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Referendum auf den Falkland-Inseln: 98,9 Prozent für Großbritannien
REUTERS

Es ist eine überwältigende Mehrheit: Fast 99 Prozent der Bewohner der Falkland-Inseln haben sich in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, britisch zu bleiben - es gab nur drei Nein-Stimmen. Argentinien, das die rohstoffreichen Inseln im Südatlantik beansprucht, erkennt das Votum nicht an. Falkland-Inseln: Bewohner wollen britisch bleiben - SPIEGEL ONLINE

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AxelSchudak 12.03.2013, 08:34
50. Der Unterschied...

Zitat von wolffm
Würden wir heute in Schlesien eine Abstimmung abhalten wäre definitiv die Mehrheit auch für Polen. Andererseitz sind die meisten heutigen spanisch-Stämmigen Einwohner Argentiniens auch nur durch Landnahme von Ureinwohnern in den Besitz des Landes gekommen.
ist der, das es auf den "Malediven" weder eine nennenswerte spanisch-stämmige Bevölkerung noch Ureinwohner gab. Zwar gab es eine kleine Siedlung, als die Briten 1833 endgültig die Kontrolle übernahmen, aber die war auch gerade ein paar Jahre alt.

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Wagnerf 12.03.2013, 08:37
51.

Zitat von schonklar
Wer hätte das gedacht? Wenn das in allen besetzten Gebieten so gut funktioniert, dann gehört Mallorca doch auch irgendwie zu Deutschland. Oder nicht?
Die Falkland-Inseln gehörten nie zu Argentinien. Die unbewohnten Inseln wurden von Großbritannien entdeckt und zuerst betreten. Dann von Frankreich und Spanien besetzt. Dann kamen wieder die Britten... So als kurzer Abriss über 400 Jahre Geschichte.

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Fenrax 12.03.2013, 08:38
52. Ale

Glückwunsch England. Die Flakland Inseln sind und bleiben britisch, und dieses Referendum beendet hoffentlich die absurden "das liegt relativ nah bei unserer Küste und wir haben grad innenpolitische Probleme und brauchen dringend Ablenkung davon" Ansprüche Argentiniens.

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gsfx 12.03.2013, 08:39
53. Warum wundert mich das nicht?

Zitat von sysop
Es ist eine überwältigende Mehrheit: Fast 99 Prozent der Bewohner der Falkland-Inseln haben sich in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, britisch zu bleiben - es gab nur drei Nein-Stimmen. Argentinien, das die rohstoffreichen Inseln im Südatlantik beansprucht, erkennt das Votum nicht an.
Das Ergebnis dürfte keinen verwundern. Spätestens seit dem Falkland-Krieg 1982 wurden Argentinier von den Falkland-Inseln vertrieben bzw. dürfen die Falkland-Inseln nicht mehr betreten. Kein Wunder also, dass unter den von England handverlesenen Einwohnern 99% für den Verbleib im United Kingdom stimmen. Jubelperser halt. Mich würde es nicht wundern, wenn in dem Dorf im Atlantik bald eine Hetzjagd auf die 3 "Abweichler" startet.

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JerryFletcher 12.03.2013, 08:42
54. Traurig...

Das ist Kolonialismus erster Güte. Was hat GB mit den Falkland-Inseln zu tun, rein geographisch. Das die bevölkerung ein Land mit höheren Wohlstand vorzieht ist klar, zumal sie ja dann zur EU gehören würden.

Damit hat GB jegliche moralische Integrität verloren, wenn es darum geht mit erhobenen Zeigefinger auf China, Russland etc. zu zeigen.

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Baader 12.03.2013, 08:42
55.

Zitat von waltherwhite
nennt man das was die briten da machen, das wahlergebniss, na ja die meisten sind eben briten, da kann man auch einen bayern fragen ob er bay bleiben will oder lieber spanier werden will...und letztendlich geht es nur um geld und es zählt das recht des stärkeren, das ist mist.
"Als Kolonialismus bezeichnet man eine Herrschaftsbeziehung zwischen Kollektiven, in der die zentralen Entscheidungen über das Leben der Kolonisierten durch eine kulturell verschiedene und nicht anpassungswillige Minderheit von Kolonialherren unter hauptsächlicher Bezugnahme auf deren Interessen beschlossen werden."
Kolonialismus

Diese Steinsbrocken waren unbesiedelt und hatten nie eine eingeborene Bevölkerung (jedenfalls hat man nie Hinweise darauf gefunden). Warum sollte man also das Selbstbestimmungsrecht der Kelper niedriger ansetzen als irgendwelche Ansprüche von echten Kolonisten(= Argentinier)?

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bloub 12.03.2013, 08:45
56. kommunistisches wahl4rgebnis

da kann die wahl eigentlich nur gefälscht sein oder?

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phaeno 12.03.2013, 08:47
57. Interessant

in Irland war die englische Regierung gar nicht so am Volkswillen interessiert, auch nicht in Indien oder Afghanistan. Und wenn ich mich an 2001 erinnere, fällt mir auch kein Fall ein, an dem die englische Regierung in den Irak gebeten wurde.

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Wagnerf 12.03.2013, 08:48
58.

Zitat von t.h.wolff
Großbritannien hat bekanntlich nur noch Keinflugzeugträger. Das wird kurz über lang die Islas Malvinas zu Argentinien zurückbringen. Wie heißt es drüben so schön: Amerika den Amerikanern.
Die Falklandinseln haben noch NIE zu Argentinien gehört!

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Blutworscht 12.03.2013, 08:50
59. Kein völkerrechtlicher eindeutiger Anspruch dadurch

Zitat von sysop
Es ist eine überwältigende Mehrheit: Fast 99 Prozent der Bewohner der Falkland-Inseln haben sich in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, britisch zu bleiben - es gab nur drei Nein-Stimmen. Argentinien, das die rohstoffreichen Inseln im Südatlantik beansprucht, erkennt das Votum nicht an.
Verständlich, dass Argentinien die Wahlfarce nicht anerkannte, niemand hat ein anderes Ergebnis erwartet, wenn man britische Kolonialisten zum Thema befragt. Aus dieser Wahl lässt sich nicht automatisch ein völkerrechtlich gültiger Anspruch auf die Inselgruppe ableiten.

Die Briten messen mit zweierlei Maß, denn eine ähnliche Abstimmung in Ossetien zum Verbleib zu Georgien wird von den Briten nicht anerkannt und das Königreich hätte nie den Mut, so eine Wahl im besetzten Nordirland abzuhalten. Nur wenn das Ergebnis schon im Vorfeld fest steht, da lässt man Wahlen zu und beruft sich auf das Ergebnis.

Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten.

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