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Polonium-Fund: Israel kritisiert Untersuchung zu Arafats Tod
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Schweizer Experten vermuten, dass Palästinenserführer Jassir Arafat vergiftet wurde. Die israelische Regierung reagiert mit scharfer Kritik auf die Untersuchung der Mediziner. Die Analyse sei lückenhaft, der Befund unseriös. Alles sei Teil einer Privatfehde von Arafats Witwe. Polonium-Fund: Israel kritisiert Untersuchung zu Arafats Tod - SPIEGEL ONLINE

Tolotos 07.11.2013, 07:19
1. Politische Nebelkerzen gegen unerwünschte Fragen!

Wenn im Körper Arafats Polonium gefunden wurde, ist das eine wissenschaftlich klare Aussagen. Was hat die mit dem Arbeitsräumen oder dem Militärhospital zu tun? Die Kritik ist wohl allein politisch motiviert und soll wohl nur davon ablenken, dass die israelische Regierung den Tatsachen selbst nichts entgegenzusetzen hat!

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u.loose 07.11.2013, 07:52
2. Klar - die ganze Welt

inkl. die Schweiz ist unseriös - und überhaupt, eigentlich alles Antisemiten...

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retourenpaket 07.11.2013, 08:11
3. Gefunden schlägt nicht gefunden

Auch wenn nur in einer Untersuchung Polonium gefunden werden sollte, ist das wissenschaftlich eindeutiger als wenn nichts gefunden wurde. Nichts gefunden zu haben kann bedeuten, ist kein Beweis, dass etwas nicht da ist. Man kann mit falschen Mitteln am falschen Ort gesucht, übersehen oder geschlampt haben.

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stoffziege 07.11.2013, 08:35
4. Endlich

Es ist nachvollziehbar, dass eine Witwe wissen möche, woran ihr Mann wirklich gestorben ist. Und ebenso verständlich, dass diese Entdeckung den üblichen Verdächtigen nicht in den Kram passt. Wahrscheinlich liegt der Grund in Arafats Vorliebe für schweizer Kräuterzucker mit der Geschmacksrichtung
"Pollonium".

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kumi-ori 07.11.2013, 08:40
5. optional

Dass das Ergebnis der Untersuchung nicht eindeutig ist, leuchtet ein. Ich frage mich allerdings, wieso das den Ministerpräsidenten von Israel etws angeht, wenn eine Untersuchung in Palästina stattfindet.

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yor 07.11.2013, 08:40
6. Eine weitere dumme Facette...

...in einem unendlich dummen Konflikt. Beide Parteien - die eine mehr, die andere weniger - sind ein wunderbarer Beweis für die These, dass die kollektive Intelligenz einer Gruppe von der der Dümmsten innerhalb dieser Gruppe bestimmt wird. Würden die Palästinenser auch nur einen Bruchteil der Energie, die sie darauf aufwenden, immer neue Begründungen für ihren Hass auf die Juden zu finden und den gefühlt 100.000sten "Tag des Zorns" oder wie der Schwachsinn heißt auszurufen, für Arbeit aufwenden, bräuchten sie auch nur einen Bruchteil unserer EU-Fördergelder. Von Bildung ganz zu schweigen.

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D.Fronath 07.11.2013, 09:12
7.

Zitat von retourenpaket
Nichts gefunden zu haben kann bedeuten, ist kein Beweis, dass etwas nicht da ist. Man kann mit falschen Mitteln am falschen Ort gesucht, übersehen oder geschlampt haben.
Das funktioniert aber auch in die andere Richtung und kommt häufig vor: Falsche Werkzeuge, falsche Versuchsanordnungen, falsche Berechnungen und Interpretationen finden schnell etwas, dass nicht da ist. Von confirmation bias u.ä. garnicht zu reden. Deshalb sind unabhängige Wiederholungen und Bestätigungen von Experimenten wichtig.

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cosy-ch 07.11.2013, 09:21
8. @ yor

Ihre Bemerkung ist purer Zynismus. Waren Sie schon mal in den pal. Gebieten? In Israel. Haben Sie mit "dunkelhäutigen Israelis gesprochen (sorry, das gibts ja gem. Gerichtsbeschluss gar nicht). Dann w?rden Sie von ihrem hohen Besserwisser-Gaul heruntersteigen.

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DMenakker 07.11.2013, 09:22
9.

Zitat von yor
...in einem unendlich dummen Konflikt. Beide Parteien - die eine mehr, die andere weniger - sind ein wunderbarer Beweis für die These, dass die kollektive Intelligenz einer Gruppe von der der Dümmsten innerhalb dieser Gruppe bestimmt wird. Würden die Palästinenser auch nur einen Bruchteil der Energie, die sie darauf aufwenden, immer neue Begründungen für ihren Hass auf die Juden zu finden und den gefühlt 100.000sten "Tag des Zorns" oder wie der Schwachsinn heißt auszurufen, für Arbeit aufwenden, bräuchten sie auch nur einen Bruchteil unserer EU-Fördergelder. Von Bildung ganz zu schweigen.
De facto haben Sie ja recht, aber was hat das damit zu tun, dass in Schweizer Labors ein sehr wahrscheinliches Tötungsdelikt auf seriöse Weise untersucht wird?

Alles unter den Teppich kehren, damit der Pöbel keinen Grund mehr hat, Flaggen zu verbrennen? Das kann nicht ihr Ernst sein.

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