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Reaktion der Taliban: "Prinz Harry ist ein jämmerlicher Feigling"
AP

Taliban spotten über Prinz Harry, weil der sich rühmt, in Afghanistan an tödlichen Einsätzen teilgenommen zu haben. Er sei ein "Feigling", seine Worte eine Beleidigung aller "echten Krieger". Auch in der Nato in Kabul ist man nicht glücklich über die Äußerungen des adligen Soldaten. Prinz Harry hat in Afghanistan Taliban getötet: Reaktionen auf Einsatz - SPIEGEL ONLINE

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testi 22.01.2013, 15:18
50. Ehrenhafte Taliban

Es ist enorm, wie wenig Selbseinschätzung dieser Talibansprecher hat. Das die Taliban so ziemlich das unehrenhafteste Verhalten an den Tag legen, was man sich vorstellen kann, ist diesem Herrn wohl entgangen. Kindern Sprengstoffgürtel umzuschnallen scheint wohl besser zu sein.

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bennysalomon 22.01.2013, 15:18
51.

Zitat von winterfichte
wenn einer feige ist, dann doch wir. immer den schwanz einklemmen und sich für alles entschuldigen. ob es eine karrikatur ist, ein selten dämlicher film oder eben dirty harry.. die taliban töten soldaten. .....
Seh ich genauso, die hier im Forum entsetzten sollten sich einmal darüber klar werden was die Taliban oder andere "islamistische Grüppchen" schon alles zu verantworten haben.
Meiner Meinung kann man Sie nicht hart genug bekämpfen Sie verstehen nur diese Sprache.

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twistedtacco 22.01.2013, 15:19
52.

SPON kennt Sprecher und Kommandeur der Taliban. Sagt das doch mal den Amis, dann brauchen die nicht so eifrig suchen.

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frubi 22.01.2013, 15:19
53. .

Zitat von Meckermann
Ein Taliban faselt von Ehre? Ist schon Fasching? Die Kerle tragen doch nicht mal eine Uniform, aus Angst erkannt zu werden.
Ich müsste mal in das SPiegel Archiv gehen. Da gibt es aus den 80iger bestimmt die ein oder andere Reportage darüber, wie tapfer und mutig die heldenhaften Taliban-Krieger gegen die Kommunisten kämpfen. Wie die Zeit sich doch ändert. Man kann von den Taliban halten was man mag aber die haben sich über die Jahrzehnte hinweg stetig gegen militärische Übermächte gewehrt und das mit Mitteln, mit denen eine westliche Armee nicht einmal den Einmarsch in Luxenburg ordentlich durchführen könnte.

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derberserker 22.01.2013, 15:19
54. ...

Schon von klausewitz sagt "es geht nicht darum einen Krieg zu gewinnen, man darf ihn nur nicht verlieren.." das ist a-symmetrische kriegführung. Ob die Taliban dadurch feige sind will ich nicht beurteilen. Die kriegsführung ist jedenfalls die intelligenteste gegen eine übermächtigen Besatzergruppe..

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Marellon 22.01.2013, 15:20
55. Zurückhaltung

Es hat hier einige Leute, die sich mit allerlei Vulgaritäten auf den Prinzen stürzen. Zurückhaltung stünde ihnen gut an. Sie kennen nämlich die Umstände nicht, in denen der Prinz lebt, sie wissen nicht, welche Sprache man in seiner Einheit spricht, sie haben die Nuancen seiner Aussagen nicht mitbekommen, sie wissen nicht, ob das Interview korrekt übersetzt worden ist. Sie wissen eigentlich gar nichts, aber sie geifern und keifen. Das gehört sich nicht, und das wirft ein schlechtes Licht auf die Kommentatoren.

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mischpot 22.01.2013, 15:21
56. Adel = Dekadenz

falsche Ideale, keine Moral und ein Handeln des mordens.
Dies zu rechtfertigen mit "ein Leben zu nehmen, um eines zu retten" ist der blanke Hohn. Wer befindet sich denn wo?
Vielleicht die Taliban mit technisch überlegenen Waffen in England? Er hat England eine große Ehre erwiesen. Vielleicht sollten Sie ihn lieber wieder nach Las Vegas schicken mit seinen Fingerfertigkeiten kann er da vielleicht noch Karriere machen.

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interupta 22.01.2013, 15:21
57. ?!

Zitat von Meckermann
Ein Taliban faselt von Ehre? Ist schon Fasching? Die Kerle tragen doch nicht mal eine Uniform, aus Angst erkannt zu werden.
... das nennt man im Fachjargon Guerilla Kriegsführung und die ist äusserst effektiv. Auch die Sowjets mussten das lernen.

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leser_4711 22.01.2013, 15:21
58. Wem nützt es?

Zitat von markus-f
{alte Regel } Wer wirklich im Krieg getötet hat, spricht nicht öffentlich darüber. Entsprechend der Umkehrschluss ...
Richtig - aber das hat man davon, wenn man unbedarfte Königskinder - da können die nix dafür - eiskalten Boulevard-Journalisten zum Fraß vorwirft.
Das zynische Problem dabei ist, dass diese Art von Berichterstattung dem Militäreinsatz des westlichen Bündnisses nicht nützt.
Frage: Unterstützen deshalb diese Journalisten die Taliban?

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Jacky Thrilla 22.01.2013, 15:21
59. Moralapostel und Forum-Taliban

Zitat von spon-facebook-10000056703
P.S. Ich bin sicherlich kein Gutmensch und mir ist klar was da drüben abgeht, aber auch Soldaten sollten Krieg nicht als Spiel sehen, sondern als etwas grausames...
Aha, interessante Theorie...
Man stelle sich den Verteidigungsminister vor, wie er in Kandahar zu seinen Soldaten spricht:
"Liebe Soldatinnen und Soldaten,

wie sie alle wissen, bin ich kein Gutmensch, daher rate ich Ihnen, sehen sie den Krieg bitte als das was er ist: Krieg ist kein Spiel, sondern etwas Grausames! (...wir wissen es noch nicht zu 100%, aber der BND arbeitet fieberhaft daran, das Wesen des Krieges zu enttarnen, bisher hegen wir die Vermutung, dass Krieg irgend etwas Grausames sein muss... also es geht auf jeden Fall in die Richtung "Krieg = doof", soviel ist sicher!)"

Jubel!
Oder hier, dieser "Forum-Taliban":
Zitat von stefanbodensee
Das dumme und unreife Gequatsche dieses verzogenen Rothaarfratzes (...) da draußen unter echten Soldaten hat der Depp nichts zu suchen.
Ja siescher, siescher, und sie sind der, der das beurteilen kann, quasi die letzte Instanz von Moral und Anstand in einem Meer von Idiotie und Laster!

Ach Gott, dann werft halt den ersten (virtuellen) Stein, man kann es Euch ja schließlich nicht verbieten...

*facepalm*

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