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Populisten-Partei "Alternative für Deutschland": Politik für Männer ab 50
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Wir haben eine neue Partei: Mit der "Alternative für Deutschland" ist der Rechtspopulismus in der deutschen Politik angekommen. Bisher geht es nur gegen den Euro. Wetten, dass das erst der Anfang ist? Alternative für Deutschland: Neue populistische Partei in Deutschland - SPIEGEL ONLINE

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deb2011 18.03.2013, 20:10
560. Herr Augstein ...

Zitat von sysop
Wir haben eine neue Partei: Mit der "Alternative für Deutschland" ist der Rechtspopulismus in der deutschen Politik angekommen. Bisher geht es nur gegen den Euro. Wetten, dass das erst der Anfang ist?
... es hilft nichts. Wenn jemand behauptet, dass etwas "alternativlos" ist, dann ist es hohe Zeit, dass man sich nach Alternativen umsieht. Und da es in Deutschland außer den Neostalinisten keine Oppositionspartei mehr gibt, wähle ich bei der nächsten Wahl die AfD. Schön, dass Sie auch kräftig für diese Partei werben!

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robert@act3d.de 18.03.2013, 20:11
561. Populismus

Hab ich nicht kürzlich ein Loblied auf den Populisten Grillo hier gelesen? Ach ja vergessen wir den Clown. Das hier sind foch ehemalig FTP Wähler denen Rösler zu zahnlos ist. Aber wie werden die finanziert? Scheint als gäbe es einen neuen Plan in Downstreet: Cash through crash.

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thebutcher 18.03.2013, 20:12
562. Natürlich ......

ist die Gutmenschen-Fraktion alarmiert, wenn mal jemand darauf hinweist, dass die Fortsetzung der bisherigen Euro- und Europapolitik wirtschaftspolitischer Unsinn ist. Man kann Ungleiches einfach nicht gleich machen, auch wenn man ständig das Gegenteil behauptet. Nordeuropäische Mentalität passt nicht zur Mediteranen auch wenn man um das Ganze eine einheitliche Währung kleistert.

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EraserFS 18.03.2013, 20:18
563. Danke lieber SPIEGEL

Zitat von sysop
Wir haben eine neue Partei: Mit der "Alternative für Deutschland" ist der Rechtspopulismus in der deutschen Politik angekommen. Bisher geht es nur gegen den Euro. Wetten, dass das erst der Anfang ist?
Ohne euch wäre ich wohl nicht auf diese Partei aufmerksam geworden.
Die allererste Partei, der ich bedenklos angesichts ihres Leitprogramms meine Stimmen geben kann. Bisher stand ich vor jeder Wahl immer vor den Alternativen "nichtwählen" oder "protestwählen", hab mich aber doch immer dazu durchgerungen wenigstens mitzustimmen. Angesichts der grundlegenden Differenzen mit praktisch allen zur Verfügung stehenden Programmen war ich allerdings immer einwenig enttäuscht, dass die Partei und Person nichtmal den einen Punkt, aus dem ich sie dann gewählt habe, erfüllt haben oder wenigstens ideell verteidigt haben und stattdessen eingeknickt und abgedriftet sind.
Das ist bei dieser Partei praktisch ausgeschlossen, kann das Leitlinienprogramm Wort für Wort unterschreiben.

Das Gefasel über Rechtspopulisten und ihre kruden Ansichten amüsiert mich übrigens. Immerhin ist Herr Augstein in der Lage eine ungefähre thematische Verortung vorzunehmen (und hat damit der Mehrzahl derjenigen, die darüber schreiben, etwas voraus) auch wenn er sie dann folgend gemäß seinen überholten eigenen ideologischen Standpunkten irgendwie vergleichbar mit ihm bekannten politischen Schemen zu machen versucht.
Hat den Vorteil, dass er gedanklich diese Themenschwerpunkte (noch?) nicht durchdrungen hat* und daher nicht inhaltlich dagegen anschreiben kann. Sehr praktisch, denn dann passiert genau das was dieser Artikel hier bewirkt hat. Das Interesse derjenigen am Gegenstand der jeweiligen Diffamierung steigt, die zum Beispiel ein konkretes inhaltliches Verständnis von Positionen wie "Gleichberechtigung ja, Feminismus nein" oder "Europa ja, EU und Euro nein" haben.

*diese Positionen sind nur Ergebnis, die Rechnung dahinter kommt aus einer ganz anderen Ecke als es die plakative Forderung vermuten lässt.
Die beiden Beispiele oben sind oberflächlich bspw. am ehesten als konservativ und nationalistisch einzustufen. Die am ehesten noch als liberal einzustufenden Gedanken dahinter, können die wenigsten nachvollziehen geschweige denn teilen, die bspw. einem Staatswesen und der Politik die Aufgabe der Gestaltung zubilligen. Was Dank ausgiebiger und erfolgreicher politischer Erziehung auf die meisten zutrifft.
Aber was red ich, ich bin nur ein rechtspopulistischer Wirrkopf. Weiterlesen bitte.

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marcaurel1957 18.03.2013, 20:19
564.

Zitat von sysop
Wir haben eine neue Partei: Mit der "Alternative für Deutschland" ist der Rechtspopulismus in der deutschen Politik angekommen. Bisher geht es nur gegen den Euro. Wetten, dass das erst der Anfang ist?
Mein Gott, was soll die Aufregung, da ensteht eben eine neue Splittergruppe, die - falls man überhaupt Personal zusammenbekommt -bei der Bundestags wahl unter sonstige mit 0,3% der Stimmen zu finden ist.

Nichts gegen Lucke und seine Freunde, aber es gehört mehr dazu als auf wissenschaftlicher und noch dazu höchst fragwürdiger Basis gegen den Euro zu sein, um in den Bundestag einzuziehen.

Hinzu kommt noch das sehr hohe Risiko, daß man sich auf vielfältige Weise selbst zerlegen kann, wei ja die Piraten vorgemacht haben.

Insgesamt muß sich Merkle, Steinbrück und der Euro sicher keine Sorgen machen.

Und das ist auch gut so!

Deutschland geht es sehr gut, die Krisenländer zeigen erste Anzeichen der Besserung, der Euro ist eine sehr erfolgreiche Währung und im Herbst kommt am Ende doch eine große Koalition heraus, die ca. 78% der Stimmen hat.

Was auch sonst? Wobei ich auch mit Rot Grün leben könnte, aber das ist wohl unwahrscheinlich.

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aswasw 18.03.2013, 20:25
565. Rechtspopulismus?

Ich habe mir einmal die Ziele der AfD auf deren Internetseite angesehen und konnte, ganz im Gegensatz zum Spiegel-Kommentator, keine Anhaltspunkte für eine „rechte“, „rechtsextreme“, oder „rechtspopulistische“ Ausrichtung dieser Partei erkennen. Es sei denn, eine EU-kritische bzw. Euro-kritische Haltung genügt bereits, um mit diesem Etikett versehen zu werden.

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Boomerang 18.03.2013, 20:33
566. Etwas konstruiert!

So, so, ein "mütterfreundlicheres" Deutschland will diese Alternative. Klingt schon bedenklich. Im Programm steht allerdings kinder- und mütterfreundlich. Und so geht es weiter. Natürlich ist es sinnvoll sich zu fragen, was will eine neue Partei eigentlich wirklich. Aber das tut Herr Augstein hier leider nicht. Im Gegenteil, er konstruiert Belege für seine braune These. Ob die These stimmt, kann ich nicht beurteilen. Aber egal ob, oder ob nicht - aus dem Zusammenhang gerissene Fetzen aus dem Parteiprogramm sind als Beleg ungeeignet!

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-bix- 18.03.2013, 20:34
567. optional

Mein aufrichtiger Respekt für die Gründungsmitglieder dieser Partei. Obwohl sie wussten, dass man sie sofort in die rechte Ecke stellen würde, haben sie dennoch, zum Wohl Deutschlands, nicht zurückgesteckt.
Was also nicht links ist, ist rechts. Saubere Logik Herr Augstein. Für die meisten Leute in diesem Land aber nicht nachvollziehbar.
Die Leute möchten, dass sich etwas ändert. Die Bundestagswahl wird spannend.

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agua 18.03.2013, 20:35
568. An#558 pacificadore

Mit "wir",meinen Sie wahrscheinlich die Deutschen im Allgemeinen.Sie versenken kein deutsches Geld im Sueden der EU,sondern im bodenlosen Rachen des Finanzwesens.Dann werden Stimmen laut:Raus aus dem Euro,wir wollen nicht mit unseren Geldern die Suedlaender pampern...Dann gruendet sich eine Partei:Raus aus dem Euro.Und alle schreien begeistert :jaaaaa!Und dann?Ueberlegen Sie sich einmal einen moeglichen Euroaustritt mit allen Konsequenzen.Auch mir waere ein Europa ohne gemeinsame Waehrung lieber,aber man sollte dennoch nicht zu denken aufhoeren und wie eine Herde hinter diesem Koeder herrennen.Raus aus dem Euro ist keine Abwicklung,in der Sie morgens aufstehen und Ihre geliebte DM wiederhaben,die Suedlaender Ihnen den Buckel runterrutschen koennen,und alles laeuft so schoen wie vor dem Euro.Das ist so eine Luege.Also mit diesem Koeder bitte auch so ehrlich sein und auf den Tisch legen,was ein Austritt aus der Waehrung bedeutet,fuer jeden Buerger.Und auch Deutschland hat Schulden.

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Steinwald 18.03.2013, 20:45
569. Stimme

Also: Wählen würd ich die nie. Aber ich hab ein Problem. Augstein wie auch andere machen sich vor allem über diese Partei lustig, die so komische Sache fordert. Und ja, ich finde die Partei auch oll und würde sie nicht wählen. Aber daß der Euro einfach nicht funktioniert, das haben die sich ja nicht ausgedacht. Daß die Zuwanderungspolitik so, wie sie ist, auch nicht das Gelbe vom Ei ist, das haben die sich auch nciht ausgedacht. Das sind Probleme, die ich gerne nicht veralbert sehen würde, Herr Augstein, sonder auf die ich Antworten will. Aber bitte nicht von solchen Lackaffen wie denen in der AfD...

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