Forum: Blogs
Silicon Valley Reporter: Maschinen verdrängen Menschen

 

Seite 1 von 10
Dudenquatscher 29.04.2013, 06:42
1.

Aber das ist doch nun leider alter Wein in neuen Schläuchen. Schon die Maschinenstürmer waren der Meinung, dass die Maschinen ihre Lebensgrundlage bedrohen. Gut finde ich aber, dass sich Ökonomen mit diesem Thema befassen, wenngleich fraglich ist, wie man das Dilemma lösen könnte, denn wie sollte man so etwas regulieren? Da fallen mir zuerst Anreize wie Subventionen ein und das wäre sicherlich eine schlecht Lösung. Wie so oft wird man für sich zu dem Ergebnis kommen, dass die moralischen Grundlagen unserer Gesellschaft am Wanken sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vajk 29.04.2013, 06:57
2. nichts neues

wer denkt die Welt steht still und alles bleibt wie es ist erliegt einem Fehler der so alt ist wie die Fähigkeit zu denken. Veränderungen und dadurch neu entstehende Probleme werden nicht durch Jammern und Zurückdrehversuche gelöst. Es heißt neue Wege suchen und finden und nicht Zeigefinger heben und blöken!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lupo2357 29.04.2013, 06:57
3.

Unglaublich das sowas erst noch erforscht werden muss, dass Automatisierung in der Tendenz Arbeitsplaetze kostet ist doch klar. Das ist doch gerade die Idee. Niemand macht sich den Aufwand der Autmatisierung wenn er dadurch keine Arbeit einspart.
Das Problem ist doch in Wirklichkeit was mit dem erwirtschafteten Gewinnen passiert und nicht das einfache, schwere und gefaehrliche Arbeit immer weniger von Menschen erledigt wird. Die alten Rezepte scheinen nicht mehr zu passen und die Gesellschaft wird sich wohl aendern muessen. Ansonsten war das Ende doch schon lange absehbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FloatingTom 29.04.2013, 07:00
4.

Die digitale Revolution ist zwar noch lange nicht vorbei, aber wenn ich an all jene Schreibkräfte und Bandarbeiter denke, die schon jetzt der "Rationalisierung" zum Opfer gefallen sind - und das noch nicht der Höhepunkt gewesen sein sollte, kommt mir das kalte Grausen. Irgendwann in naher Zukunft werden also ein paar Prozent der Bevölkerung (arbeitend) die Wertschöpfung erledigen und der größte Teil mittels TV, Videospielen und Sozialhilfe ruhig gestellt? (.......) Lesen ist zwar aus der Mode - ich hoffe dennoch auf eine Revolution im Sinne von Marx und Lenin (vielleicht wird das Kapital ja noch von irgendwelchen subversiven Kräften verfilmt und bei YouTube veröffentlicht).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olli08 29.04.2013, 07:00
5.

Wir werden in Zukunft um drei Maßnahmen zur Entschärfung des "Rationalisierungsproblems" nicht herumkommen:
1. Kopplung der Solzialversicherungsbeiträge an die Unternehmensumsätze statt an die Löhne.
2. Erheblich größere Anstrengungen zur Höherqualifizierung aller Menschen.
3. Flächendeckende Arbeitszeitverkürzungen um die Verteilung der Arbeit zu verbessern.
Leider ist die Politik noch immer im Tiefschlaf ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wittigofranko 29.04.2013, 07:23
6.

Automationsdividende bzw. bedingungsloses Grundeinkommen erforderlich!

Geistige Arbeit (geronnen in Maschinen, Computerprogrammen und Algorithmen) ist Arbeit und e r s p a r t (Routine-)Arbeit. Doch wie soll die dadurch geschaffene Wertschöpfung verteilt werden?

Durch eine gerechtere Verteilung der Einkommen in Form einer höheren MwSt (die EU lässt derzeit einen MwSt-Höchstsatz von 25% zu) und eines dadurch finanzierten bedingungslosen Grundeinkommens! Praktisch betrachtet ist dies ein ausgezahlter bzw. mit der Einkommensschuld verrechneter Steuer-Freibetrag.

Dabei ist gerade die MwSt die Steuer der weltweiten Arbeitsteilung, sie wird letztlich dort erhoben wo die Wertschöpfung - an ihrem höchsten Punkt - in den Konsum übergeht.

Insofern würde durch Automatisierung das erreicht, was der bedeutendste Ökonom des 20. Jahrhunderts - John Maynard Keynes - aufgrund der Produktivitätssteigerungen prognostiziert hat: eine tägliche Erwerbs-Arbeitszeit von 3 - 4 Stunden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mrotz 29.04.2013, 07:24
7.

Der Mensch ist auch für etwas besseres da, als für Erwerbsarbeit.

Wenn es Sinn des Lebens wäre, zu arbeiten, weshalb hat es dann je Sklaven gegeben?

Es wird Zeit die Konsequenzen zu ziehen:
Abkopplung des Lebensunterhalts von der Arbeit.

Was ist dran so schlimm, wenn die Maschinen arbeiten und der Mensch sich vermehrt der Wissenschaft, Kunst und sonstiger Muse zuzwendet?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
legastenie 29.04.2013, 07:27
8. Deja vu

Erinner mich gerade an die Druckerstreiks in den 70 ern. Ist anders gekommen, Untergangsstimmung, no Future, kommt jetzt das Ganze von vorn? Guck ich mir das untere Drittel an, jepp

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 29.04.2013, 07:29
9.

wer das Buch " die Globalisierungsfalle " gelesen hat weiß das alles schon lange. Circa 20% der Arbeitnehmer werden in Zukunft nur noch eine Job haben. Der Rest wird wird mit kleine Zugaben "bei Laune" gehalten um gesellschaftlichen Aufruhr zu verhindern oder klein zu halten. Aus jahrelanger Erfahrung mit der Technik kann ich allerdings auch bestätigen: "jeh mehr Technik, jeh mehr defekt"! Man muss nicht glauben dass die Technik den Menschen voll ersetzen kann. Außerdem wird dem Arbeitnehmer immer Arbeit zugeteilt und das spart auch Arbeitplätze. Ob die Qualität bleibt darf in Frage gestwellt werden. Die Unternehmer wollen deie Arbeitsplätze gering halten, ganz zum Profit der Investoren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10