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Offener Brief an den Bundestag: Prominente fordern volle Rechte für Homo-Paare
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Ein Student aus Berlin hat einen Aufruf zur uneingeschränkten Freigabe der homosexuellen Ehe gestartet. Jetzt geht seine Initiative in den Bundestag. Unterschrieben haben deutsche Prominente und Intellektuelle - von Bela B. bis Günter Grass. Deutsche Promis und Intellektuelle unterstützen die Homo-Ehe - SPIEGEL ONLINE

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frontmann22 13.05.2013, 13:48
100. @ schockschwerenot

Sie wissen doch sicher, dass arbeitende Singles deutlich mehr Steuern zahlen als Ehepaare und dass Familien ausserdem noch Kindergeld vom Staat bekommen.

Was glauben Sie eigentlich, woher dieses Kindergeld kommt ?

...und von den wenigen Steuern, die Familien bezahlen, kann die Infrastruktur des Staates nicht aufrecht erhalten werden.

Sie nutzen also diesen Staat komplett aus bis ihre Kinder einen Beruf ergreifen.

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christkinddu 13.05.2013, 13:49
101.

ich wuensche jedem menschen der etwas gegen Homosexuelle hat ein Homosexuelles kind! Also Homosexuell zu sein sollte genauso "Normal" sein wie Heterosexuell ! Gewisse Neandertaler sollten doch dann lieber aufs land ziehen !

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Bondurant 13.05.2013, 13:49
102. Erklären

Zitat von toskana2
Der Respekt kommt etwas voreilig. Herrn Kolats Beweggründe dürften sich etwa von denen Walsers und Grass' variieren. Nachdenken!
Sie's mir.

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Annika Hansen 13.05.2013, 13:49
103.

Zitat von sysop
Ein Student aus Berlin hat einen Aufruf zur uneingeschränkten Freigabe der homosexuellen Ehe gestartet. Jetzt geht seine Initiative in den Bundestag. Unterschrieben haben deutsche Prominente und Intellektuelle - von Bela B. bis Günter Grass.
Wäre ich Scheidungsanwalt, würde ich die Forderungen der Homosexuellen zu 100 Prozent unterstützen. Die Halbwertzeit von homosexuellen Beziehungen ist noch geringer, als die bei heterosexuellen Beziehungen.

Mir als Lesbe geht die Diskussion am Allerwertesten vorbei. Betrachtet man sich die CSD-Paraden, müsste man meinen die Schwulen und Lesben würden die Ehe als restlos verspießtes Konzept ablehnen.

Oder geht es da etwa doch nur um Ehegattensplittung und Rentenansprüche? Wieso soll eheliches Zusammenleben steuerlich begünstig werden? Zu zweit lebt es sich eh billiger als allein. Ich würde nur Familien mit Kindern steuerlich begünstigen.

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Björn Borg 13.05.2013, 13:49
104. Quotenquatsch diskriminiert

Zitat von Velociped
Es ist richtig, dass die Privilegien von unverheirateten Ehepaaren unbegründet sind. Homosexuelle Paare können sich da zu Recht über die Ungleichbehandlung beschweren. Allerdings sollten die Privilegien abgeschafft und nicht auf homosexulle Paare ausgeweitet werden. Wiese werden Alleinerziehende, die mit fast oder ganz erwachsenen Kindern zusammen leben, stärker besteuert als verheiratete Paare - ob homo- oder heterosexuell? Warum wird das Leben mit Partner subventioniert aber das Zusammenleben mit einem Elternteil im Alter nicht? Warum wird das Zusammenleben als Paar subventioniert - das Zusammenleben in einer Kommune mit mehr als 2 Personen nicht? Die Steuerprivilegien sollten abgeschafft werden - dann wird niemand mehr diskriminiert. Die Besteuerung soll berücksichtigen, wenn Kinder versorgt werden - nicht wer mit wem verheiratet oder sonstwie verbunden ist. Daher geht der Aufruf der "Prominenten" in die falsche Richtung.
Das würde ich, obwohl nicht prominent, sofort unterschreiben.
Denn das wäre auch grundgesetzkonform.

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der_durden 13.05.2013, 13:49
105.

Zitat von schockschwerenot
"Stellt gleich, was gleich ist!". Sehr schön, das kann ich nur unterstreichen. Dann lasst bitte auch die Kinderlosen, ob sie nun homosexuell sind oder nicht, mehr für ihre Rente zahlen. Denn sie nehmen, wo sie nicht gesäht haben.
Dafür zahlen Kinderlose dann weniger Steuern? Immerhin nutzen Sie sämtliche für Kinder gemachte Infrastruktur, Institutionen, Vergünstigungen nicht. Auch Kindergeld wird durch Steuern finanziert. Ich bin der Meinung, da Kinderlose nichts davon in Anspruch nehmen tun Sie doch bereit schon genug für Familien mit Kindern. Sie zahlen Steuern und diese auch ohne Vergünstigungen wie das Ehegattensplitting...

Wie absurd manche Forderungen doch sind! Manchmal hilft es, einfach noch mal kurz nachzudenken...

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Björn Borg 13.05.2013, 13:50
106. Quotenquatsch und Randgruppenförderung diskriminieren

Zitat von mahob
Es ist schon traurig wie viele Menschen eine Gleichstellung von andersdenkenden oder andershandelnden ablehnen. Siehe spon forum oder aktuell Frankreich. Sinvolle Gründe gibt es natürlich kaum welche. Eine Gleichstellung macht schwule nicht schwuler oder heteros zu homos. Es bleibt wie es ist, nur das endlich ein Zeichen gesetzt wird.
Welche denn?

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sabadin 13.05.2013, 13:50
107. Volksentscheid

Ich habe es satt, dass mir Politiker ihre Entscheidungen vor die Nase setzen. Auch zu diesem Thema: VOLKSENTSCHEID!

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Wildes Herz 13.05.2013, 13:50
108.

Zitat von stageguy
Die Ehe und andere Eheähnliche heterosexuelle Gemeinschaften sorgen für den Fortbestand der Gesellschaft. Die Gleichberechtigung und Gleichstellung um der Gleichberechtigung Willen sorgt für gleiche Rechte einer aussterbenden Gesellschaft. Im Endergebnis hat da keiner was von. Wir kümmern uns um aussterbende Tierarten und machen uns Sorgen um das Bienensterben, merken aber nicht, dass wir uns selbst biologisch abschaffen.
Ganz im Gegenteil. Bis zum Jahr 2050 wird es nach Prognosen mehr als 9 MILLIARDEN (!) Menschen auf der Erde geben:

UN-Bericht: 9,2 Milliarden Menschen bis 2050 - Mensch - FOCUS Online - Nachrichten

9,3 Milliarden Menschen im Jahr 2050 - Nachrichten DIE WELT - DIE WELT

Wie kann man da ernsthaft behaupten, dass "wir uns selbst biologisch abschaffen"? Und mit dieser Falschbehauptung auch noch Ungleichbehandlung und Diskriminierung zu rechtfertigen versuchen?

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Björn Borg 13.05.2013, 13:51
109. Das kann man deutlich benennen

Zitat von Whitejack
Aus irgendeinem Grund hat sich in der westlichen Welt ein Schwulenhass ausgebreitet, der weitgehend einzigartig in der Welt ist.
Ihr "irgendein Grund" ist die Katholische Kirche.

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