Forum: Blogs
Schlägerei am Mount Everest: "Sie wollten mich töten"
AFP/ Jonathan Griffith

Er war gekommen, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Doch anstatt den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, geriet Ueli Steck in eine wüste Schlägerei mit etwa 100 Sherpas. Der Profibergsteiger im SPIEGEL-Gespräch über die schlimmsten Minuten seines Lebens. Schlägerei am Mount Everest: Ueli Steck im Interview - SPIEGEL ONLINE

Seite 4 von 18
lisaschnei 12.05.2013, 17:11
30. Na, dann zahlen Sie doch für Recherche!

Zitat von lighter
WIeder mal einer dieser schlecht recherchierten Berichte. Wofür verdienen Sherpas. Was für ein Business wollen die Sherpas übernehmen? Was ist das für ein Business am Mount Everest überhaupt?
Wieder mal einer dieser schlecht überlegten Kommentare, die nach umfangreicher Recherche verlangen - in einem Medium, das es allerdings gratis gibt. Bitte sehr, man kriegt eben nicht alle Antworten, wenn man keinem ach so unnützen SPON-Journalisten etwas bezahlen will für seine Arbeit. Nutzen Sie doch all die unzähligen Blogs oder Twitteraccounts, wo man Infos gratis bekommt! Ach, da gibt's nix Verlässliches zum Thema Sherpa-Business? Wissen Sie was: Recherchieren Sie bitte selbst, fliegen nach Nepal und stellen dann allen kostenlos die Resultate zur Verfügung, wie das brave "Piraten" selbstverständlich immer so machen. Auf geht's!

Beitrag melden
aufdenpunktgebracht 12.05.2013, 17:12
31. Seilbahn

Zitat von sysop
Er war gekommen, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Doch anstatt den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, geriet Ueli Steck in eine wüste Schlägerei mit etwa 100 Sherpas. Der Profibergsteiger im SPIEGEL-Gespräch über die schlimmsten Minuten seines Lebens.
Es ist an der Zeit, endlich eine Seilbahn den Everest hoch zu bauen. Mit Druckkammer versteht sich. Dann steigt man unten ein, oben aus, macht sein obligatorisches Foto und runter gehts wieder mit der Seilbahn. Wenn man Glück hat, ist man der erste, der oben ein Weißbier trinkt. Auch ein Rekord. Dann ist auch gut mit Müll und so.

Beitrag melden
srzdme 12.05.2013, 17:13
32. Mediengeil

Nachdem der Typ seine 'Geschichte' in sämtlichen Schweizer Medien (ich bin aus der Schweiz) erzählt hat, hat er nun also die Deutschland-Tour gestartet. Man wird den Verdacht nicht los, dass hier ganz einfach ein kommendes Buch oder seine Vorträge gefördert und beworben werden sollen.

Zu den Ereignissen vor Ort: Die Sicht der Sherpas wäre sicher mal interessant. Und vor allem, wer in ein fremdes Land reist, ist in erster Linie mal Gast - und sollte sich dementsprechend benehmen. Aber wenn es halt wie hier nur ums eigene Ego geht... naja... dann bleibt so Vieles auf der Strecke.

Beitrag melden
Aquifex 12.05.2013, 17:14
33.

Zitat von sysop
Er war gekommen, um den höchsten Berg der Welt zu besteigen. Doch anstatt den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, geriet Ueli Steck in eine wüste Schlägerei mit etwa 100 Sherpas. Der Profibergsteiger im SPIEGEL-Gespräch über die schlimmsten Minuten seines Lebens.
Ich habe Steck hier eher so verstanden, daß die Sherpas sauer waren, weil er und seine beiden Begleiter eben NICHT den Sherpa-Service in Anspruch nehmen, sondern alles selber machen wollten, und deshalb für sie nichts oder nur wenig zu verdienen war.

Vielen Schreibern hier schient nicht klar zu sein, wer Ueli Steck eigentlich ist. Wenn heute jemand in der Lage ist, den Everest alleine ohne weitere Hilfe zu besteigen, dann ist ein Ueli Steck da ganz vorne mit bei.
Un ihn als arrogant zu bezeichnen ist auch ein wenig...gewagt.

Beitrag melden
zuschauer16 12.05.2013, 17:15
34. Schönrederei

Ich bin seit über 30 Jahre regelmäßig in Nepal und mit den Gegebenheiten dort gut vertraut.
Daß man mit Leuten vom Sherpa-Volk in offenen Streit geraten kann, ist ist schon so außergewöhnlich, daß ich die ersten Berichte darüber fast nicht glauben wollte. Selbst dämliche Unverschämtheiten werden meist "nur" mit schweigender Mißachtung quittiert.
Ich kenne Herrn Steck nicht und auch nicht den abschließenden Untersuchungsbericht. Nachdem wenigen was man weiß, haben die beiden oben ohne Not und entgegen der Absprache Seile überklettert, an denen weiter unten gearbeitet wurde, und dadurch Leute durch Eis- oder Steinschlag in Lebensgefahr gebracht. Die anschließende Pöbelei zeugt eher von von arrogant-überheblichen Größenwahn und nicht von Sportskameradschaft. Die Arbeit der Sherpa in den großen Höhen ist zwar relativ gut bezahlt, aber die Anzahl der Witwen ist auch erheblich. Man kann erwarten, daß lebensgefährliche Arbeit für Publicity und Ego von "Extrembergsteigern" auch entsprechend respektiert wird.
Es spricht Bände, daß Edmund Hillary in Nepal wie ein Gott verehrt wird, während man sich bei anderen Namen, wie Messner u.a. schweigend abwendet.
Der Artikel wirkt auf mich deshalb sehr unangenehm, weil sich Herr Steck hier zum unschuldigen Opfer stilisiert und eine völlig unglaubwürdige Version der Ereignisse nachgeplappert wird.

Beitrag melden
budapesterbumsorchester 12.05.2013, 17:21
35. optional

ganz einfach. die sherpas stellen dort die infrastruktur für die touristen, und verlangen dafür pauschal sehr viel geld. profibergsteiger zahlen diese nicht, weil sie diese nicht nutzen. benutzen sie die Infrastruktur doch, gibts was auf die zwölf....

Beitrag melden
lagerbaer 12.05.2013, 17:21
36. optional

Schon traurig wie manche Schreiber hier den Unterschied zwischen den dämlichen (mehr Geld als Verstand) Massentouristen und "echten" Bergsteigern nicht verstehen.

Ja, der Massenwahn am Everest muss aufhören, gerade damit Leute wie Steck ihn in Ruhe klettern können. Der Berg "gehört" nicht den Scherpas.

Beitrag melden
Wolffpack 12.05.2013, 17:22
37. ...

Zitat von lisaschnei
Wieder mal einer dieser schlecht überlegten Kommentare
Right back at ya.

Je nachdem, ob sie Adblock haben oder nicht, sehen sie Werbung überall um ihren "kostenfreien" Artikel herum. Und die ist dort nicht am Spaß an der Freude.

Beitrag melden
farang84 12.05.2013, 17:24
38. Selbst Schuld

Wenn man in einer sehr viel staerker familliaer gepraekten Kultur als unsere es ist, und dazu noch weniger von Rechtsstaatlichkeit als von Faustrecht gepraegt,jemanden Motherfucker nennt, dann kann man das nicht anders erwarten. Das solte weitgereisten profie Bergsteigern bewust sein. Ich lebe in so einem Land, Thailand, und wuerde dieses wort nur nutzen wenn ich mich pruegeln wollte.

Beitrag melden
Oberleerer 12.05.2013, 17:30
39.

Wenn man das Interview so ließt, drängen sich regelrechte Stereotype auf.
Der egomanische Profi, dem es sogar in der westlichen Welt gelingt, Geld aus seinen Hobbys zu schlagen steht den ungebildeten Jugendlichen gegenüber.

Aber wie bei jeder neuen Geldquelle bildet sich unvermeidlich erstmal eine Mafia. Wer da Geld verdienen will muß Schutz (bzw. Lizenzen) zahlen. Entsprechend schlagfertiges Personal wird sich da oben sammeln.

Und junge Sherpas um die 20 machen sich keine Gedanken um die Zukunft. Es geht wie fast überall auf der Welt nur um den kurzfristigen Gewinn der Saison, was man eben auch an der Landschaftspflege (Vermüllung) ablesen kann.

Beitrag melden
Seite 4 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!