Forum: Blogs
Raser auf YouTube: Jagd nach dem Kick

Zehntausende Fans verfolgten auf YouTube die Videos des Bremer Motorradfahrers "Alpi", der mit 177 Stundenkilometern durch die Stadt raste. Bis er einen Fußgänger tötete.

Seite 1 von 7
bambata 24.11.2016, 06:05
1.

Für diesen Täter und sonstige städtische Rennenfahrer (siehe Berlin, Köln, etc.) neben der Haftstrafe auch noch mehrjähriger Entzug des Führerscheins, bei Personenschäden oder gar Todesopfern Entzug des FS auf Lebenszeit (meinetwegen mit der Option nach 8-10 Jahren erneut einen Führerschein auf Probe und Bewährung zu machen).

Nur wenn man den Tätern die Nutzung ihres liebsten Spielzeugs unmöglich macht bzw. der langjährige Verlust des FS droht, erreicht man bei diesen Gehirnamputierten vielleicht ein Umdenken. Solchen unreifen Zeitgenossen sollte man keine bereiften Waffen in die Hand geben. Und wer die Strafe mit dem Führerschein als zu hart empfindet, bedenke bitte, dass er/sie oder die eigenen Kinder die nächsten Opfer sein könnten. Dazu reicht es, zur falschen Zeit am falschen Ort die Kreuzung (bei eigenem Grün; siehe Berlin) zu queren.

Beitrag melden
max-mustermann 24.11.2016, 07:29
2.

"Der psychiatrische Gutachter Konstantin Karyofilis ist beauftragt, T.s Schuldfähigkeit zu beurteilen"

Er ist volljährig und begeht vorsätzlich Verkehrsdelikte/Straftaten um damit Geld zu verdienen. Was gibt es da zu beurteielen ? Ach so er ist ja Einwandererkind und hat sein Studium abgebrochen. Langsam kann mann über unsere wischi waschi Justitz nur noch den Kopf schütteln.

Beitrag melden
pauschaltourist 24.11.2016, 07:31
3.

Ebenso wie im Falle der beiden Totraser aus Berlin freut mich, dass die Staatsanwaltschaften endlich den Mut besitzen, tödlichen Wahnsinn konsequent als vorsätzliches Tötungsdelikt anzuklagen. Dass beide Fälle sich in Ländern mit eher liberaler bis nachsichtiger Rechtsprechung zugetragen haben erstaunt mich um so mehr. Es bleibt im Sinne der Generalprävention zu hoffen, dass die Gerichte sich dieser Sichtweise anschließenen und entsprechende Urteile in den allgemeinen Fahrschulunterricht aufgenommen werden.

Beitrag melden
leoleo9 24.11.2016, 07:31
4. Youtube, Werbeträger und Google

Vermisse in dem Artikel den Hinweis, dass zusätzlich Youtube, Google und die Werbeträger, die solche menschenverachtenden Handlungen fördern und unterstützen, verklagt werden sollten.

Beitrag melden
war:head 24.11.2016, 09:14
5.

So ganz erschließt sich mir die Mordanklage nicht. Er ist anscheinend zum Unfallzeitpunkt 10-15 km/h zu schnell gefahren - das ist zwar mehr als erlaubt, aber seien wir mal ehrlich: Die meisten anwesenden dürften im normalen Stadtverkehr genauso schnell unterwegs sein. Zusätzlich hat sich der Fußgänger verkehrswidrig verhalten, indem er betrunken bei rot auf die Straße gerannt ist.

Das ist doch normalerweise nichts weiter als ein Unfall mit Hauptschuld Fußgänger. Warum wird daraus plötzlich Vorsatz, nur weil vorher die StVO missachtet wurde?

Er soll natürlich für alle Gefährdungen, die er begangen hat, bestraft werden, gar keine Frage. Ich finde es nur bedenklich, wenn plötzlich vergangene Vergehen die Art verändern, wie ein regulärer Unfall (wenn auch leider mit Todesfolge) bewertet wird. Es ist und bleibt weiterhin ein Unfall, an dem der Fußgänger die Hauptschuld hat.

Beitrag melden
haifasuper 24.11.2016, 09:19
6. Mir unbegreiflich...

Da fährt Jemand aus Kommerziellen Gründen oft am Limit, legt es drauf an sich und seine Mitmenschen in Todesgefahr zu bringen, stellt das Beweismaterial für jeden ersichtlich ins Netz, fühlt sich cool dabei. Niemand bei gesundem Verstand würde das nicht als Vorsatz zur Straftat sehen.

Beitrag melden
zerr-spiegel 24.11.2016, 09:20
7. Warum hatte der noch einen Führerschein?

Warum hatte der noch einen Führerschein?
Hat das niemand bei Polizei und Staatsanwaltschaft mitbekommen, dass der so ein Raser ist? Oder haben alle nur weggeguckt?

Warum bekommt der nicht sofort seinen Führerschein auf Lebenszeit entzogen? Das Rasen war doch kein Versehen oder Augenblicksversagen, mit dem solcher Scheiß immer von den Richtern kleingeredet wird.

Beitrag melden
burnedout 24.11.2016, 09:43
8. @war.head

Das haben Sie wohl falsch verstanden. Er war deutlich schneller unterwegs und lediglich zum Zeitpunkt der Kollision "nur" noch bei ca. 60 km/h. Wenn er von vornherei "nur" 60 gefahren wäre, hätte er bremsen können. Verstehen Sie jetzt was passiert ist? Steht auch sehr deutlich so im Artikel. Passiv fahren haben Sie ja anscheinend auch nie was von gehört ? - Wenn ich Kinder an ner Ampel sehe, bestehe ich auch, menschlicherweise, nicht auf mein Recht, da maximal schnell dran vorbeizufahren, sondern achte darauf, ob etwas passieren könnte (Kind rennt Ball hinterher). Sorry, aber m.M.n. sollten Sie zum Idiotentest.

Beitrag melden
bananenrep 24.11.2016, 09:45
9. Was soll das. ...

wenn er beim Unfall bis zu 16 km/h zu schnell war, dann ist das ein stinknormaler Unfall. Punkt. Wenn er vorher durch die Stadt rast, über 100 km/h und dann jemanden tödlich verletzt, dann ist das streitwürdig, aber ebenso wie hier der BETRUNKENE Fußgänger bei MISSACHTUNG des Rotsignals. Über die geistige Haltung bei Rennen in der innenstadt kann man auch debattieren. Verwunderlich ? Heute dürfen Kinder und Jugendliche nichts mehr. Spilen die im Wald, kommt der Förster, spilen die in Abrisshäusern auf dem Land kommt die Polizei. Wir machen uns unsere Gesellschaft selbst. Alles was außerhalb der "Norm" ist wird verboten, s. Verbot von "Rockern"-Vereinen. wir wollen alle auch ma über die Stränge schlagen. Aber bitte weichgespült. Der Tod des Mannes ist sehr sehr sehr bedauerlich und die Angehörigen haben mein Mitgefühl, aber Mord ? Bei 16 km/h zu viel. Will die Politik, dass wir alle nur noch brav zu Hause sitzen ? Dann passiert auch so etwas nicht.

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!