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Obama gegen Romney: Wahrheit verliert, Lüge gewinnt
REUTERS

Ganz gleich, ob Obama oder Romney siegt: Kein Kandidat war in diesem US-Wahlkampf ehrlich zum Bürger. Daran sind die in vieler Hinsicht so großartigen Amerikaner selbst schuld - sie wollen belogen werden. Obama gegen Romney: Amerikaner wollen im Wahlkampf belogen werden - SPIEGEL ONLINE

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-snowlife- 06.11.2012, 22:45
250.

Zitat von 16to
Das Abstimmungsergebnis passt mir allerdings nicht, da es die Religionsfreiheit einschränkt. Wenn Sie die Religionsfreiheit ablehnen, dann sagen Sie es bitte. die Schweizer haben auf jeden Fall einer Minderheit das Recht genommen, zu tun, was die Mehrheit selbstversständlich darf.
die religionsfreiheit wurde nicht tangiert...
in jeder demokratie nimmt die mehrheit einer minderheit rechte weg. die frage ist nur, inwieweit diese genommene rechte die freiheit der minderheit einschränkt.
aber lieber die mehrheit des volkes schränkt meine rechte ein, als ein entscheid einer gruppe in einem parlament.

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El Plagiator 06.11.2012, 22:54
251. Reichtum ist wenn es anderen schlechter geht

Die Leute (nicht nur die Amerikaner) wollen belogen werden um nachts gut schlafen zu können, um weiter ignorieren zu können dass sie gegen die eigenen Interessen abstimmen und damit Mitbürgern denen es schlechter geht als ihnen selbst das Leben erschweren. Dafür erhalten sie saubere Ausreden die sie stoisch wiederholen können wann immer das Elend es schafft an den mentalen Scheuklappen vorbeizukommen. In den USA wählt die Mittelschicht im Interesse der Oberschicht. Den Ärmsten droht der Verlust der Krankenversicherung. Als rechtfertigendes Ruhekissen gehört die Propaganda Obamacare unterstütze den Babymord an Ungebohrenen(Abtreibung) fördern.

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der autobahn 06.11.2012, 23:55
252. ich frage mich,wann dieser amerikanische medienhype kollabiert..

die nachrichten aus amerika,sei es sandy,oder irgendwelche einzelschicksale,die nie enden wollende berichterstattung über den "wahlkampf" in amerika.

amerika wird völligst überhypt.
mich kotzt dieser amerikanische medienoverkill an.
gibt es ein medium das alles ausser amerika senden würde,ich wäre begeisterter teilnehmer..

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rw2 07.11.2012, 00:03
253. Politik Frust

Ich hatte mehrere Jahre in den USA in verschiedenen Staaten gelebt und gearbeitet. Es gibt sehr viel Gutes und es existiert nicht diese „Enge“ wie in DE. Allerdings hat die USA auch einige schlechte Seiten. Als der 2. Busch am Ruder war, konnte ich es nach einiger Zeit in den USA nicht mehr aushalten. Ich bin/war politisch sehr interessiert. Offensichtliche Lügen, die auch durch die Medien aufgebaut und verbreitet wurden, hatten mir das Schöne in den USA vollends vergrault.
Jetzt bin ich schon ca. 8J wieder in DE und ich befinde mich in der gefühlten selben Situation wie zuvor in den USA bevor ich das Land verlassen hatte. Ich kann dieses Verlogene, egal von welcher Partei, nicht mehr ertragen. Ich muss mich wirklich dazu überwinden KEINE Nachrichten mehr anzusehen/anzuhören und die Politik komplett zu ignorieren. Ich werde auch diesem Land wieder den Rücken zukehren; aber dann for good!

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michael2731 07.11.2012, 00:10
254. the show must go on

Nicht nur in Amerika hoeren die Menschen nicht gerne die Wahrheit.Schon bald werden auch wir wieder schoene Geschichten erzaehlt bekommen.

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musca 07.11.2012, 00:18
255.

Zitat von der autobahn
die nachrichten aus amerika,sei es sandy,oder irgendwelche einzelschicksale,die nie enden wollende berichterstattung über den "wahlkampf" in amerika. amerika wird völligst überhypt. mich kotzt dieser amerikanische medienoverkill an. gibt es ein medium das alles ausser amerika senden würde,ich wäre begeisterter teilnehmer..
Naja im fernen Asien ( Laos) erfolgt der Spatenstich für einen gigantischen Staudamm am Unterlauf des Mekong.

Die Regierung gibt grünes Licht - hunderte sind schon (zwangs) umgesiedelt worden.

Weitere Kraftwerke und Staudämme sind am Unterlauf des Mekong in Planung.


Umweltschützer rechnen mit einem graviererenden Rückgang der Fischbestände im Unterlauf und Delta des Mekongs von dem nicht wenige leben.

Auch die periodische wiederkehrende ( positive) Überschwemmung des Deltas kann durcheinandergeraten.


Eine Meldung die mit den USA nix zu tun hat ...eher aber auch nicht positiv ...anscheinend nicht absehbar wie gravierend der Eingriff in die Natur sich rückkoppelnd dann auch auf den Menschen auswirken kann.

Nur so ...eine "Nicht-USA" Meldung...sie wollten ja nicht US-Themen lesen.

Das ist eine davon.


FG

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schwafelgraf 07.11.2012, 00:31
256. Interessant

ist doch nicht die wahl in amiland, sondern die statistik, dass über 90% der deutschen obama wählen würden. der deutsche michel ist "links", auch wenn es seinen eigenen untergang beschleunigt. weiter, weiter in's verderben, wir müssen wählen, bis wir sterben.....

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donald! 07.11.2012, 00:53
257. Jeder lügt ...

Zitat von stanislaus2
Woher weiss der Spiegel bereits jetzt, dass Obama die Wahl verliert? Da er doch in der Vergangenheit die Wahrheit und das Heil ausschliesslich auf der Seite von Obama sah, ihrem Hero. Und wenn die Lüge gewinnt, kann die sin der Lesart des Spiegel nur der böse Romney sein, der die USA und die Welt ins Desaster stürzen will.
Mir ist die ganze Aufregung unverständlich. Was soll der Artikel ? Fast jeder Politiker lügt doch, dass sich die Balken biegen. Insbesondere wenn es um Wählerstimmen oder den eigenen Vorteil geht.
Vielleicht kommt es für den Wähler nur noch darauf an zu erkennen, wer mehr und wer weniger lügt.

Abgesehen davon, wie die Medien Herrn Obama bei seinem Amtsantritt zu Unrecht zum neuen Messias stilisiert haben, ist es erstaunlich, wie schnell unsere kritischen Blätter den unsäglichen George W. und seine verlogene und machtversessene Administration vergessen haben.

Außerdem ist es fast schon unerträglich, welcher Hype bei uns in den Zeitungen und vor allem im Fernsehen alle vier Jahre um die US-Wahl gemacht wird. Meistens von Selbstdarstellern aus Nachrichten, Spiel -und Talkshows, die wohl glauben dokumentieren zu müssen, wie gut sie das Land kennen.
Und die sich auch nicht zu schade sind, neben Bibo aus der aktuellen Sesamstrasse, Kissinger und Ex-Nachbarn der Obamas, Meinungen von Kindern zu den Kanditaten aus dem Internet und arbeitslose aber reiche Puertoricaner zu präsentieren. Und die haben sogar Publikum. Hallo (... ?)

In Amerika interessiert man sich generell wenig für Europa. Und während der Präsidentenwahl schon gar nicht.
Schließlich interessieren sich unsere Bürger bei Wahlen auch nicht für die USA und das ist auch in bester Ordnung so.
Dass sich hier dann einige Zeitgenossen - Politiker und Journalisten - in offenbar devoter US-Ergebenheit, fast als Bittsteller öffentlich die Frage stellen, ob es für den Amerikanischen Wähler nicht doch ein Interesse an Europa gibt ... na ja ... was soll man dazu noch sagen.

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dr.porter 07.11.2012, 01:30
258. Haben Sie den Wahlkampf verfolgt, Herr Schmitz?

Eins voneweg: Ich leben seit mehr als 10 Jahren in den USA. Ich bin keiner Partei zugehoerig, kann nicht waehlen,und bin auch nicht verliebt in die USA. Und habe diesem Wahlkampf genug Aufmerksamkeit gegben als der Verfasser der Spiegelberichts (wie es scheint).
Es gibt Probleme genug hier in den USA. Keine Frage. Weshalb aber erwartet wird dass ein Praeseident nicht seinem Volk sagt dass sie und ihr Land einzigartig sind, ist mir nicht nachvollziehbar. Dieses Statement wird recht oft in anderen Laender auch benuzt, und wurde bisher in JEDEM Wahlkampf in den USA benutzt. Warum auch nicht? Leute zu demotivieren hat keinen Sinn.
Dass die Amerikaner Luegen wollen ist Schwachsinn, Hr. Schmitz, und eine reisserische These, die sich natuerlich gut verkaufen laesst. Die Leute hier, wie auch ueberall sonst, wollen, dass es ihnene besser geht. Luegen, die im Wahlkampf aufgetreten sind, wurden innerhalb kuerzester Zeit wiederlegt, von beiden Seiten. Wenn man den Wahlkampf aber tatseachlich verfolgt haette, wuerde man hier schreiben, dass Mr. Romney und Ryan mit der Luegerei und Defammierung von Obama im ganz grossen Stil angefangen hat und Schlagzeilen gemacht hat. Romney wird nicht von Leuten gewaehlt weil er populaerer ist, sondern weil die Leute hier deprimiert sind und einen schnellen Aufschwung wollen.
Das Problem ist nur, wenn Mr. Romney eine Luege in die Welt setzt um Waehler gegen Obama aufzustachern, dann muss die Gegenseite dem Wiedersprechen, sonst wird es am Ende noch geglaubt. Und da haben Sie ihre negative Werbung vom Praesidenten. Und Romney hatte einen Haufen Geld um Obama im Fernsehen und ueberall sonst schlecht darzustellen. Doch, negativ heisst nicht automatisch Luege. Obama's Integritaet ist nicht wirklich in Frage zu stellen hier.
Obama's Ziele von 2008 muessen uerbdacht werden, ganz klar. Aber zum damaligen Zeitpunkt war der Schaden der Krise noch nicht klar und die Situation besser eingeschaetzt als sie tatseachlich war. Ist dass eine Luege?
Fazit: Es laesst sich leicht ueber Amerika und ihre Leute laestern. Das der Amerikaner aber belogen werden will und der Praesident die Leute nach Strich und Faden beluegt ist Unsinn und stellt ein verzerrtes Bild der Gesellschaft in den USA dar. Abgesehen von der Verkaufstraechtigkeit dieses einseitigen und reisserischen Artikels, kann man sich ueber die Beweggruende fuer dessen Verfassung nur den Kopf kratzen. Und das bringt mich zurueck zu meiner eingangs gestellten Frage: Habe Sie denn Wahlkampf verfolgt, Herr Schmitz?
Schonen guten Abend.

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Rosbaud 07.11.2012, 09:18
259. Räuchereien

Zitat von DMenakker
Ist es in D denn anders? Der ( bzw. die ) eine erzählt, wie toll wir sind, die anderen nehmen sich eine Bevölkerungsgruppe raus, die man nur abzocken muss, und allen geht es gut. In D einmal ganz offen .....
Schäbige Relativierungen und ökonomisch den Horizont der berühmt-berüchtigten „schwäbischen Hausfrau“, zu mehr ist Ihresgleichen nicht in der Lage!
Schröder haben wir eine Verwilderung der Arbeitswelt, Armut per Gesetz, die Wiederkehr der Armenspeisung und eine drohende Altersarmut für Millionen Menschen zu verdanken. Da können Sie ihm an Ihrem Hausaltar noch soviel räuchern, das lässt sich nicht aus der Welt schaffen.

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