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Schach-Streit: Weltmeister Carlsen weist Kritik am Spielstil zurück
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Magnus Carlsen lässt Kritik an seiner Art des Schachspiels nicht gelten. Dass er bei der Weltmeisterschaft seine physischen Vorteile gegenüber dem älteren Gegner Viswanathan Anand ausgespielt habe, sei legitim, so der Norweger. Mit seinem Spielstil sieht er sich sogar als Revolutionär. Schach: Weltmeister Carlsen verteidigt seinen Spielstil - SPIEGEL ONLINE

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homo-rationalis 27.11.2013, 12:49
1. da hat der kleene aber eigentlich recht.

Bei einem Profi-Tennisspieler reicht es nicht 1-2 Sätze weltklasse zu spielen. Ein weltklasse Tennisspieler muß 1-5 Sätze weltklasse spielen ansonsten gehört er halt nicht zu den Top-Spielern, sondern nur zur Nummer 100-500 der Weltrangliste.
Ebenso muss ein Fußballspieler nicht nur 30 Minuten gut Fußball Spielen, sondern 90-120 Minuten.
Anand ist in den entscheidenden Spielen nach 2-3 Stunden eingebrochen und durch Konzentrationsmängel 1-2 Zügel vermasselt, die ihm die Spiele gekostet haben, und daher hat er die WM verloren.

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kaiserudo 27.11.2013, 12:55
2. Herr Weizsäcker hat keine Ahnung

Carlsen hat gewonnen weil er stärker spielt als anand.

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testi 27.11.2013, 13:01
3. Schach ist Sport

und wer konditionell nicht fit ist, macht eben Fehler.
So ist es bei jeder Sportart, also auch beim Schach.
Carlsen hat alles richtig gemacht.

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timothyt 27.11.2013, 13:04
4. Schräge Annahmen

Mir ist nicht klar, was einen 50 oder 60-Jährigen davon abhalten sollte, sich für 4 oder 5 Stunden zu konzentrieren. Oder etablieren wir jetzt eine Alters-Kappungsgrenze für Politiker, Manager, Übersetzer etc. etc. etc.?

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Europa! 27.11.2013, 13:05
5. Klingt plausibel

Zitat von sysop
Magnus Carlsen lässt Kritik an seiner Art des Schachspiels nicht gelten. Dass er bei der Weltmeisterschaft seine physischen Vorteile gegenüber dem älteren Gegner Viswanathan Anand ausgespielt habe, sei legitim, so der Norweger. Mit seinem Spielstil sieht er sich sogar als Revolutionär.
Warum soll man ein Turnier nicht im Mittel- und Endspiel gewinnen? Die 1000 mal gespielten Eröffnungen sind doch eine etwas fade Routine.

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Msc 27.11.2013, 13:05
6.

Nun Herr von Weizsäcker, falls es schlimm ist, dass der bessere Sportler gewinnt, dann sollte Schach einfach nicht mehr als Sport gelten.

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Streitaxt 27.11.2013, 13:06
7. ?

Die Disziplinheißt doch Schah und nicht Sprint oder Dauerlauf.
Wenn der Sprinter das Matschnciht schnel für sich entscheidet, muss er dem konditionell beseren den Sieg überlassen.
Fußball wird auhc nciht nach 60 Minuten abgebrochen, weil ein Team keine Puste mehr hat.

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LH526 27.11.2013, 13:07
8.

Zitat von sysop
Magnus Carlsen lässt Kritik an seiner Art des Schachspiels nicht gelten. Dass er bei der Weltmeisterschaft seine physischen Vorteile gegenüber dem älteren Gegner Viswanathan Anand ausgespielt habe, sei legitim, so der Norweger. Mit seinem Spielstil sieht er sich sogar als Revolutionär.
Genau DAS ist doch der Sport! Durchhalten, kämpfen, Vorteile ausspielen, etc. Solange all das im fairen und sportlichen Rahmen ist, ist GENAU DAS der Inhalt aller sportlichen Wettkämpfe (incl. Schach). Es gewinnt der marathonläufer, der am längsten vorne durchhält. Und Brasilien gewinnt nicht so oft, weil das Land so schön, sondern der Fussball so klasse gepsielt ist. Schlagzeilen wie "Sieg und Spiel unfair! Brasiliens Fussballmannschaft fitter, ausdauernder und am Ball trickreicher" wird man nie lesen.

Bei allem Respekt, aber woher dieses Gutmenschengehabe von Hr. Weizsäcker? Der Bessere (über die Distanz) hat gewonnen, das war Carlsen!

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rawi65 27.11.2013, 13:07
9. daher zählt man Schach

ja auch zum SPORT. Und es gibt kaum eine Sportart, in der Ausdauer nicht gefragt ist.

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