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Obamas Trauer um Nelson Mandela: Tod eines Vorbilds
The White House

Sie wurden beide mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der eine kämpfte für die Rechte der Schwarzen, der andere wurde der erste schwarze US-Präsident. Barack Obama verliert in Nelson Mandela einen persönlichen Helden: "Ich kann mir mein eigenes Leben ohne sein Beispiel nicht vorstellen." Nelson Mandela: Obama trauert um seinen Helden - SPIEGEL ONLINE

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mischamai 06.12.2013, 09:54
1. Friedensnobelpreis

Kein anderes Beispiel zeigt wie weit sich die Verdienste für einen solchen Preis auseinander gehen.Der Eine hat die Welt bewegt,der Andere richtet sie hin.

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kalle113 06.12.2013, 09:55
2. Heuchler

Viel scheint er von seinem Vorbild nicht gelernt zu haben. Der eine kämpfte für die Freiheit, der andere kämpft (oder lässt kämpfen), um die Freiheit anderer einzuschränken, wo es nur geht. Man wird Nelson Mandela kaum gerecht, wenn man ihn auch nur in einem Satz mit Freiheit und Obama erwähnt...

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rinaldini 06.12.2013, 09:59
3. An wem nahm sich Obama ein Vorbild?

Was haben Nelson Mandela und Mr. Obama gemeinsam? Genau, beide bekamen den FRIEDENSNOBELPREIS verliehen. Das ist doch ungerecht - oder? Mandela ordnete keine DROHNENHINRICHTUNGEN an, damit die bösen Terroristen bestraft werden. Obama hat seit seinem Amtsantritt 5.000 Terroristen allein über die Drohnenkillerei (inklusive Kollateralschäden) aus dem Verkehr ziehen lassen. Ich schätze, Mandela schlug in 27 Jahren Knast keine 5.000 Fliegen tot. Mandela bekam seinen Friedensnobelpreis 1987. Heute hängt die Latte dafür höher, etwa in der Flughöhe einer Drohne.

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buntesmeinung 06.12.2013, 10:00
4. Und warum,

verehrter Herr Obama, treffen Sie dann stets zielgenau die falschen Entscheidungen?

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robert.c.jesse 06.12.2013, 10:04
5. Wahrheit & Lüge.

So könnte man die Beiden vergleichen. Wir Alle, wie auch Mandela haben in den ersten Jahren, diesen Blender vertraut, der uns Heute als ein ganz Anderer erscheint. Er hat diesen Friedensnobelpreis, noch irgendwelchen Vergleich mit diesem verdienstvollen Mann nicht verdient. Aber möge ihm eines Tages verziehen werden, so wie uns es Mandela gezeigt hat.

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neuronenzenker 06.12.2013, 10:05
6. Krokodilstränen

wobei Afrika im heute Gewand des Neokolonalismus daher kommt

"Es geht nicht darum den Ländern des Südens mehr zu geben, sondern weniger zu stehlen" (Jean Ziegler)

WDR-Radio

Jean Ziegler über die kannibalistische Weltordnung, - YouTube

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freddygrant 06.12.2013, 10:06
7. Nelson Mandela hat sich ...

... um die Befreiung seiner dunkelhäutigen Mitmenschen
und Bürger in Südafrika und gegen die Apartheid gekämpft und verdient gemacht. Wenn Obama noch irgend eines Grundes und Beweises für seinen Friedensnobelpreises bedarf, sollte in seinem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" das Übelste und Böse seiner Administration beseitigen und der Demokratie, Freiheit und den Menschenrechten wieder Vorrang verschaffen - zur Zeit tut er und sein "Rechtsstaat" das Gegenteil.

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Meskiagkasher 06.12.2013, 10:06
8.

Zitat von sysop
Sie wurden beide mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Der eine kämpfte für die Rechte der Schwarzen, der andere wurde der erste schwarze US-Präsident. Barack Obama verliert in Nelson Mandela einen persönlichen Helden: "Ich kann mir mein eigenes Leben ohne sein Beispiel nicht vorstellen."
Ich finde es geradezu widerlich, wie SPON Herrn Mandela harabwürdigt durch eine Gegenüberstellung zu Herrn Obama.
Mandela hat seinen Friedensnobelpreis verdient, Obama bekam ihn für wohlfeile Worte, denen nie Taten gefolgt sind. Nichts verbindet diese Männer, außer man bedenkt, dass auch Mandela früher Gewalt als Mittel von Politik (oder in seinem Falle Widerstand) benutzt hat.

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abseitstor 06.12.2013, 10:08
9. Bitte den heute nicht

Aus welchem Grund flimmern die Bilder von Obama im Zusammenhang mit dem Tod Mandelas überall rum. Ist doch etwas arg simpel: Beide haben die gleiche Hautfarbe und sind Träger des Friedensnobelpreises.

Nur ist Mandela eine Ausnahmeerscheinung, von der es in jeden Jahrhundert weniger als ein Dutzend gibt.

Obama dagegen ist ein amerikanischer Präsident, der die Arbeit seines Vorgängers mehr schlecht als recht fortsetzt.

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