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Öffnung in Richtung Linkspartei: Die Kehrtwende der SPD
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Ein Tabu fällt. Die SPD weicht kurz vor dem Parteitag ihren harten Kurs gegenüber der Linkspartei auf und öffnet sich für neue Koalitionsoptionen. "Wir sind gesprächsbereit", heißt es bei den Sozialdemokraten. Was steckt hinter dem Manöver von Parteichef Gabriel? Öffnung in Richtung Linkspartei: Die Kehrtwende der SPD - SPIEGEL ONLINE

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KurtFolkert 12.11.2013, 14:14
1.

Wendehälse on-Tour.

Ich wähle die SPD und nicht Die Linke. Dann kann ich auch gleich Die Linke wählen, wenn ich die in der Regierung sehen will.
Die SPD hätte gut daran getan, sich zu profilieren und nicht ständig anderen hinterherzurennen. Liegt aber an der SPD-Basis, den Clash zwischen Realos und Idealisten, die sich in der SPD ja doch nie einigen können.
Ich gehe davon aus, dass dieser Schuss nach hinten losgehen wird.

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nemensis_01@web.de 12.11.2013, 14:15
2. Wie schäbig.

Das ist doch nur die Krücke, die den eventuellen Abweichlern bei der Koalitionsvertragsschunkelabstimmung das Kreuzchen versüssen soll. Der Vertrag steht, jetzt muss man es mit allen Mitteln dem Genossenwahlvieh verkaufen. Da kommt die Linke gerade recht, denn als nicht regierungsfähig im Sinne des Beschlusses kann man sie anschliessend ja weiterhin ausschliessen. Sowas von berechenbar. Naja, die SPD- Mitglieder werdens schon schlucken. Die haben schon ganz andere Kröten geschluckt und sind nicht daran erstickt.

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smartphone 12.11.2013, 14:15
3. HickHack

Wenn man das geplausche so verfolgt bzgl GroKo , dann schaudert es den Bürger mit Grausen ... Sowas hat das Volk mit Sicherheit nicht gewählt . Die wirklich relevanten Themen werden vergessen : BGE ( Bedingungsloses Grundeinkommen 1500€ btw ) dann Abschaffung der KV Pflicht speziell existieren keine Lösungen , wie sich die PKV den wirtschaftlichen Möglichkeiten der "Kunden" ,der offenkundig nur Bezahler ist bis das Hauptzollamt kommt oder wie ???

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Hilfskraft 12.11.2013, 14:20
4. wenn ...

... wenn eine akzeptable Mehrheit GEGEN Merkel gestimmt hat, hat ein Sigmar Gabriel dem Folge zu leisten!
Hört endlich auf mit diesem elenden CDU-Koalitions-Spiel!

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l.augenstein 12.11.2013, 14:20
5.

Zitat von sysop
Ein Tabu fällt. Die SPD weicht kurz vor dem Parteitag ihren harten Kurs gegenüber der Linkspartei auf und öffnet sich für neue Koalitionsoptionen. "Wir sind gesprächsbereit", heißt es bei den Sozialdemokraten. Was steckt hinter dem Manöver von Parteichef Gabriel?
Ach, jetzt plötzlich? Warum erst jetzt, wo es zu spät ist und auf D vier Jahre politischer Stillstand und Lähmung zukommen. Jetzt, wo die Pöstchen langsam in trockenen Tüchern sind fällt es dem Gabriel auf, mit welcher Dreistigkeit er die Wähler der Linkspartei düpiert! Der sollte sich erst mal schämen und die Klappe halten.

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bluebill 12.11.2013, 14:20
6. Ein Wendehalsmanöver,

zu einer Zeit, wo es vermeintlich unkritisch ist. Man will eben auch die Linken-Wähler für sich gewinnen. Aber nun ist die große Koalition ja nun einmal beschlossen, so daß man leider derzeit keine Möglichkeit...etc blabla. - Der eigentliche, mehrheitliche Wählerwille wäre Rot-Rot-Grün gewesen. Aber davor hatten die SPDler dann doch Muffensausen. Die Linken sind für sie eben noch etwas Exotisches, Gefährliches. Erst jetzt merken sie, daß die ja einen großen Stimmenanteil hatten.

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Zereus 12.11.2013, 14:23
8.

Zitat von sysop
Ein Tabu fällt. Die SPD weicht kurz vor dem Parteitag ihren harten Kurs gegenüber der Linkspartei auf und öffnet sich für neue Koalitionsoptionen. "Wir sind gesprächsbereit", heißt es bei den Sozialdemokraten. Was steckt hinter dem Manöver von Parteichef Gabriel?
Der Sinn dahinter ist es, der Union in den Koalitionsverhandlungen ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen. Das funktioniert hier nach dem Motto "wenn du nicht so spielen willst wie ich, dann spiele ich das nächste Mal halt garnicht mehr mit dir, ätsch".

Anders ausgedrückt: Die eigentlich enorm breite bürgerliche Mehrheit (wenn man die knapp 10% der Stimmen für AfD und FDP mitrechnet, die dank der 5%-Hürde unter den Tisch fallen) wird marginalisiert, die Linken wollen auf Biegen und Brechen ihre "progressiven" Ideen durchsetzen, also insbesondere mehr Geld für alle und alles, wobei natürlich vollkommen klar ist, wer das dann bezahlen wird: Der "Reiche", der, wie neueste Erkenntnisse zeigen, etwas mehr als 60.000€ im Jahr hat. Leistung darf sich nunmal auf keinen Fall lohnen.

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doubletrouble2 12.11.2013, 14:24
9. Warum nicht gleich so ?

Diese Öffnung nach Links mit Ankündigung ist ein taktischer Fehler. Man hätte gleich eine Links-Grüne Koalition bilden sollen, bevor der Vorschlag zerredet wird. So muss die SPD erst der Union beitreten, dann die Koalition für gescheitert erklären, wieder gute alte Tante SPD werden, um in einigen Jahren dann Die Linke in die SPD zu lassen. Wie dumm ist das denn ?

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