Forum: Blogs
Rassismus-Vorwürfe von Oprah Winfrey: Alle Taschen im Schrank
REUTERS

Hat eine Zürcher Verkäuferin Oprah Winfrey aus rassistischen Gründen eine Tasche vorenthalten? Ja, sagte die Talkmasterin. Jetzt wehrt sich die Verkäuferin: "Ich habe niemandem etwas zuleide getan." Doch längst geht es um mehr. Zum Beispiel um Tierschutz. Rassismusvorwürfe von Winfrey: Zürcher Verkäuferin äußert sich - SPIEGEL ONLINE

Seite 2 von 18
bauern-muenchen 11.08.2013, 14:26
10. Krokodilstränen

Da es um Geld ging, kann sie höchstens ein Opfer des Kapitalismus sein. Wenn ich aber lese, wie viel Geld sie mit ihrem Gesabbel gemacht hat, scheint sie eher eine Täterin zu sein. Sie hätte in den Zoo gehen und in den Krokodilskäfig krabbeln sollen. Dann könnte sich jetzt jemand vom Zoo-Personal ne schöne Handtasche machen lassen (Vorsicht Satire!)

Beitrag melden
janne2109 11.08.2013, 14:26
11. ..........

Zitat von einlebenlang
Für eine Handtasche ist schon irre, da würde ich auch als Verkäufer mal ganz dezent hinweisen. Vor allem wenn man nicht weiß das da eine steht, die Milliarden auf Konten gebunkert hat.

was geht es eine Verkäuferin an was ich auf dem Konto habe?? Müssen Kunden jetzt ein Bankauszug vorher zeigen??
Übrigen Fr. W. kommt aus ganz kleinen Verhältnissen und hat sich ihr Geld selbst verdient, zum Preis der Tasche-- nur kein Neid!

Beitrag melden
Mannheimer011 11.08.2013, 14:27
12. Was für eine Welle

Warum sollte jeder x-beliebige Kunde eine Tasche im Wert eines Jahreslohns vieler Bürger anfassen dürfen?
Warum hat sie der Verkäuferin nicht zu verstehen gegeben, dass sie wirklich über das nötige Kleingeld verfügt und sich so eine Tasche auch leisten kann?

Beitrag melden
guntalk 11.08.2013, 14:27
13. In den...

...USA, wie auch im Rest der Welt, ist Rassismus sicherlich noch ein großes Problem, jedoch wird der Vorwurf des Rassismus fast schon inflationär und willkürlich benutzt.
Zwei aktuelle beispiele wären zum Beispiel der Fall Trayvon Martin/Zimmermann und der Fall
Aaron Herandez/Odin Lloyd.
In beiden fällen wurde ein Schwarzer von einem Mitbürger lateinamerikanischen Hintergrunds ermordet.
Im Fall Zimmermann ruft dies Bürgerrechtler wie Al Sharpton und Jesse Jackson auf den Plan, die ein rassistisches Motiv sehen "wollen" und Zimmermann wird in den Medien permanent als "white hispanic" bezeichnet.
Im Fall Hernandez ließt und hört man nichts dergleichen, obwohl es sich in beiden Fällen um das
"Stand Your Ground"-Gesetz und seine Auslegung handelt.

Beitrag melden
japox 11.08.2013, 14:27
14. Ja, Zucker65

Zitat von zucker65
Die Verkäuferin hat Frau Winfrey nicht erkannt, dafür gehört ihr gekündigt. Frau Winfrey benimmt sich wie ein verzogener Balg, wir alle hatten schon negative Erfahrungen beim Einkauf nur stand es nicht am nächsten Tag in der Zeitung. Diese Dame nutzt ihren Bekanntheitsgrad weidlich aus um eine kleine Verkäuferin fertig zu machen. Warum hält sie nicht einfach die Backen und geht in den nächsten Laden. Aber so wird man wohl zur Wiedergutmachung die und andere Taschen dieser Boutique umsonst erhalten man muss nur genug Stunk machen.
Recht hast Du. Aber nicht, weil Frau Winfrey nicht erkannt wurde, sondern weil ein Kunde immer ein Kunde ist und auch so behandelt werden sollte. Vorzüglich nämlich. Ohne Ansehen der Person.
Etwas Ähnliches ist in den Spätsechzigerjahren Grace Slick (Jefferson Airplane) in einem US-Autohaus passiert; war damals eine nette Anekdote. Aber Frau Slick war weiß, sah eben nur nach Hippie aus; deshalb nur normaler, dummer Chauvinismus und kein Rassismus.

Beitrag melden
japox 11.08.2013, 14:29
15. Nein!

Zitat von einlebenlang
Für eine Handtasche ist schon irre, da würde ich auch als Verkäufer mal ganz dezent hinweisen. Vor allem wenn man nicht weiß das da eine steht, die Milliarden auf Konten gebunkert hat.
Kunden sind immer Kunden und müssen auch so behandelt werden. An der Supermarktkasse genauso wie in der Edelboutique.

Beitrag melden
Hyperboraeer 11.08.2013, 14:33
16. Der Sturm im Wasserglas, oder:

Ein Pups im Wind.

Schon zu Beginn der Veröffentlichung über diesen angeblich rassistischen Skandal schwoll mir der Hals!
Das ganze folgt der Nazi-Debatte und vor allem den Nazi-Vorwürfen in D, sobald ein gebürtiger Deutscher einen anderen mit Migrationshintergrund schief ansieht. Reflexhaft kommt dann sogleich der Nazi-Vorwurf, weil so praktisch und so einfach.

Edel-Shops wie den in der Schweiz gibt es auch in einer bekannten Flaniermeile in Hamburg. Da stehen nette Herren direkt hinter der Glastür und achten darauf, dass nicht die falsche Laufkundschaft den Laden betritt, die aufgrund äußerer Einschätzung (in Bezug auf Bekleidung, Schuhe, sonstiger Accessoires wie Schmuck und Uhr und im übrigen generell lässigem Benehmen oder gar fehlender Prominenz) offenbar nicht kaufkräftig genug erscheint, um hier eingelassen zu werden.

Ich komme da im allg. nicht rein (mal ganz abgesehen davon, dass ich das auch gar nicht will und nicht wüsste, was ich da wollte...).

Ich bin gebürtiger Deutscher und weißer Hautfarbe.
Wo bitte kann ich mich beschweren und trotz fehlender Prominenz einen Rassismusskandal in den Medien anstoßen (aktiv, passiv? Die Medien haben sicherlich selbst sehr gern kräftig ins Glas gepustet, damit´s ordentlich stürmt, man leidet ja unterm Sommerloch...), weil man mich freundlich zum Gehen aufforderte, Prominente anderer Hautfarbe und Nationalität aber gern einließ - in meinem Land?

Also wenn das kein inländischer Rassismus ist, dann weiß ich nicht!

Beitrag melden
chemnitz 11.08.2013, 14:35
17. naja

eigentlich wird die oprah-show in deutschland auch nicht ausgestrahlt also kann es durch aus passieren das ich die dame auch nicht auf der straße erkennen würde.
davon mal abgesehen wer wird den schon von den europäern in amiland erkannt aber das ist dann was anderes . die ignoranz haben die amis ganz alleine für sich gepachtet.
ja und wenn ich die knete hätte dann hätte ich auch erwartet das mir jeder die Füße küsst.

Beitrag melden
rainer_unsinn 11.08.2013, 14:36
18. ...

Zitat von sysop
Hat eine Zürcher Verkäuferin Oprah Winfrey aus rassistischen Gründen eine Tasche vorenthalten? Ja, sagte die Talkmasterin. Jetzt wehrt sich die Verkäuferin: "Ich habe niemandem etwas zuleide getan." Doch längst geht es um mehr. Zum Beispiel um Tierschutz.
Rassismus gibt es heutzutage leider wieder in sehr vielen Ländern gegen diverse Gruppen. Wie viele Rassisten es mittlerweile gibt merkt man schon an den Relativierungsversuchen vieler User in diesem Forum, die so völlig am Thema vorbei irgendwie versuchen das als normal dazustellen.

Was ich noch das Beste finden, das ist übrigens auch exemplarisch für die Rassisten unserer Zeit, das jetzt so ne Pseudodiskussion geführt wird, weil die Tasche aus Krokodilleder ist. Woher sollte Oprah das denn wissen wenn die das Ding nicht in die Hand nehmen durfte. Oh sie ist ja selber schuld dran, weil sie nicht den Röntgenblick hat. Das hat man gefälligst zu haben dort wo die herkommt.

Beitrag melden
andreu66 11.08.2013, 14:37
19. Glaube Winfrey eher nicht

Missverständnis oder Publicitynummer oder was auch immer; Nobelboutiquen auf der ganzen Welt leben von korrupten schwarzafrikanischen Diktatoren und ihren Clans, von fundametalistischen Ölscheichs usw. Im allgemeinen haben die nichteuropäischen Kunden (außer natürlich den Putinrussen) wesentlich mehr Geld in der Tasche als weiße Europäer, die in Demokratien leben.
Und die Schweizer sind nur dann rassistisch, wenn's an's Teilen geht; wenn es darum geht, an (illegales) Geld zu kommen gibt es in der Schweiz keinerlei moralische Hemmungen.

Beitrag melden
Seite 2 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!