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Schlägerei am Mount Everest: "Sie wollten mich töten"
AFP/ Jonathan Griffith

Er war gekommen, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Doch anstatt den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, geriet Ueli Steck in eine wüste Schlägerei mit etwa 100 Sherpas. Der Profibergsteiger im SPIEGEL-Gespräch über die schlimmsten Minuten seines Lebens. Schlägerei am Mount Everest: Ueli Steck im Interview - SPIEGEL ONLINE

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raber 12.05.2013, 16:28
10. Master of the Universe?

Ist nur das Interview von einer Seite und deshalb auch einseitig. Vielleicht ist Herr Steck ein Profi-Bergsteiger, aber wie er als Mensch ist und die Leute behandelt kann eine ganz andere Gescchichte sein. Wie oft hat man erlebt, dass solche Leute besonders in ärmeren Ländern sich die Masters of the Universe galuben und dementsprechend verhalten? Interessant wäre es auch mal die andere Seite zu hören.

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Altesocke 12.05.2013, 16:29
11. Ortstypische Geflogenheiten sollte man (er)kennen!

"Sie brachen ihre Arbeit ab, nachdem Moro den Chef der Gruppe als "Motherfucker" beschimpft hatte. Später, so Steck, hätten die Sherpas nach der Rückkehr des Trios in Lager 2 Vergeltung geübt."
Vielleicht noch der Stinkefinger? Schon mal etwas ueber asiatische Gangmentalitaet gelesen?
"Die Prügelei war auch eine Art Machtdemonstration."
Gut, wenigstens etwas hat er dabei gelernt.

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romeo_mike 12.05.2013, 16:35
12. Das darf doch nicht war sein!

Dass sich dieser Steck so kurze Zeit nach seinem unverschämten Auftreten bereits wieder eine derartig einseitige Darstellung erlaubt, zeigt sehr klar, was man von dieser "Sorte Bergsteiger" zu halten hat.

Zum Glück gibt' noch Schweizer, die ihm recht rasch widersprochen haben: Art Furrer: Krieg am Everest: Art Furrer: «Stecks Ego-Trip war eine Provokation»


«Es scheint, dass unsere Kunden Hinweise von Sherpas missachtet haben» - News Panorama: Vermischtes - tagesanzeiger.ch

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hador2 12.05.2013, 16:36
13.

Zitat von sysop
Er war gekommen, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Doch anstatt den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, geriet Ueli Steck in eine wüste Schlägerei mit etwa 100 Sherpas. Der Profibergsteiger im SPIEGEL-Gespräch über die schlimmsten Minuten seines Lebens.
Naja, in erster Linie geht es bei dem Konflikt ja wohl darum, dass die Sherpas, die in erster Linie am Massentourismus verdienen halt etwas dagegen haben wenn ausländische Extremsportler ihnen vorschreiben wollen wie sie ihre Berge zu behandeln haben.

Ich halte jetzt zwar auch absolut nichts davon wenn sich reiche Ausländer im Zehnerpack für zigtausend Dollar quasi den Mt. Everest hochtragen lassen, aber: Nepal gehört in erster Linie den Nepalesen und es bringt herzlich wenig wenn man als Ausländer dort mit großer Klappe auftritt, einen auf moralischer Vorreiter macht und den Sherpas erklären will was sie dort zu tun und lassen haben...vor allem, da der Tourismus im bitter armen Nepal eine der wenigen Einkommensquellen ist.

Ich denke da müssen schon beide Seiten mal über ihr Verhalten nachdenken.

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claudia82 12.05.2013, 16:36
14. Es gibt eben auch Menschen aus Kulturen...

...die es nicht so lustig finden, wenn ihre Mutter beleidigt wird. Wusste er das nicht?

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HeinzMaulraff 12.05.2013, 16:36
15. Parasitenbefall

Der gute Mann, lang hats gedauert bis die Einsicht gewachsen ist, dass der Berg von Parasiten gefährdet wird, die mehr als einen Höhenkoller haben. Ob all diese organisierten Egomanen vielleicht auch nur 7000 Dollar in zwei Monaten verdienen, ich hab da so meine Zweifel. Tja, und für so ein "Motherfucker" kann man schon mal nen Eispickel aufs Maul bekommen, hoffentlich lernen die etwas daraus.

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bekassine 12.05.2013, 16:39
16. Die wahren Helden des Mount Everest

Vielleicht sollte man sich mal diese Dokumentation anschauen und dann wird vielleicht auch klarer, dass sich da eine Menge Ärger bei den Sherpas anstaut.
Sie müssen alles tragen, sie müssen die lebensgefährlichen Vorbereitungen treffen, werden dann womöglich noch behindert von Schnöseln, die meinen, sie haben so viel bezahlt, deshalb hat ihr Wunsch immer Vorrang und dann müssen sie sie auch noch oft genug mehr oder weniger hoch schleppen. http://www.youtube.com/watch?v=Y3UQmGws5HY
Tja, und die Jungen schauen dann eben nicht so dankbar zu Sahib Bergsteiger auf, sondern wollen einen größeren Teil des Kuchens.

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spon-facebook-10000425842 12.05.2013, 16:39
17. Das war die eine Seite

Und jetzt bitte die andere Seite zu Wort kommen lassen, das gebietet die journalistische Fairness.

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rolandlehnart 12.05.2013, 16:40
18. vielleicht

sollte herr steck auch einfach mal seine Ausdrucksweise überdenken.
für sowas wird man nicht nur am Everest verprügelt...

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DrSyn 12.05.2013, 16:42
19.

Das man, wenn man jemanden als "Motherfucker" bezeichnet, man danach auf's Maul kriegt, wenn ich das mal so ausdruecken darf, ist nun wirklich nichts besonderes. Vielleicht haetten sie die Sherpas eben nicht beleidigen sollen. Oder mit Leuten unterwegs sein, die andere in dieser Weise beleidigen.

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