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Schicksale: Wie der IS aus zwei Kindern Attentäter machte
REUTERS

Die Brüder Nadim und Khalid sind 12 und 13 Jahre alt, als sie der IS verschleppt. Sie werden gefoltert, umerzogen und mit Sprengstoffwesten nach Kirkuk geschickt. Einer der beiden schreckt im letzten Moment zurück. Dies ist ihre Geschichte.

jott-el 22.02.2017, 21:56
1. E n t z e t z l i c h

Es ist ein entsetzlich schreckliches Leben, dass diese Kinder am Anfang ihres "Leben" erfahren müssen. Dieser Bericht geht mir furchtbar nah, dass ich keine Worte finde... ich fühle mich so ohnmächtig.

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schafschuetze 22.02.2017, 22:47
2. Prävention ...

könnte bedeuten dieses arme Kind in eine geeignete Therapieeinrichtung inkl. Familienanschluss zu bringen, damit er nicht eines Tages ent- und verlassen den Falschen in die Arme läuft. Im Krieg wohl firstworld-Wunschdenken, aber ich bewundere seinen Mut und die Kraft, im richtigen Moment das Gute und einzig Richtige zu tun. Vielleicht wäre er dem Gefängnisarzt ein guter Sohn.

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mickt 23.02.2017, 00:46
3. Die blanke Hölle

Es ist nur schwer zu ertragen, das zu lesen. Ich Erde für die Familie und Nassim beten. Mehr kann ich nicht tun.
Ein wichtiger und sehr guter Bericht. Danke dafür.

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noerglerfritz 23.02.2017, 03:58
4. Ganz toll geschrieben

Ja, auch mir geht dieser Bericht nahe und ich danke dem Autor dafür. So soll es sein. Am liebsten möchte man diesen Jungen zu sich holen und ihm zeigen, wie die Welt auch sein kann. Ich hoffe, er kann sich wieder berappeln.

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troy_mcclure 23.02.2017, 06:59
5. Schockierend

Beim Lesen des Berichtes im Printspiegel war ich zutoiefst schockiert.
Dieser Artikel macht einem wieder einmal bewusst, wie gut es uns hier in Deutschland geht.

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christerix 19.12.2018, 20:15
6. Entsetzlich! Die wahren Schuldigen ...

Es ist so schlimm, so entsetzlich, was täglich dort an Zerstörung passiert.
Ja, und so sind wir schockiert, die wir doch auch Kinderarbeit und unmenschliche Produktionen von Kleidung nutzen, um unseren Wohlstand aufrechtzuerhalten. Und wir sind nicht islamistisch.
Wer hat denn diese Ausweglosigkeit produziert, wer müsste eigentlich dafür längst zahlen? Wir wissen doch, mit welchem Krieg dieses ganze Elend seinen Anfang nahm. Wie viele Nahost-Experten hatten davor gewarnt, vor diesem Zustand! Aber die USA mit seinen Verbündeten war es egal. Das alles geht auf Kosten Großbritanniens und den USA, die selbst jetzt sogar noch immer Guantanamo halten - und alle nicken es loyal ab.
Ja, der Bericht ist schrecklich und verstörend. Es ist gut, darüber zu berichten!
Und doch lesen ihn wieder die falschen, wenn wir sehen, welch eine armselige Politik selbst Deutschland macht: Immer noch sind wir "Befreier" in Afghanistan aufgrund eines gefakten Nato-Bündnisfall - upps, wieder intendiert von den USA, zu deren Imperialismus wir uns auf ewig treu zu stellen haben - wie auch zu Gunatanamo..
Wo bleiben Forderungen der Weltgemeinschaft gegenüber den USA und Großbritannien, dass sie dafür zahlen? Der ganze Terror - der IS ... all davor wurde gewarnt! Wie vielen Kindern wurde bislang in der Folge das Leben zerstört?
Genausiogut können wir nach Syrien schauen! Wie haben dort alle versagt! Und auch dort leiden und sterben Kinder.
Und Jemen? Wie schön, dass die Waffenruhe gerade etwas hält. Und die Kinder dort? Es graust einen.
Die Weltgemeinschaft ist schon lange eine Versagergemeinschaft.
Es geht doch schon mit dem unsäglichen Sicherheitsrat los, wo Kriegstreiber USA, China und Russland mit Veto-Recht sitzen, die das Kriegstribunal in Den Hag selbst ablehnen (wie auch Indien, die Türkei und Israel) - wie haben sie alle Friedensbemühungen um ihren eigenen Vorteil Willen torpediert.Die leidenden Kinder als Kollateralschaden.
Diese Weltgemeinschaft, die sich diesen Veto-Exklusiv-Club leistet und sich darunterstellt, bekommt es nicht einmal hin, ein Klimaabkommen, was für alle Menschen auf der Welt notwendig ist, zu beschließen. Wie wollen sie etwas für die Kinder tun? Och, die USA sind ja vor fast einem Jahr aus der UNESCO ausgetreten... und die UN-Kinderrechtskonvention haben sie auch nicht unterschrieben.
Klar, es sind ja nur Kinder.

Ja, der Bericht zeigt, wie schlimm unsere Welt ist, wie verachtenswert und selbstgefällig unsere Regierenden mit ihrer Verantwortung umgehen. Ja, es ist zutiefst grauenvoll!
Wir werden uns damit abfinden müssen, dass ein Ende nicht gewollt ist.
Eigentlich auch nicht von uns, die wir unseren Wohstand täglich Dank Sklavenarbeit in den Drittweltländern sichern.

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sascha2.0 20.12.2018, 05:47
7.

Bezahlartikel dieses Autors bleiben also weiter Bezahlartikel. Die Selbstkritik des Spiegel kommt an ihre Grenzen, wenn es um Kommentarfunktionen zu den eigenen Offenlegungsartikeln zum Fall C. R. kommt und dann lese ich auch noch ein Artikel, in dem ein Kind singt. Nach NZZ "klingt" das doch nach Fake...
https://www.nzz.ch/feuilleton/seine-geschichten-waren-zu-perfekt-um-wahr-zu-sein-der-tiefe-fall-des-reporters-claas-relotius-ld.1446230
"Wie ein Filmregisseur liess er in seinen Geschichten immer wieder das passende Lied ertönen, in einer Abtreibungsklinik im US-Bundesstaat Mississippi etwa «I won’t back down» von Tom Petty. Wenn in seinen Texten gesungen worden sei, habe er sich die Szene meist ausgedacht, räumte er nun ein."

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