtfertigen. Mir als zu Depressionen neigendem Menschen würde es schon helfen, wenn nicht immer alles mit Tierquälerei verbunden wäre. Dafür kann ich gerne auf die nächste Behandlungsmethode mit allenfalls mäßigem Erfolg verzichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skrackow 09.03.2017, 08:50
2. Theodosius Tonegawa

Nothing in biology makes sense except in the light of evolution. Nothing in psychology makes sense except in the light of neurobiology. Möchte man meinen. Vielleicht kann dies Verständnis helfen - zumindest zu verstehen, warum nichts hilft...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
binismus 09.03.2017, 13:31
3. Wie Forscher falsche Erinnerungen ins Gehirn beamen

Jedenfalls habe ich etwas aus diesem Bericht gelernt. Wer schnell aufgibt ist Depressiv. Aha! Also bleibe ich aggressiv am Ball und damit am Leben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aschheim 09.03.2017, 16:22
4. Nachhilfe in Aussagenlogik

Zitat von binismus
Jedenfalls habe ich etwas aus diesem Bericht gelernt. Wer schnell aufgibt ist Depressiv.
Nein, im Artikel steht nur, dass wer depressiv ist, schnell aufgibt. Es gibt aber möglicherweise (ich denke ganz sicher) noch andere Gründe, warum man schnell aufgibt, das muss nicht unbedingt einer Depression geschuldet sein. Der Aussage im Artikel äquivalent ist aber, dass wer nicht schnell aufgibt, auch nicht depressiv ist (denn wäre er depressiv, gäbe er schnell auf).

Beitrag melden Antworten / Zitieren