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Plötzlicher Kontaktabbruch: Eisernes Schweigen
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Doris D. hat eine Busenfreundin, 34 Jahre lang. Monika ist immer da, bei der Hochzeit, bei der Taufe der Tochter, bei der Beerdigung des Bruders. Dann bricht sie den Kontakt von einem Tag auf den anderen ab. Geschichte einer Funkstille. Plötzlicher Kontaktabbruch: Eisernes Schweigen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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E_SE 03.04.2012, 12:50
20. Kleiner Tip an Frau Dreyer

Zitat von sysop
Doris Dreyer hat eine Busenfreundin, 34 Jahre lang. Monika ist immer da, bei der Hochzeit, bei der Taufe der Tochter, bei der Beerdigung des Bruders. Dann bricht sie den Kontakt von einem Tag auf den anderen ab. Geschichte einer Funkstille.
Vergessen Sie mal ganz schnell ihre "Busenfreundin". Liedzitat : "Die Sache ist ganz einfach, viel leichter als sie scheint".

Das Verhalten der Ex ist einfach asozial; sie hat Gefallen an ihrem Leid, und will ihnen keine Gelegenheit zur Klärung geben. Lacht sie vermutlich aus. Verachtet sie für die Kriecherei. Will sie genau so haben wie sie jetzt sind. Opfer.
Fazit: Ist keine Freundin mehr.
Wollen Sie sich ihr restliches Leben mit solch einer "Freundin" zerstören ? Zerschlagen Sie den Gordischen Knoten.

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homeuser 03.04.2012, 12:50
21.

Zitat von Maxililliane
Sie passte Monikas Mann bei der Arbeit ab, bat um eine Erklärung, bekam keine. Sie kontaktierte Monikas' Tochter bei Facebook, hoffte auf einen Hinweis, erhielt ihn nie. Doris Dreyer, Geschäftsfrau, Mutter, Freundin, 54 Jahre alt, machte sich immer kleiner auf der Suche nach einer Antwort.
Das klingt für mich aber schon ein "bisschen" nach Stalking und krankhafter Verfolgung.

Zitat von Maxililliane
Mir ging/geht es genauso - eine sehr gute Freundschaft, man war viele Jahre immer füreinander da und auf einmal... Nix mehr. Ohne ein Wort. Ist der Mensch einfach aus meinem Leben gegangen.
Seien wir doch mal ehrlich, das ist so ein typisches Frauending. Ich habe schon soviele Frauen erlebt, die das in Beziehungen oder Freunschaften so gemacht haben.

Weil sie zu feige sind sich der Wahrheit zu stellen, oder zumindest dem Gegenüber ehrlich etwas ins Gesicht zu. Bevor es eine Frauenquote in Unternehmensvorständen gibt sollte die Damenwelt an solchen Hirnrissigkeiten arbeiten!

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Donnerhall 03.04.2012, 12:50
22.

Solche Geschichten hört man ja öfter von Frauen-Freundschaften. Für mich ein Grund, dass ich als Mann nicht mehr mit Frauen befreundet sein möchte. Ein paar Monate oder Jahre fordern sie die volle Aufmerksamkeit, dann, von einem Tag auf den anderen, ist die Freundschaft vorbei. Nachfragen zwecklos. So sind Frauen eben.

Aber wehe, die andere Seite sucht Distanz. Dann führen Frauen sich auf die Doris. Anrufe, SMS, Briefe.. ein Nein wird nicht akzeptiert. Und am Ende rückt Doris auch noch mit einem Fernsehteam an, zerrt die ganze Geschichte an die Öffentlichkeit. Blanker Terror.

Am wahrscheinlichsten ist, dass Moni die Freundschaft einfach zu eng wurde. Vielleicht hat ja auch ihr Mann gesagt: Doris oder ich.

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Biegel 03.04.2012, 12:52
23.

Letztendlich geht es - wie immer - um Wertschätzung. Wer von heute auf morgen ohne Begründung jemanden schneidet, wertschätzt ihn nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer. Es spricht nicht für eine Person, einen guten Freund so aus dem Leben zu schießen, ohne ihm die Chance zu geben, die Sitaution zu klären. Es schmerzt. Aber es hilft nur "Haken dran". Diese Person verdient die Wertschätzung nämlich auch nicht.

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box-horn 03.04.2012, 12:57
24. Kommunikationsproblem

Zitat von Kurbelradio
wie traurig das ist. Manchen Menschen scheint einfach nicht klar zu sein, wie sehr sie jemanden weh tun können. Ich kann mir jetzt absolut nicht vorstellen, was vorgefallen sein könnte, das zu dieser drastischen Reaktion führt. Wenn man sich so lange kennt, und einem was am anderen stört, sollte man doch in der Lage sein, es dem anderen zu sagen.
ich denke, da muß es gar keinen konkreten Vorfall gegeben haben. Problematisch ist vielleicht eine Dauerfreundschaft aus Gewohnheit, bei der einer der Beteiligten auf einmal einen Perspektivwechsel vollzieht. Hier könnte der Anlaß die Abwesenheit der Freundin auf der Feier gewesen sein. "Moni" merkt, es geht auch "ohne". Entdeckt an sich eine Seite, die sie nicht entfalten konnte. Fühlt sich vielleicht auf einmal eingesperrt, um so mehr, als ihre Freundin sich geradezu an sie klammert, das schreckt ab, wo vielleicht der Respekt vor dem Wunsch nach ein wenig Auszeit angesagt werden will. Vielleicht fehlte es einfach ein wenig an persönlichen Freiraum, den sich "Monika" mit Gewalt zurückerobert hat. Hier gab es vermutlich ein grundlegendes Kommunikationsproblem.

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Bondurant 03.04.2012, 13:03
25. dem möchte ich widersprechen

Zitat von dani216
Das plötzliche Abbrechen eines sehr guten Freundes ist keine Seltenheit, ...
wenn es sich wirklich um einen sehr guten Freund handelt, ist das extrem selten. Der Grund ist übrigens einfach zu verstehen: auch der Abbrecher fügt sich in diesem Fall einen großen Schaden zu. Da müssen die Motive schon sehr schwer wiegen.

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box-horn 03.04.2012, 13:07
26.

Zitat von VNV
Für mich (als Mann) echt schwer nachvollziehbar. Ich vermute daher, dass solche drastischen Reaktionen (kompletter Abbruch ohne Begründung o.ä.) häufig(er) von Frauen kommen - ich kann mir das bei meinen besten Freunden zumindest nicht ohne eine weitere Begründung vorstellen..
nun, wir werden nie erfahren, wie "komplett" der Abbruch gewesen wäre, wenn die "Doris" sich nicht wie ein kopfloses Huhn verhalten hätte.

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maniak 03.04.2012, 13:09
27. Zustimmung als Frau

Zitat von Donnerhall
Solche Geschichten hört man ja öfter von Frauen-Freundschaften. Für mich ein Grund, dass ich als Mann nicht mehr mit Frauen befreundet sein möchte. Ein paar Monate oder Jahre fordern sie die volle Aufmerksamkeit, dann, von einem Tag auf den anderen, ist die Freundschaft vorbei. Nachfragen zwecklos. So sind Frauen eben. Aber wehe, die andere Seite sucht Distanz. Dann führen Frauen sich auf die Doris. Anrufe, SMS, Briefe.. ein Nein wird nicht akzeptiert. Und am Ende rückt Doris auch noch mit einem Fernsehteam an, zerrt die ganze Geschichte an die Öffentlichkeit. Blanker Terror. Am wahrscheinlichsten ist, dass Moni die Freundschaft einfach zu eng wurde. Vielleicht hat ja auch ihr Mann gesagt: Doris oder ich.
Da ist viel dran. Ich habe auch schon ein paar Mal Kontaktabbruch erlebt. Mit und ohne Gespräche. Mal habe ich meine Anteile gewusst, mal tappte ich völlig im dunkeln. Aber wer nicht will, will nicht und dann will ich auch nicht mehr. Freundschaft macht nur bei Gegenseitigkeit Sinn.

Aber so eng wie es zwischen den beiden war ist es wohl für Monika eine Belastung geworden. Also die Dodo hat keinen Mann, nur noch eine Tochter, die Monika noch eine Familie. Und wenn Dodo wie ein Kind am Rockzipfel von Monika hängt (Beispiel Kette, Stalking), dann kann man den wortlosen Rückzug fast verstehen. Vielleicht war der Rückzug gar nicht mal so wortlos, vielleicht hat Dodo viele Sachen ignoriert und Monika war es leid. Aber Monika sollte trotzdem noch einmal Stellung nehmen, sie muss ja nicht wieder neu anknüpfen. Wenn sie es nicht tut, ist sie auch nicht besser als Dodo.

Übrigens kann ich sehr gut nachvollziehen, dass man eine jahrzehnte lange Freundschaft aufgibt. Zum Beispiel, weil man sich im Stich gelassen fühlt oder das Jammern seit Jahrzehnten satt hat. Viele Ehen gehen ja auch zu Bruch, warum sollte es bei Freundschaften anders sein?

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rostocker69 03.04.2012, 13:09
28. Nicht nur die Frauen

ich kann den Schmerz beim Verlust eines Freundes gut nachvollziehen.
Auch ich habe einen sehr guten Freund nach vielen Jahren der Freundschaft verloren. Mann kann es sich teilweise nicht vorstellen, dass die Freundschaft einfach aufhört. Wenn mann alles geteilt hat im Leben und alles durchlaufen hat. Wie aber schon bemerkt wurde, wenn man älter wird, treten weitere Faktoren auf. Ehepartner, Partner, Kinder, Beruf, Entfernung, Einflüsse des neuen Lebens usw. Da reichen Missverständnisse, Ärger, Nähe, Einfluss des Partners um eine Freundschaft zu töten. Ich erhielt einen bösen Brief auf den mir dann auch nichts mehr einfiel. Trotzdem ist es wie in einer Partnerschaft. Meistens haben beide Parteien einen Teil der Schuld am Bruch eine Freundschaft (wenn mann von Schuld sprechen kann). Manchmal ist das Leben eben auch Scheiße.

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acusticusneurinom 03.04.2012, 13:10
29. Jeder Jeck is' anders, aber manche gleich...

Zitat von Donnerhall
Solche Geschichten hört man ja öfter von Frauen-Freundschaften. Für mich ein Grund, dass ich als Mann nicht mehr mit Frauen befreundet sein möchte....
Das ist so pauschal formuliert als eigene Erfahrung nicht unbedingt repräsentativ.
Ich habe - vor wenigen Jahren - als Mann mehrere langjährige "Freundschaften" abgebrochen.

Bei den Männern war's der Umstand, daß ich nicht mehr als Plattform für die eigene Selbstbeweihräucherung dienen wollte - nach dem Motto:
"Guck' mal, wie toll ich doch bin und wie schlecht die Welt ist, daß die Menschen mein verkanntes Genie nicht wahrnehmen.."
Bei den Frauen war's ähnlich - als "Notstopfen" für seelischen Beistand war ich gut genug, aber von ihnen kam nie eine selbsttätige Rückmeldung, so nach dem Motto:

"Lang' nix gehört, wie geht's DIR eigentlich?"
Äußert man zarte Kritik an dieser Einstellung, erntet man schlimmstenfalls Beschimpfungen via E-Mail.
Auf solche Menschen kann ich verzichten, schmerzhaft nur, daß ich das teilweise nach über 25 Jahren einsehen mußte.

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