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Religion als soziale Utopie: Die Jesus-Alternative
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Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft. S.P.O.N. - Im Zweifel links: Die Jesus-Alternative - SPIEGEL ONLINE

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shokaku 01.04.2013, 12:03
1. Hier könnte ein Titel stehen

Zitat von sysop
Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet:
Nope. Es gibt nur immer mehr Menschen, die Tatsachen nicht wahr haben wollen. Einer davon schreibt hier jeden Montag eine Kolumne.

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beeblebrockx 01.04.2013, 12:09
2.

Zitat von sysop
Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet....
genau: religiöser wahn statt realismus. selten so einen verqueren politischen debattenbeitrag gelesen...

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Medienbackspin 01.04.2013, 12:14
3. Jesus...

Zitat von sysop
Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft.
..war kein Kapitalsmus-Kritiker, auch wenn "Exeget" Augstein dies durch das Herauspicken ihm genehmer Stellen zu suggerieren versucht. Jesus hatte übehaupt nichts mit Politik "am Hut".
Wieder einmal der krampfhafte Versuch eines Sozialisten, das Evangelium umzudeuten.
(BD, Evang. Theologe)

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felisconcolor 01.04.2013, 12:14
4. Dann

Zitat von sysop
Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft.
wär ich lieber arm wie die sprichwörtliche Kirchenmaus, als mein Heil darin zu sehen mich einer noch viel schlimmeren Phantasterei hin zu geben.
Zeigt mir einen Ort an dem Religion nicht letztendlich nicht doch zu noch mehr Leid und Unrecht geführt hat.

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mps58 01.04.2013, 12:17
5. Ideologien

Frage: Was hat die Führung der katholischen Kirche mit Jakob Augstein gemeinsam? Antwort: Beide leben abgehoben und in Reichtum entfernt vom Alltag der Menschen, aber verkaufen ihre jeweiligen Ideologien als die einzig heilbringenden.

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josseff 01.04.2013, 12:23
6. Mach mal Pause!

Zitat von sysop
Die Tatsachenmenschen haben abgewirtschaftet: In der Krise wird deutlich, dass Kapitalismus und Neoliberalismus keine Hoffnung bereithalten. Die Aufgabe der Politik wäre es, ihnen mit der Kraft der Utopie zu begegnen. Ostern, das Fest der Auferstehung, erinnert an diese Kraft.
Sitzt dieser Mann ständig am Schreibtisch? Kein Privatleben? Kein Spielen mit den Kindern, Ostereier suchen zB ???

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Dr.pol.Emik 01.04.2013, 12:23
7. Ein Blick in die Realität tut es auch …

Sicher braucht man keine Religion als soziale Utopie, da würde es schon reichen wenn man den humanistischen Werten ein wenig mehr auf den Grund geht und versuchen würde diese an den Mann zu bringen und zu leben. Leider haben wir uns allesamt auf das andere Gleis ziehen lassen. Weniger spirituell, mehr materiell.

Um Orwell abgewandelt zu zitieren: „In Zeiten universeller Volksverblödung ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt"! Genau da ist das Problem auszumachen. Dann noch ein österlicher Blick in diese Republik, den Schweinestall. Also gleich nochmal Orwell, er hat es 1945 mit der „Animal Farm“ schon vorhergesehen.

Deutschland verkommt zum Saustall,
Volk leidet an Wahrnehmungsstörung
… nur die Spielorte und die Bühnendekoration ändern sich, nicht aber die Abläufe. da liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, um zu einem funktionierenden Gemeinwesen zu kommen, da reicht es nicht, wenn wie bei Orwell, die Schweine das Kommando geben und der Rest der Herde alles mit sich machen lässt. Und all die notwendigen Änderungen gingen dann auch ohne Religion … nochmal, Herz und Verstand sind gefragt, Gier und Neid haben ausgedient und deren Propheten müssen wir nun einmal in die Wüste schicken.

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bennoko 01.04.2013, 12:24
8. Hoffnung und Christentum

Ein guter Artikel, der zum Denken anregt, gerade am Osterfest. Denn Ostern ist im Kern ein Hoffnungsfest. Und Menschen sind zutiefst Hoffnungswesen, weil sie auf die Zukunft hin leben. Die Postmoderne, die vielleicht schon in 1970er/1980er Jahren begonnen hat, markiert gewissermaßen das Ende der Hoffnungen, das Ende der Utopien der Moderne. Seither gibt es keine großen Erzählungen mehr, nur das kapitalistische Treiben. Das Christentum bietet in der Tat eine Hoffnungserzählung, allerdings nicht so sehr in Europa, in dem die Menschen aufgrund der unrühmlichen Religionsgeschichte jeglichen Glaubensperspektiven misstrauen müssen. Da steckt ein wenig Tragik drin.

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no-panic 01.04.2013, 12:25
9.

Ist dies das Ende?
Der selbsternannte Linke Jakob Augstein sucht sein (Seelen)heil in der Religion und fleht die Kirchen um Hilfe an?
Oder ist es der obligatorische Aprilscherz?

Ich tippe auf den Scherz, das Ende ist noch fern.

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