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Slomkas Gabriel-Interview: Das ZDF und der kritische Journalismus
ZDF

Ist Marietta Slomka nach ihrem Interview mit Sigmar Gabriel jetzt die Heldin der Öffentlich-Rechtlichen Freiheit? Nein. Nicht jede unkundig-freche Frage ist kritischer Journalismus, und nicht jede patzige Antwort ein Zeichen für politische Unabhängigkeit. Jakob Augstein über das Interview von Gabriel und Slomka - SPIEGEL ONLINE

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kbank 02.12.2013, 11:20
1. Recht hat er!

Endlich kann ich einmal dem kompletten Bericht von Herrn Augstein nur zustimmen!

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altesmädchen 02.12.2013, 11:21
2. Kein stromlinienförmiges Interview

Ich finde diese üblichen stromlinienförmigen Interviews, die nicht kritisch hinterfragen, langweilig, dann brauche ich auch gar kein Interview zu führen, sondern lasse eine Reserve aus dem Archiv ablaufen (bla bla bla und blabla). Mir gefiel es , wie sie diesen Lehrer aus der Reserve gelockt hat. Genereller Trend: Wie sagte ein SPD-Mitglied in der Bild: "ich bin dafür, obwohl ich vor drei Wochen noch dagegen war". Fragen Sie mich mal in 3 Wochen zu meiner Nichtmeinung, vielleicht hat sich meine Nichtmeinung bis dahin 5 mal geändert.

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BettyB. 02.12.2013, 11:22
3. Ginge auch mündlich...

Einfach mal einen Studenten der Politologie fragen, der das erste Semester hinter sich hat. Aber man ist ja Meinungsbildner und kritischer Journalist. Peinlich für ZDF, taz und Zeit...

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bdickinson33 02.12.2013, 11:22
4.

Frau Slomka hat einfach ihren Job gemacht. Dass sie dabei aus dem Einheitsbrei der im deutschen Fernsehen üblichen Gefälligkeitsfragen aufgestiegen ist, mag einem Chefpropagandisten a la Augstein nicht gefallen. Mit Journalismus hat dessen Arbeit allerdings auch nicht viel zu tun.

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whatmeworry 02.12.2013, 11:24
5. Gut gemacht, Augstein!

Der Kommentar zeigt klar und leidenschaftslos, dass Frau Smolka daneben lag. Und ab wann sie nicht mehr professionell war. Enttäuschend ist, dass die Journalistin und ihr Sender das anscheinend nicht sehen können.

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meerkatlover 02.12.2013, 11:25
6. Recht hat er

in der Sache sowieso, aber auch der Stil von Frau Slomka, nicht nur bei diesem Interview, hat oft nichts mit Journalismus zu tun, sondern nur die Bloßstellung zum Ziel.

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hschmitter 02.12.2013, 11:27
7. Es nervt langsam

hier sehen es alle doch nur aus ihrem Dunstkreis - die Politiker aus ihrem, die Journalisten aus ihrem. Den meisten in der Bevölkerung dürfte das Interview egal gewesen sein. Merkwürdig finde ich allerdings, das es keinen in den Medien interessiert, wenn eine Schauspielerin in einer Sendung 20 % der Bevölkerung beleidigen darf und der verantwortliche Sender - finanziert durch die, die beleidigt worden sind, sich da nicht in eigener Sache äußert. Woran man erkennt, daß der Wähler/Gebührenzahler einfach nur fürs Abkassieren wichtig sind.

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l.augenstein 02.12.2013, 11:29
8.

Zitat von sysop
Ist Marietta Slomka nach ihrem Interview mit Sigmar Gabriel jetzt die Heldin der Öffentlich-Rechtlichen Freiheit? Nein. Nicht jede unkundig-freche Frage ist kritischer Journalismus, und nicht jede patzige Antwort ein Zeichen für politische Unabhängigkeit.
Es war ein ziemlich peinliches Interview, welches man da als TV-Glotzer bewundern durfte.
Peinlich habe ich aber gar nicht so sehr die merkwürdige Frage als solche empfunden, sondern die Wortwahl bei der Antwort und die sich dann hochschaukelnde Gegenantwort und Widerrede usw.
Das war lächerlich, infantil und gewiss kein Ausdruck von Diskussionskultur. Lächerlich hat sich Frau Slomka gemacht, weil sie offensichtlich allen Ernstes glaubt, dass das eine journalistische Glanzleistung gewesen sei.
Lächerlich hat sich aber auch Gabriel gemacht, weil er genau über das hingehaltene Stöckchen gesprungen ist.

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mc6206 02.12.2013, 11:29
9. Das erste Mal

Zitat von sysop
Ist Marietta Slomka nach ihrem Interview mit Sigmar Gabriel jetzt die Heldin der Öffentlich-Rechtlichen Freiheit? Nein. Nicht jede unkundig-freche Frage ist kritischer Journalismus, und nicht jede patzige Antwort ein Zeichen für politische Unabhängigkeit.
dass ich mit der Analyse und dem Kommentar voll einverstanden bin.
Wir haben es hier mit dem Problem vom Selbstverständnis der Journalisten zu tun. Irgend etwas stimmt da nicht da Journalisten sich abgehoben haben vom gemeinen Volk und eine neue, besondere Kaste darstellen, die selbst niemandem verantwortlich sind ausser ihrem Verleger.

Kritisches Hinterfragen der Politik in dem was sie für den Menschen bewirkt gibt es nicht mehr, dafür werden wir mit Dirndl Unsinn unterhalten.

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