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Psychologie: "Heiße Gefühle, große Show"

Die Münchner Psychologin Bärbel Wardetzki über das Drama narzisstischer Beziehungen und die öffentliche Selbstdarstellung prominenter Liebespaare

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oliver.stuttgart 12.11.2009, 17:32
1. Narzissmus oder Geschäftsmodell

Enttäuschendes Interview und enttäuschende Thesen. Dass es sich bei den Motiven der Herren Pocher und Becker eher um ein Geschäftsmodell handelt als um Narzissmus (den man hier als Kolateraleffekt, oder aufschiebende Bedingung für das Geschäftsmodell bezeichnen müßte) wird nicht mal ansatzweise erwähnt.

Wie verkauft der Spiegel seine Werbung? Über Kontakte. Wie verkauft man die Marke Pocher und Becker?

Und wie erhält der Spiegel Aufmerksamkeit? Über Inhalte. Und wie erhalten Pocher und Becker Aufmerksamkeit?

Das Promi-Ökosystem sollte bei genauerem Hinsehen ein spannenderes Interview erlauben, als eine billige Promo, für billige Thesesen eines billigen Buches.

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DickBush 12.11.2009, 18:10
2. Alle machen sich über unseren Bobbele lustig...

... wobei er in der Sache Selbstdarstellungskunst der Jenny Elvers, der Naddel oder der Tatjana Gsell kaum nachsteht: Hand aufs Herz, es gibt nichts auf der Welt was er nicht tun würde, um ein bißchen von ihm so wohltuenden Licht der Offentlichkeit auf sich zu lenken.

Und es ist gut so - denn was bleibt einem jungen Rentner übrig, als die Damenwelt unsicher zu machen, den schönen Frauen endlos Avancen zu machen, mal sich zu verlieben und sich zu entlieben, und mal zu heiraten, mal sich scheiden zu lassen - das Ganze ist doch aber tausend mal besser, als das er wiedereinmal sein schwer verdientes Geld irgendwo beim Pokern in Vegas verzockt, wo ihm die alten, bösen Buben auf die beiden Ohren hauen.

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Fettnäpfchen 12.11.2009, 18:30
3. Defizitäre Persönlichkeit

Es sind doch in der Tat nur die Hohlköpfe ohne Niveau, ohne Charisma und ohne Selbstwertgefühl, die ihr Privates freiwillig und absolut gewollt der Öffentlichkeit präsentieren.

Man könnte es auch eine Kompensation der Minderwertigkeitskomplexe dieser Herren und Damen (Boris Becker, Naddl, Elvers, Pocher usw) nennen bzw. eine Kompensation für drastische Aufmerksamkeitsdefizite. Alles zeugt von einer unterentwickelten Persönlichkeit.

Wir sollten diese Geschöpfe zwar bedauern, aber auch wissen, dass wir ihnen mit unserer Aufmerksamkeit nur sehr oberflächlich und kurzfristig bei der Überbrückung ihrer Persönlichkeitsdefizite helfen, ihnen aber langfristig schaden, denn wir geben ihnen keine Chance, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln.

Leider haben erstaunlicherweise sogar Spitzensportler wie Boris Becker derartige psychische Probleme. Sicherlich haben die Elternhäuser es versäumt, eine positive Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes zu forcieren und zu fördern.

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Hubert Rudnick 12.11.2009, 19:12
4. Narzismus und Dummheit gepaart

Zitat von sysop
Die Münchner Psychologin Bärbel Wardetzki über das Drama narzisstischer Beziehungen und die öffentliche Selbstdarstellung prominenter Liebespaare
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Man braucht da kein Psychologe zu sein, um festzustellen, dass sich viele dieser Möchtegernen Großen zu viel Narzismus haben und es ist immer auch gepaart mit viel Dummheit.
Es machen vor allen oft Personen die selbst mit einer Leistungs nicht mehr bieten können und es sind imgrunde nur geistig arme Menschen, sie sind zu bedauern.
Aber die Medienlandschaft die braucht ja solche Puplikumclowns, damit sich einige daran ergötzen können.
Boris Becker sollte mal lieber in der Versenkung verschwinden, aber wenn er es täte, dann könnten all diese unsinnihgen Showveranstaltungen keinen Clown mehr vorzeigen.
HR

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Hythlodeus 12.11.2009, 19:50
5. Menschenskinder .......

:-) und bei der after-work-party liegen sie dann heulend besoffen in den Seilen , die Narzissen und Narzisstinen......:-)

einfach mal hinter die Kulissen schauen :-)..da findet man häufig verschwendete Intelligenz, zesrtörte Persönlichkeitstrukturen, und viel, vile vor sich selber weglaufen...Hauptsache im Scheinwerferlicht :-)

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sverris 12.11.2009, 19:56
6. Genau...

Zitat von oliver.stuttgart
Enttäuschendes Interview und enttäuschende Thesen. Dass es sich bei den Motiven der Herren Pocher und Becker eher um ein Geschäftsmodell handelt als um Narzissmus (den man hier als Kolateraleffekt, oder aufschiebende Bedingung für das Geschäftsmodell bezeichnen müßte) wird nicht mal ansatzweise erwähnt. Wie verkauft der Spiegel seine Werbung? Über Kontakte. Wie verkauft man die Marke Pocher und Becker? Und wie erhält der Spiegel Aufmerksamkeit? Über Inhalte. Und wie erhalten Pocher und Becker Aufmerksamkeit? Das Promi-Ökosystem sollte bei genauerem Hinsehen ein spannenderes Interview erlauben, als eine billige Promo, für billige Thesesen eines billigen Buches.
GENAU SO IST ES. Dr. Bärbel Wardetzki lebt zu einen Großteil von Lebenshilfebüchern zum Narzismuss u. dergl. - noch ein Geschäftsmodell.

Ich frag mich nur, was mit der Psychologie der Leute nicht stimmt, die diesen ganzen Beckerquatsch konsumieren. Der hat zwar in seinem Leben ein paar Tennisbälle übers Netz, aber noch keinen vernünftigen Satz herausbekommen.

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tofinz 12.11.2009, 21:01
7. ...

es ist ganz einfach, warum sie es tun. sie haben sonst nichts und sie können sonst nichts. boris becker wäre vermutlich, hätte er kein talent für´s tennisspiel gehabt, ausfahrer bei ups geworden und sandy-maja-wölben hätte in darmstadt oder weiss-der-geier-wo ein kosmetikstudio eröffnet.

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lewaris 12.11.2009, 23:49
8. Wer sich für Promis interessiert ist selber Schuld und nicht die Promis!

Zitat von Fettnäpfchen
Es sind doch in der Tat nur die Hohlköpfe ohne Niveau, ohne Charisma und ohne Selbstwertgefühl, die ihr Privates freiwillig und absolut gewollt der Öffentlichkeit präsentieren. Man könnte es auch eine Kompensation der Minderwertigkeitskomplexe dieser Herren und Damen (Boris Becker, Naddl, Elvers, Pocher usw) nennen bzw. eine Kompensation für drastische Aufmerksamkeitsdefizite. Alles zeugt von einer unterentwickelten Persönlichkeit. Wir sollten diese Geschöpfe zwar bedauern, aber auch wissen, dass wir ihnen mit unserer Aufmerksamkeit nur sehr oberflächlich und kurzfristig bei der Überbrückung ihrer Persönlichkeitsdefizite helfen, ihnen aber langfristig schaden, denn wir geben ihnen keine Chance, ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Leider haben erstaunlicherweise sogar Spitzensportler wie Boris Becker derartige psychische Probleme. Sicherlich haben die Elternhäuser es versäumt, eine positive Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes zu forcieren und zu fördern.
Ich bin sicherlich kein Becker Fan, aber so über Leute herzuziehen und von ihren vermeintlichen Defiziten lauthals zu berichten offenbart einen kleinen Geist.

Man braucht aber nicht zu den Promis zu gucken, um zu sehen wie viele doch geil auf Aufmerksamkeit sind. Bestes Beispiel ist da Superstars und co. - alles dreht sich um vermeintliche Stars und es stehen Leute Schlange um sich von den Moderatoren zur Sau machen zu lassen. Und gerade das finden die Zuschauer geil.

Mein Fazit: Wenn man den Promis (oder pseudo Promis) hinterherguckt um sich dann über sie aufzuregen, der sollte doch lieber den ganzen Mist ignorieren - oder guckt man nicht vielleicht gerade deshalb, damit man sich über die Leute auslassen kann?

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marypastor 12.11.2009, 23:55
9. Grosse Show

Zitat von sysop
Die Münchner Psychologin Bärbel Wardetzki über das Drama narzisstischer Beziehungen und die öffentliche Selbstdarstellung prominenter Liebespaare
Warum soviel Gedoehns ? Diese Publicity mit Hilfe von Bild und Spiegel ist alles nur Geschaeft. Sonst wuerden Becker und Cons., die nichts produzieren, ausser fuer Fotos zu posieren, sang -und klanglos in der Versenkung verschwinden. Und wer beazhlt dann den aufwendigen aber total inhaltlosen Lebensaufwand ?

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