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Russlands Spezialeinheiten: Die Bluthunde des Kreml
Dmitry Beliakov/ DER SPIEGEL

Es gibt die russische Armee. Und es gibt die "Speznas": Elitekämpfer für Spezialeinsätze wie jetzt den Schutz von Olympia in Sotschi. Hier berichten fünf Veteranen, wie die Geheimtruppe operiert. Speznas-Einheiten in Russland: Die Bluthunde des Kreml - SPIEGEL ONLINE

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symolan 14.01.2014, 16:18
40.

Zitat von bernhard
Das ist wieder einmal Propaganda pur. Jeder Staat hat seine eigenen Bluthunde. Stellen Sie die der USA doch einmal genau so kritisch vor! Oder die Deutschlands ... Ansonsten kann der Eindruck haften bleiben, dass Sie ein unkritisches Organ des westlichen Dienstes sind.
was schon tausendmal getan wurde.

Ein Artikel über Soldatenschicksale. Kaum anzuzweifeln, aber sie erkennen Propaganda.

Artikel tendieren dazu auszuufern, wenn sie wirklich ALLE Aspekte beleuchten sollen.

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rieberger 14.01.2014, 16:24
41.

Zitat von Atheist_Crusader
Weil sie nötige Drecksarbeit leisten? Ich weiß, das geht gegen diesen naiven "können wir uns nicht alle lieb haben?"-Traum, den Grüne und Kindergärtner und schlechte Popsänger so gern pflegen, aber die Realität sieht anders aus. Hätten die Russen vor 70 Jahren keine Armee gehabt, wären sie jetzt vermutlich nicht mehr existent. Den Teil vergisst man irgendwie als Deutscher: Dass so eine Armee nicht nur da ist um böses zu tun, sondern auch um es zu verhindern.
Selbstverteidigung ist legitim. Aber die Russen wie die Amerikaner, in Zukunft möglicherweise von China übertrumpft, haben diese Killereinheiten meistens im Ausland im Einsatz.
Ich bin kein Pazifist, aber auch kein Bellizist. Als Wehrpflichtiger hätte ich mein Land verteidigt, allerdings wäre ich lieber ins Gefängnis gegangen, als meine Freiheit mit meiner Haut am Hindukusch zu verteidigen.
Auch und gerade als Deutscher sollte man hier differenzieren, wenn Sie schon die Deutschen speziell ansprechen.

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ehFrank 14.01.2014, 16:29
42.

Zitat von Da Ge
Seit wann muss man hier Artikel gelesen haben, um zu kommentieren? ;) Für mehr als genug Foristen hier scheint alleine die Tatsache, dass die USA nicht in jeder einzelnen Überschrift mit Dreck beworfen werden, schon Affront genug, um entsprechend zu kommentieren. Seien wir froh, dass solche Leute im wirklichen Leben keine Mehrheit haben. Da ist nämlich Differenzieren angesagt. Und das lernt man weder bei Augstein, noch bei Fleischhauer.
Aber "Bluthunde des Kreml" halten Sie wohl für differenziert. Von den Joint Special Operations Command liest man nie etwas und Drohnenkrieger sind auch noch nicht mit Bluthunden tituliert worden.

"Wir sind nur ein Instrument in den Händen der Politik", dieser Aussage von Alexander Michailow ist wohl nichts hinzuzufügen, weder in Ost noch in West.

wiki: Jeremy Scahill

Dokumentation "Schmutzige Kriege" von Jeremy Scahill

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derigel3000 14.01.2014, 16:35
43. optional

Schuster, bleib bei deinen Leisten. Gleiches gilt für SPON. Solche Artikel sollte man Fachmagazinen überlassen. Die bekommen es dann mit Sicherheit auch hin, das ganze nicht als blutrünstige Schauergeschichte (Bluthunde des Kreml) hinzustellen, sondern einmal sachlich und fundiert über Speznas zu berichten - immerhin eine Spezialeinheit, wie sie nahezu jedes Militär dieser Erde unterhält.

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Mastermason 14.01.2014, 16:50
44. Erinnerungen

Ich mußte bei dem Beitrag an meine Bundeswehrzeit im Kalten Krieg zurückdenken. Nicht, weil ich bei einer Spezialeinheit gedient habe – Gott bewahre – sondern aufgrund meiner Verwendung im FKG 2 (Flugkörpergeschwader 2 / Niederheid). Das Geschwader verfügte über die Pershing Ib und die dazu gehörigen Sprengköpfe, die zu bewachen ich das Vergnügen hatte. Damals ging das Gerücht rum, dass unsere AS (Ammunition Site) im V-Fall als erste Besuch von Speznas-Einheiten bekommen würde. Wenn ich so die Bilder betrachte, hätte ich den Herren unaufgefordert meine G3 in die Hand gedrückt, wobei ich fürchte, dass es zu einer solch freundlichen Willkommensgeste gar nicht mehr gekommen wäre...

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Spiegelwahr 14.01.2014, 16:56
45. Ihr habt allen Grund, sie zufürchten

Ich kenne russische Soldaten aus eigener Erfahrung. Die russischen Soldaten leben schon im Frieden so, wie Nato Soldaten im Krieg leben müssten. Sie kennen schon Hunger, Durst, Kälte, Hitze und Unterversorgung und sind nicht solche wohlstandsverwöhnten ... . Es dürfte für sie eine Ehre sein, als Bluthunde des Kremles gesehen und bezeichnet zu werden. Nur die Deutschen gehen verschämt in die Ecke, wenn von ihren Soldaten berichtet wird. Wollen überall dabei sein, aber die die heißen Kartoffel aus dem Feuer holen, mit dem möchten sie nichts zu tun haben und verstecken das Denkmal für unsere gefallenden Soldaten auf einem Hinterhof eines Ministeriums.

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frubi 14.01.2014, 17:12
46. .

Zitat von enivid
Klasse Artikel, sehr schön zu lesen und mal was ganz anderes als sonst! Was diese Männer motiviert, antreibt oder was sie durchgemacht haben kann sich ein normalsterblicher nicht vorstellen. Erstaunlich das sich die Männer so unterschiedlich entwickelt haben.
Ich halte es für einen zivilisatorischen Fortschritt, dass ich es mir nicht mehr vorstellen muss, welche Qualen diese Männer erleiden mussten.

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rudlith 14.01.2014, 17:38
47. Unnütze Frage

Zitat von AlbertCamus
Das sind noch echte Soldaten! Musste unwillkürlich an den Spiegel Artikel mit vdL und der familienfreundlichen Bundeswehr denken das Foto mit den pausbäckigen Soldaten und den Partymäusen in Uniform ist ein anderes Soldatenbild. Irgendwie habe ich dass Gefühl das diese Truppe im Ernstfall nicht zu gebrauchen ist. Warum nicht das Schweizer Modell für die Bundesrepublik , in jedem Haushalt ein Sturmgewehr?
Warum wohl? Glauben Sie im Ernst, mir und Ihnen gibt jemand von den Mächtigen ein Gewehr in die Hand, das wir in unserem Schrank zu Hause aufbewahren und das wir benutzen können, wenn das Vaterland in Gefahr ist ? Da das Vaterland seit Gründung der EU permanent in Gefahr ist, erübrigt sich solch eine Vorstellung. Auch die Aussetzung der Wehrpflicht geht in die gleiche Richtung. Wo kämen wir hin, wenn alle wehrfähigen Männer und Frauen im Staat wüssten, wie man eine Waffe benutzt?

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BBTurpin 14.01.2014, 17:40
48. Nomen est Propaganda

Die roten Bluthunde. Toll. Bei uns sind es die Helden von der GSG 9, in England die Navy Seals, aber he, der kalte Krieg geht weiter!

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bergedorff 14.01.2014, 17:55
49. Überschrift

Wenn hier Terroristen bereits als Untergrundkämpfer bezeichnet werden, hätten die Soldaten der Speznas einen wesentlich besseren Ruf (Namen) verdient, als den, der oben steht.

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