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Pharma-Tests für Frauen-Lustpille: Testosteron mit Pfefferminzgeschmack
Corbis

Sechs von zehn Frauen berichten über Probleme in ihrem Sexualleben. Forscher wollen das ändern und arbeiten an einer Lustpille für die Frau. Doch die Entwicklung läuft schleppend - und geht an den wahren Ursachen einer Sexflaute vorbei. Lustpille für die Frau: Pharmafirmen wollen Libido steigern - SPIEGEL ONLINE

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blauervogel 01.09.2013, 20:57
170.

Zitat von albert schulz
Die Schilderung ist recht anschaulich und auch für einen Mann durchaus nachvollziehbar, so ähnlich habe ich es mehrfach gehört. Frauen haben einen weit intensiveren Bezug zu ihrem Körper als Männer, er empfindet als Ganzes, mit jeder Menge Antennen. Es ist wohl diese Sensitivität, die Frauen häufig vor Berührungen zurückschrecken läßt, also auch bei recht harmlosen wie Umarmungen zur Begrüßung, Arm in Arm gehen, dicht an dicht sitzen. Selbst sehr gute Freundinnen und Verwandte haben damit Probleme, wenn das Gegenüber ein Mann ist (nicht alle). Bei Frauen fällt ihnen Nähe sehr viel leichter. Und witzigerweise dürfen sie sie sich in aller Öffentlichkeit auf eine Art liebkosen, die mit einem Mann als anstößig empfunden würde. Männer sind in körperlichen Dingen etwas tapsig, unbeholfen, tolpatschig, und haben gesichert nicht die sensitiven Möglichkeiten einer Frau im körperlichen Umgang, lassen sich zu gern auf ihr primäres Geschlechtsorgan reduzieren, das einem recht einfachen Mechanismus gehorcht. Aber auch Männer sind lernfähig, sie können rücksichtsvoll sein, sie können den Vorgang (nicht nur in Indien) längelang ausdehnen mit Streicheln und Liebkosen, das Davor ist das Paradies. So weich und anschmiegsam wie eine Frau werden sie trotzdem nicht, deren Körper weniger zum Anschauen als Anfühlen gedacht ist. Ich liebe es beispielsweise engumschlungen durch die Gegend zu laufen, oder vor dem Einschlafen ein Viertelstündchen Haut an Haut zu liegen. Sex ist das nicht, sondern körperliche Nähe, eine andere Dimension, die sehr angenehm ist, stärkend und lebenserhaltend. Sie besteht aus Vertrauen, Vertraulichkeit, Vertrautheit, insbesondere der Körper. Um diese Nähe zu erreichen benötigt man körperliches Selbstbewußtsein, Unvoreingenommenheit, aber auch Achtung vor dem eigenen wie dem Körper des Anderen, Empfindsamkeit und die Bereitschaft, sich gehen zu lassen, alles zuzulassen. Wegen der optischen Ästhetik von Frauen sollten Sie unbedingt mal Michelangelo zu Rate ziehen. Meiner bescheidenen Ansicht zufolge geht es nur zum kleinsten Teil um Ästhetik, sondern vornehmlich um das Gesicht und dessen Ausdrucksmöglichkeiten. Dieses Gesicht hat das kleine Kind (auch das Mädchen) längelang liebevoll angeschaut, dieses Gesicht ist die Macht an sich, egal wie alt es wird. Dazu haben Frauen ungeheure Möglichkeiten, was die Modulation von Mimik, Sprache (auch Körpersprache), Töne betrifft. Frauen sind unbeschränkte Herrscherinnen auf dem Gebiet der Beeinflussung, der Kommunikation, egal ob sprachlich oder körperlich. (ganz einfach bei Schauspielern zu beobachten, oder einer Oma mit Enkel). Ein Mann kann sich diesem intensiven Einfluß kaum entziehen, wenn die Frau Absichten hat, und genau das dürfte der Haken sein. Frau beginnt erhält beendet das Verhältnis. Der Mann kann nur abhauen, sich entziehen. Nochmal zum Gesicht. So intensiv und schamlos, wie sich Frauen gegenseitig in die Augen blicken (oder ins Telefon), würden sie nie und nimmer einen Mann anblicken. Vermutlich ist diese Intimität ein endgültiges Tabu.

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blauervogel 01.09.2013, 21:19
171. Ach, Sie haben ja so Recht

Zitat von albert schulz
Die Schilderung ist recht anschaulich und auch für einen Mann durchaus nachvollziehbar, so ähnlich habe ich es mehrfach gehört. Frauen haben einen weit intensiveren Bezug zu ihrem Körper als Männer, er empfindet als Ganzes, mit jeder Menge Antennen. Es ist wohl diese Sensitivität, die Frauen häufig vor Berührungen zurückschrecken läßt, also auch bei recht harmlosen wie Umarmungen zur Begrüßung, Arm in Arm gehen, dicht an dicht sitzen. Selbst sehr gute Freundinnen und Verwandte haben damit Probleme, wenn das Gegenüber ein Mann ist (nicht alle). Bei Frauen fällt ihnen Nähe sehr viel leichter. Und witzigerweise dürfen sie sie sich in aller Öffentlichkeit auf eine Art liebkosen, die mit einem Mann als anstößig empfunden würde. Männer sind in körperlichen Dingen etwas tapsig, unbeholfen, tolpatschig, und haben gesichert nicht die sensitiven Möglichkeiten einer Frau im körperlichen Umgang, lassen sich zu gern auf ihr primäres Geschlechtsorgan reduzieren, das einem recht einfachen Mechanismus gehorcht. Aber auch Männer sind lernfähig, sie können rücksichtsvoll sein, sie können den Vorgang (nicht nur in Indien) längelang ausdehnen mit Streicheln und Liebkosen, das Davor ist das Paradies. So weich und anschmiegsam wie eine Frau werden sie trotzdem nicht, deren Körper weniger zum Anschauen als Anfühlen gedacht ist. Ich liebe es beispielsweise engumschlungen durch die Gegend zu laufen, oder vor dem Einschlafen ein Viertelstündchen Haut an Haut zu liegen. Sex ist das nicht, sondern körperliche Nähe, eine andere Dimension, die sehr angenehm ist, stärkend und lebenserhaltend. Sie besteht aus Vertrauen, Vertraulichkeit, Vertrautheit, insbesondere der Körper. Um diese Nähe zu erreichen benötigt man körperliches Selbstbewußtsein, Unvoreingenommenheit, aber auch Achtung vor dem eigenen wie dem Körper des Anderen, Empfindsamkeit und die Bereitschaft, sich gehen zu lassen, alles zuzulassen. So intensiv und schamlos, wie sich Frauen gegenseitig in die Augen blicken (oder ins Telefon), würden sie nie und nimmer einen Mann anblicken. Vermutlich ist diese Intimität ein endgültiges Tabu.
Sind Sie sicher dass Sie ein Mann sind?

Was Sie schreiben stimmt, aber seien Sie nicht so streng mit Ihrem Geschlecht. Als ehemalige Balletttänzerin kann ich Ihnen versichern, dass es auch Männer gibt die nicht nur körperlich sehr einfühlsam sind.
Es gibt also noch Hoffnung! ;-)

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rennflosse 02.09.2013, 09:36
172. Kuschel-Sex

Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?
Vielleicht sind ja auch die auf die männluche Lust zugeschnittenen Pornos ein wesentlicher Teil des Problems. Was ich dort bislang gesehen habe, dürfte den dargestellten Frauen nicht wirklich Lust bereiten. Die entscheidenden Stellen wurden gar nicht berührt, das meiste sah sehr anstrengend oder gar schmerzhaft aus. Ich bin froh nicht mehr ein so junges unerfahrenes Mädchen zu sein. Wenn die Jungs oder sogar Männer DAS nachmachen und sich dann wundern, dass die Mädchen Sex nicht sonderlich toll finden, wundert mich das nicht.
In der Tat sind solche Filme für jemanden, der auf den sog. "Kuschel-Sex" steht, viel zu grob. Das gefällt einem selbst als Mann nicht.
Allerdings sahen die Testpersonen Filme mit kopulierenden Bonobo-Affen. Der Anregungseffekt dürfte sich schon deshalb in Grenzen gehalten haben. Ich glaube nicht, dass mich sowas anmachen könnte. Und wenn doch, dann würde ich es nicht zugeben, sonst hielte man mich noch für einen Sodomisten.

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rennflosse 02.09.2013, 09:41
173. Unlogisch

Zitat von Olaf
Die eigene Unlust macht ihr ja auch keine Sorgen. Es ist die Unlust des Mannes. Wer sich nicht mehr für Sex mit ihr interessiert: Wer weiß auf was für Ideen er dann kommt?
Das ist nicht logisch. Warum sollte sie die Unlust des Mannes (?) interessieren, wenn sie selbst keine Lust hat?

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regelaltersrentner 02.09.2013, 09:45
174.

Zitat von blauervogel
Bestimmt! Fragen Sie doch einfach Ihre Frau. Das können sehr schöne Unterrichtsstunden werden.
Soll ich jetzt meine Frau fragen,
wo die schwer unauffindbaren erogenen Zonen sind, oder
wo die schwer auffindbaren erogenen Zonen sind?

Bei den unauffindbaren erogenen Zonen bin ich etwas überfordert,
bei den auffindbaren erogenen Zonen wäre ich jetzt etwas spät daran, so ungefähr knapp 36 Jahre.
Eine Frau in die Kiste zu bringen ist nicht schwer, die selbe immer wieder, erfordert etwas mehr.

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rennflosse 02.09.2013, 09:54
175. Friedhof

Zitat von theresarain
Himmel! Sie sind aber frustriert! Sind Sie sicher, dass Sie sich bisher den richtigen Frauentyp ausgesucht haben? Ich bin immer wieder erstaunt über Männer, die unglaublich gerne den Typ "Schmetterling" (flatterhaft) wählen und dann bass erstaunt sind, weil die Dame eben auch wirklich "flattert" und .....
Ich bin seit mehr als 25 Jahren mit einer Frau verheiratet, die Eigenheim und Familie als höchstes Gut ansieht. Nur leider ließ sie das Bett zum Friehof werden, nachdem der Kinderwunsch gestillt war.
Was nicht an mir lag, wie ich diesmal selbstbewusst betone. Ich kam seinerzeit recht gut konditioniert aus einer früheren Beziehung mit einer "richtigen" Frau, musste aber mein ganzes Wissen und meine erlernten Fähigkeiten wegschmeißen, weil es nicht gewünscht war.

Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, ich habe wohl ziemlichen Alleinstellungsstatus. Eben Pech gehabt.

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rennflosse 02.09.2013, 10:31
176. Warum

Zitat von regelaltersrentner
Soll ich jetzt meine Frau fragen, wo die schwer erogenen Zonen sind, oder wo die schwer erogenen Zonen sind? Bei den unauffindbaren erogenen Zonen bin ich etwas überfordert, bei den auffindbaren erogenen Zonen wäre ich jetzt etwas spät daran, so ungefähr knapp 36 Jahre. Eine Frau in die Kiste zu bringen ist nicht schwer, die selbe immer wieder, erfordert etwas mehr.
sollte man nicht auch nach 36 Jahren noch etwas neues entdecken können?

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albert schulz 02.09.2013, 11:04
177. Die Achtung vor der Frau ist ein Prinzip

Zitat von blauervogel
Sind Sie sicher dass Sie ein Mann sind? Was Sie schreiben stimmt, aber seien Sie nicht so streng mit Ihrem Geschlecht. Als ehemalige Balletttänzerin kann ich Ihnen versichern, dass es auch Männer gibt die nicht nur körperlich sehr einfühlsam sind.
Ich bin durchaus ein Mann, und habe die schwule Seite nie kennengelernt wie beispielsweise Schauspieler (oder Tänzer, Friseure und alle, die eng und häufig mit Frauen zusammen sind), weil ich den Jungs nie was abgewinnen konnte. Sie sollen tatsächlich empfindsamer sein, was man auch Singles nachsagt. Sie sind auf jeden Fall angenehmere Gesprächspartner als die in festgefügten Vorstellungen verhafteten Männer, die sehr prüde sind und fast alles tabuisieren, was mit Gefühlen zu tun hat. Frauen sind allerdings noch unterhaltsamer. Flexibler nicht zu vergessen. So sie denn wollen.

Als Kind habe ich erlebt, wie die Frauen in einem schwäbischen Dorf ihre Männer laut und vernehmlich fertiggemacht gemacht haben, und kannte eine Reihe von Familien, in denen der Vater ein patriarchalischer Kotzbrocken war. Das war großenteils Getue, weil doch immer das passiert ist, was die Frauen wollten, auch wenn sie das harmlose Mäuschen gespielt haben. Vor allem war ich damals schon gezwungen anzuerkennen, daß Frauen mit ein wenig Freundlichkeit und Zuwendung unglaubliche Wirkungen erzielen können, egal ob bei Männern oder Kindern. Es ist ihnen absolut egal, ob sie etwas erfinden müssen, um ein Kind zu beruhigen (vermutlich machen sie es bei Männern nicht viel anders). Sie bestimmen die Musik, vermut-lich auch in formal patriarchalischen Gesellschaften. Im Haus herrschen sie auch dort, konsequent und unerbittlich.

Ich war also durchaus neidisch auf das weibliche Geschlecht, und habe immer versucht, ihm etwas abzugucken, was Verhalten angeht, habe es auch immer bewundert. Meine Erfolge beim Imitieren waren recht mäßig, obwohl ich in Mienen und Körpersprache zu lesen gelernt habe, aber nicht vergleichbar mit weiblichen Fähigkeiten. Die Mädels wissen aus zwanzig Metern Entfernung ohne hinzugucken, daß ein Objekt absolut uninteressant ist. Auch ihr Ge-hör ist unglaublich perfekt. Problematisch ist nur ihre Motivation. Sie registrieren nur das, was sie interessiert, und das sind zumeist die Menschen, die Männern herzlich egal sind (wes-halb sie nicht mit ihnen umgehen können).

Zur körperlichen Rücksichtnahme haben mich die Frauen liebreizend gezwungen, und ich habe das sehr gern akzeptiert, weil es absolut einsichtig ist, daß sie ein Vergnügen haben muß, wenn sie mir eines bereitet. Trotzdem würde ich mich keineswegs als einfühlsamen Liebhaber bezeichnen, eher als Tölpel, der dem guten Willen der Frau ausgeliefert ist. Warum sie sich die Mühe machen ist mir nach dreißig Jahren Ehen immer noch ein Rätsel, obwohl ich schon tausende Theorien entwickelt habe, die allesamt zu verwerfen waren. Frauen scheinen tatsächlich ein wenig bekloppt zu sein. Männer lieben ist das allerletzte. Es hat bei Frauen ganz si-cher nichts mit sexueller Gier zu tun. Dieser Ansatz ist absolut schwachsinnig und kann nur einem debilen Männerhirn mit gewaltigen Scheuklappen entsprungen sein.

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