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Schockierende Umfrage: Tiefer Graben zwischen Großbritannien und Europa
REUTERS

Der britische Premier Cameron schießt wieder scharf gegen die Europäische Union: Er will die Freizügigkeit innerhalb der Gemeinschaft einschränken und stänkert gegen EU-Kommissare. Nun zeigt eine Umfrage in vier EU-Staaten, wie tief die Kluft zwischen Kontinent und Insel bereits ist. Umfrage zeigt große Differenzen zwischen Europa und Großbritannien - SPIEGEL ONLINE

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cato. 01.12.2013, 12:42
1. ...

Zitat von sysop
Der britische Premier Cameron schießt wieder scharf gegen die Europäische Union: Er will die Freizügigkeit innerhalb der Gemeinschaft einschränken und stänkert gegen EU-Kommissare. Nun zeigt eine Umfrage in vier EU-Staaten, wie tief die Kluft zwischen Kontinent und Insel bereits ist.
In der Überschrift fehlt aber, dass Cameron mit seiner Forderung keineswegs allein darsteht, sondern die Regierungen Deutschlands und Frankreichs das genauso sehen, dass die EU Freizügigkeit nicht missbraucht werden darf als Möglichkeit in die Sozialsysteme dieser Länder einzuwandern. Sowohl Merkel als auch Hollande haben sich in dieser Richtung geäußert und Cameron "stänkern" gegen die EU-Komissare waren vollkommen gerechtfertigt wie gegen die Witzfigur Viviane Reding, die sich eine Rolle herausnimmt welche ihr, bei ihrer mangelhaften demokratischen Legitimation, einfach nicht zusteht.

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capadonna 01.12.2013, 12:45
2. schade

Also irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sehr viele Menschen in Europa, die Idee eines geeinten Kontinents ablehnen. Dass vieles falsch läuft ist unbestritten aber trotzdem ist Europa doch mehr als ein Länderbund. Es ist eine Vision. Wohin Nationalismus der Einzelstaaten führt wissen wir alle. Das ist beängstigend.

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robert.c.jesse 01.12.2013, 12:46
3. Viel Lärm um NICHTS

"Clegg bezeichnete die Europawahl im kommenden Jahr als Prüfmarke". Da soll ein Parlament gewählt werden, dass nichts zu sagen hat. Die NICHTdemokratisch installierte Kommission, bestimmt und kann ablehnen. Also wie Bitte? Prüfmarke ob der Europäer immer noch so blöd ist und glaubt etwas zu sagen hat. Wahrscheinlich hat er recht und wird von den Medien in diesem Irrglauben unterstützt.

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robr 01.12.2013, 12:48
4. be what do you want to be!

Den Briten muss man mittlerweile zur einer Entscheidung kommen lassen. Es kann ja jedes Land seinen Weg selbst entscheiden, aber wie sagt ein bekanntes Englisches Sprichwort: "Du kannst deinen Kuchen nicht behalten und essen!"
Demzufolge muss Großbritannien- oder auf jeden Fall England - sich bald mal entscheiden wo es sich in Zukunft sieht: als Teil Europas, mit Rechte und auch Pflichten. Oder als de fakto Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Geschichte quasi auf den Kopf gestellt, wer jetzt die Spielregeln diktieren würde, dürfte klar sein. Be what you want to bei!

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Horstino 01.12.2013, 12:48
5.

Da sieht man mal die Schwerpunktsetzung der EU:
Großbritannien prangert Missbräuche an: Die EU empfiehlt den Austritt.
Osteuropäische Mitgliedstaaten und Kanditaten (z.B. die Türkei) haben massive Demokratie- und Rechtsstaatdefizite: Die EU rollt ihnen den Teppich aus.
So lange man das EU-Fähnlein hochhält, ist also alles erlaubt. Aber wehe man wagt es den Moloch zu kritisieren.

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saaman 01.12.2013, 12:49
6. Briten in der EU

Man soll niemanden zu seinem Glück zwingen. Wenn die Briten aus der EU austreten, was soll's. Besser raus als unzufriedene Gesichter und der Ruf nach Sonderbedingungen. Die Briten haben sich ohnehin bisher nicht vorteilhaft eingebracht.

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f-rust 01.12.2013, 12:50
7. Schottland-Referendum abwarten

mak sehen, ob die mehrheit der schotten die unabhöngigkeit wählt. dann werden die eu-karten für england (+wales, nordirland) neu gemischt.

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Watchtower 01.12.2013, 12:51
8. Cameron, als der Pudel der USA, sollte...

konsequenterweise eine Assoziation mit den Vereinigten Staaten anstreben...passt historisch, sprachlich und kulturell viel besser, allerdings gäbe es das ein oder andere wirtschaftliche und soziale Problem...

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noalk 01.12.2013, 12:55
9. Raus mit ihnen

Wenn die Briten meinen, die EU verursache Nachteile für sie, die sie nicht mehr bereit sind zu ertragen und die ihrer Meinung nach die Vorteile überwiegen, dann mögen sie doch bitte die Gemeinschaft verlassen. Da es ein demokratisches Land ist, wird das auf den Frieden in Europa keinen Einfluss haben. EU um ihrer selbst willen ist kein gutes Mitgliedschaftsmotiv.

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