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Obama gegen Romney: Wahrheit verliert, Lüge gewinnt
REUTERS

Ganz gleich, ob Obama oder Romney siegt: Kein Kandidat war in diesem US-Wahlkampf ehrlich zum Bürger. Daran sind die in vieler Hinsicht so großartigen Amerikaner selbst schuld - sie wollen belogen werden. Obama gegen Romney: Amerikaner wollen im Wahlkampf belogen werden - SPIEGEL ONLINE

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AdInfinitum 06.11.2012, 16:39
80.

Zitat von magnum_p_i
Das hat aber auch sein Gutes. Was sollten wir zum Beispiel mit den ganzen Asylbewerbern machen, die kämen wenn die Amerikaner wüßten, dass Hartz 4 schon ein upper middle class Lebensstil ermöglicht. (d.h. Krankenversicherung, KiGaSchulen/Uni umsonst, Unterkunft wird gestellt etc etc)
Deswegen bewerben sich tausende (Deutschland) und circa 8 millionen (Weltweit)auf eine greencard und entscheiden sich somit FUER ein leben in den USA. Gleichzeitig tun sich hochqualifizierte mit einer zuwanderung nach Deutschland schwer nicht aber hundrttausende wirtschaftsfluechtlinge.
Und bevor sie hier unwissen verbreiten "upper middle class" in den USA is eher so um die $150 000 Jahr/Haushalt kommt aber auch auf die area an wo sie leben.
Wenn Hartz 4 so viel zahlt seit ihr (alle die in DE arbeiten) selbst Schuld. Was ist mit den Hartz 4 (er) in Griechenland? Verdienen die soviel? fuer die bezahlt ihr doch auch.

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Christian Guenter 06.11.2012, 16:40
81. na und

hat Lafontaine damals (blühende Landschaften in 5 Jahren lt Kohl) auch erfahren. Lügen und Betrügen in der Politik: normal!

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c++ 06.11.2012, 16:41
82.

"Daran sind die in vieler Hinsicht so großartigen Amerikaner selbst schuld - sie wollen belogen werden."
Und was ist daran nun so erwähnenswert? Wollen die deutschen Wähler nicht belogen werden?

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randolftreutler 06.11.2012, 16:42
83. Und die Amerikaner haben genau zwei Möglichkeiten:

Zitat von randolftreutler
kann ich nicht überprüfen, aber mir fällt eine Volksweisheit ein: "Lügen haben kurze Beine." Heißt übersetzt: "Man kommt nicht sehr weit damit." Das gilt für den zukünftigen Präsidenten, sei es nun Obama oder Romney. Aber es gilt vielmehr für das amerikanische Volk selber: denn die Wahrheit, sprich Realität und Verfasstheit des Landes incl. der desaströsen finanziellen Situation (Billionen Dollar Schulden) wird sie einholen und es wird ein böses Erwachen.
1. Möglichkeit: Alles bleibt wie es ist, sie halten am Traum vom Tellerwäscher zum Millionär fest, der Staat hält sich aus vielen Dingen heraus, wenig Steuern, sehr viel Eigenverantwortung, selbst dann, wenn die Mittel dafür nicht vorhanden sind: Folge: Wenige mit sehr viel Geld und Macht teilen sich das Land in elitären Zirkeln auf und bestimmen die Politik, die Verlierer des Systems sind auf private Spenden und Almosen angewiesen, haben aber auf nichts einen Anspruch....immer von den Wohltaten der Reichen Oberschicht abhängig....

2. Möglichkeit: Die Amerikaner stellen sich der Realität, die da heißt: Immer weniger Amerikanern gelingt der Sprung vom Tellerwäscher zum Millionär, und selbst wenn es so ist, rechtfertigt dies nicht eine kaum zu überbietende Armut und Verelendung sehr großer Bevölkerungsteile. Konsequenz: Es muss, wie in Deutschland auch, Vermögen und Reichtum stärker und vor allem gerechter im Verhältnis zur Menge des Vermögens besteuert werden.....Die ´Finanzstarken müssen mit ihren Möglichkeiten verpflichtend und nicht per Almosen für das Allgemeinwohl (Infrastruktur, Löhne, Sozialversicherung, Renten, Krankenkasse usw..) herangezogen werden.....

Aus diesem Grunde, so schön wie dieses Land ist, war es nie eine gedanklliche Option für mich, in den USA leben zu wollen....
Ich möchte in keinem Land leben, wo es keine Grenzen in Bezug auf Reichtum und Armut nach oben und unten gibt. Denn ohne Geld ist Demokratie nichts wert, ein Wort, Makulatur. Nur wer existentiell sicher gestellt ist, kann sich auch für die Werte der Demokratie einsetzen, weil er die nötigen Ressourcen dazu hat.

Denn: erst kommt das Fressen und dann die Moral. Folge: Barbarei.

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juerler@saxonia.net 06.11.2012, 16:42
84. großartige Amerikaner

Zitat von simon23
Wie natürlich alle Wähler. Man würde ihnen schon gerne ins Gesicht sagen, das es auf ihre Wünsche nicht ankommt, aber dann reagieren die so komisch....
was ist an den Amerikanern großartig ?
Das Sie denken sie sind Weltpolizist-dürfen Foltern, dürfen Invasionskriege führen, dürfen Menschen in anderen Ländern verschleppen.......
Übrigens über andere Länderwahlen als undemokratisch urteilen und selbst?
Wähler nach hause schicken die keinen Karte mit Bild haben (obwohl Sie trotzdem wählen dürfen)

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croco_deal 06.11.2012, 16:45
85. Steinbrück als amerikanischen Präsidentschaftskandidaten?

Zitat von roskipper
Wenn man solche Lügner wie Berlusconi mehrfach gewählt hat, kann man wohl nicht vom Leuchtturm EU sprechen. Oder könnt ihr euch Steinbrück als amerikanischen Präsident vorstellen ?
Keine Chance! Mit dem Mann wäre kein Blumentopf zu gewinnen. Viel zu ehrlich!

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JohnnyBongoUndDiePerverse 06.11.2012, 16:45
86. Gruss an alle USA-Basher

"geistig und körperlich hat die Nation komplett abgebaut"

wenn ich so die Kommentare lese, vergesse ich ganz, dass wir in einen semi-sozialistischen Fuckistan leben, dass gerade pleite geht.

Aber warum soviele Europäer in die USA auswandern und so gut wie kein Ami nach Europa? Komisch.

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toledo 06.11.2012, 16:48
87. ....

Deutschland scheint mir das einzige Land zu sein, in der Politiker mit dem Wahlversprechen, nach einem Sieg die Steuern zu erhöhen, gewinnen können.
Auch eine Form der Perversion!

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raj 06.11.2012, 16:48
88. gelesen?

Haben diejenigen, die jetzt so schlaue Kommentare wie "nur gut, dass die Deutschen nicht belogen werden wollen." oder " Und ist das bei uns etwa anders?" posten den Artikel überhaupt zu Ende gelesen? Ich vermute nicht.

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sr11 06.11.2012, 16:49
89. Interessant,

Zitat von sysop
Ganz gleich, ob Obama oder Romney siegt: Kein Kandidat war in diesem US-Wahlkampf ehrlich zum Bürger. Daran sind die in vieler Hinsicht so großartigen Amerikaner selbst schuld - sie wollen belogen werden.
dass ausgerechnet der Spiegel von Wahrheit und Lüge spricht...

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