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Psychologie: Wie viel Geld macht glücklich?
Dina Litovsky/ Redux/ Laif

Menschen mit höherem Einkommen sind glücklicher als andere. Doch wird man zu reich, verliert man die Freude an vielen Dingen, haben Psychologen nachgewiesen. Warum können wir bloß so schlecht mit Geld umgehen?

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jorgos 13.03.2017, 07:39
10. Ist doch nicht so schwer

Zitat von mali123
wie sie alles richtig gemacht haben mit ihren befristungen. das würde mich mal interessieren, wie sie heute alles richtig machen würden....
In jungen Jahren muss Aufbauarbeit geleistet werden: Ausbildung, Berufserfahrung, Kenntnisse. Es schadet auch nicht, sich über die beruflichen Perspektiven ernste Gedanken zu machen - ob zum Beispiel das lustige Orchideenfach wirklich zu mehr taugt als später Taxi zu fahren. Eben nicht Work-Life Balance und ausharren in der Komfortzone. Und eventuell etwas Geld zurücklegen, statt Party all the time. Klingt alles nicht so sexy, zugegeben. Aber genau das meine ich mi "richtig machen".

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ich2010 13.03.2017, 08:45
11.

Zitat von jorgos
In jungen Jahren muss Aufbauarbeit geleistet werden: Ausbildung, Berufserfahrung, Kenntnisse. Es schadet auch nicht, sich über die beruflichen Perspektiven ernste Gedanken zu machen - ob zum Beispiel das lustige Orchideenfach wirklich zu mehr taugt als später Taxi zu fahren. Eben nicht Work-Life Balance und ausharren in der Komfortzone. Und eventuell etwas Geld zurücklegen, statt Party all the time. Klingt alles nicht so sexy, zugegeben. Aber genau das meine ich mi "richtig machen".
von was soll man sich denn etwas zurücklegen wenn nach miete, lebensmittel, benzin und bafög-schulden nix mehr übrig ist?

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dekilla 13.03.2017, 08:46
12. ich kann helfen...

Wenn Sie unglücklich sind kann ich helfen.
Ich erkläre mich bereit Ihnen die Last des Geldes, welches über der Glücksschwelle liegt, abuznehmen.
Auch all die unnützen Luxusgegenstände die in Ihren Ecken liegen. Einfach her damit. Ich kann damit umgehen - EHRLICH!

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Newspeak 13.03.2017, 09:46
13.

Zitat von jorgos
In jungen Jahren muss Aufbauarbeit geleistet werden: Ausbildung, Berufserfahrung, Kenntnisse. Es schadet auch nicht, sich über die beruflichen Perspektiven ernste Gedanken zu machen - ob zum Beispiel das lustige Orchideenfach wirklich zu mehr taugt als später Taxi zu fahren. Eben nicht Work-Life Balance und ausharren in der Komfortzone. Und eventuell etwas Geld zurücklegen, statt Party all the time. Klingt alles nicht so sexy, zugegeben. Aber genau das meine ich mi "richtig machen".
Das ist an sich richtig, aber auch sehr naiv. Sie koennen heute mit summa cum laude in einem MINT-Fach promovieren und trotzdem keine Arbeit finden. Und von einer befristeten halben Stelle bleibt nichts uebrig zum Zuruecklegen. Und da haben sie bereits auf Parties verzichtet.

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breguet 13.03.2017, 10:06
14. Schlechte Kinderstube

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wer so bei Tisch sitzt, und so isst, mit dem möchte ich nicht tauschen.

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kalim.karemi 13.03.2017, 12:35
15. Was ist der Sinn des Artikels

es muss sich doch jeder selbst darüber klarwerden ob und in welcher Höhe sein Vermögen glücklich macht, auch Glück ist nicht unendlich. Die Suggestion liegt darin zu bestimmen, dass Menschen mehr als eine bestimmte Summe nicht benötigen, erinnert mich an die Schulzsche Gerechtigkeitsdebatte. Mich würde es glücklich machen, wenn ich nicht mehr als 45% meines Einkommens an Steuern, Rente, Soli und Arbeitslosenversicherung abzuführen bräuchte. Ich brauche auch niemanden, der sich meinen Kopf darüber zerbricht, was ich mit dem Rest anstelle.

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Crom 13.03.2017, 13:16
16.

Zitat von Zaunsfeld
Allerdings gibt es irgendwann eine Schwelle, an der es keinen Unterschied mehr macht, ob man viel Geld oder noch mehr Geld hat. Jemand, der über 5 Milliarden Euro verfügt, wird auch nicht glücklicher, wenn er am nächsten Tag über 50 Milliarden verfügt, denn er hätte sich auch mit den 5 Milliarden schon alles kaufen können, was er möchte. Wer schon 5 Autos, eine Yacht und 3 Villen hat, wird durch das sechste Auto, die zweite Yacht und die vierte Villa nicht mehr glücklicher werden. Glücklich wird man, indem man seine Bedürfnisse befriedigt. Wenn man allerdings schon alles hat oder sich sowieso schon alles leisten kann, hat man keine zusätzlichen Bedürfnisse, die noch befriedigt werden können. Da spielt auch ein gewisser Gewöhnungseffekt eine Rolle.
Nun, man könnte sich z.B. eine Fußball- oder andere Sportmannschaft kaufen. Also zwischen 5 Mrd. und 50 Mrd. würde mir schon noch so einiges einfallen.

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binismus 13.03.2017, 13:24
17. Wie viel Geld macht glücklich?

"Glück kommt nicht von dem was du hast, sondern von dem, was du bist!" (Buddhistischer Spruch.)

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sixtymirror 13.03.2017, 20:45
18. ???

Was soll dieser Artikel? Was ist das für eine systemlose Denkweise? Wenn nicht differenziert wird nach sozialer Geschichte eines Subjektes, des sozialen Kontextes, der geografischen Herkunft, der Bildung und so weiter, ist die Fragestellung nicht zu beantworten. Schon das Verhalten von Lotteriegewinnern ist falsch dargestellt. Der typische Lotteriegewinner gibt sein Geld nicht mit vollen Händen aus, sondern gönnt sich fast nicht mehr, als er vorher genossen hat; statt drei Reisen pro Jahr vielleicht fünf oder zehn, das Auto vielleicht eine Nummer komfortabler, aber bestimmt kein exotischer Sportwagen, man will ja nicht für einen Verschwender oder gar Zuhälter gehalten werden (Nur verwirrte Prolls sind manchmal Ausnahmen). Wer es von klein auf gelernt hat, Geld auszugeben, wird es auch später gern machen. Ich habe nur ehemalige Klassenkameraden, die ein oder zwei Eigentumsimmobilien besitzen, aber die haben garnicht die Phantasie, um Geld für etwas Schönes auszugeben. Ich finde es einfach, Geld auszugeben. Vielleicht ein Füllhalter für 999000,- Euro von Caran d'ache, oder ein Lamborghini Countach aus den 80ern? Von den vielen nützlichen Dingen ganz zu schweigen. Die Liste ist endlos. Ich muss manchmal daran denken, wie ein Rentner vor dem Schaufenster von Tchibo zu seiner verhuschten Frau sagte: »Das können wir alles nicht gebrauchen!« Dabei blickte sie nur auf einen Ring für 5 oder 10 Euro. Verzicht als Lebensmotto.

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gerdigerdsen 02.01.2018, 10:29
19. Geldlos glücklich

Hab alles mitgemacht, wenig bis kein Geld gehabt, bis hin zu dem Zustand, recht viel Geld zu haben.
Mit mehr Geld war ich jedoch wahrlich nicht glücklicher, meine glücklichste Zeit hatte ich ohne Arbeit und ohne Geld. In dieser Zeit habe ich in und von der Natur gelebt, ich empfand tiefstes Glück und hatte unerschöpflichen inneren Reichtum. Meine schlimmste Zeit jedoch war die Zeit, wo man sich für das Jobcenter bücken musste, dann lieber ganz ohne Geld leben, bevor man sich ganz erniedrigen lässt. Hartz IV ist des menschenunwürdigste, was unser Staat jemals seinen Wählern angetan hat, hier werden massiv Manschenrechte verletzt. Dann lieber obdachlos, frei und glücklich leben.
Die Zeit mit viel Geld bedeutete auch, sich mit mehr arrogenten Menschen zu umgeben, die vom Leben absolut keine Ahnung haben, keine Ehre und Moral besitzen und falschen Werten nacheifern, das war meine, menschlich betrachtet zumindest, schlimmste Zeit. Nie wieder möchte ich mich mit den Besserverdienenden einlassen, deren Egoismus und Arroganz ist erschreckend. Ich kenne kaum einen Chef oder Vorgesetzten eines Unternehmens, der es wert ist, dass man sich für ihn bückt und die Hande schmutzig macht. Die Löhne und Gehälter in unserem Land stufen nur noch in arm und reich ein. Die einen können nicht vom Verdienst leben, die anderen wissen nicht wohin mit dem Geld und konsumieren wahllos und blind, ohne an die Folgen zu denken!

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