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Sozialleistungen in Europa: Was Zuwanderer in EU-Ländern wirklich bekommen
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Es ist das Reizthema des Europawahlkampfs: Einige Politiker wollen die Sozialleistungen für EU-Bürger einschränken. Doch um welche Leistungen geht es eigentlich? Und welche Länder sind am großzügigsten? Ein Überblick. Sozialleistungen in der EU: Das bekommen arbeitslose EU-Ausländer - SPIEGEL ONLINE

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Wunderfalke 14.01.2014, 11:36
80. Studiengebühren

Zitat von gegenpressing
Interessant. Ihnen stand KEIN BAföG zu und mussten sich für die Studiengebühren verschulden? Mal Hand aufs Herz: entspricht das hei Ihnen persönlich wirklich der Wahrheit?
Wenn Ihre Eltern zu viel verdienen, bekommen sie kein BaFöG. Wenn Ihre Eltern aber noch nen Haus abbezahlen müssen, oder ihre Geschwister versorgen müssen und Sie dementsprechend nicht unterstützt werden können von elterlicher Seite (und nein, das ist kein Einezelfall, sondern sehr häufig. Vor allem, da die Einkommensgrenzen der Eltern nicht sonderlich hoch sind.), muss man halt arbeiten gehen neben dem Studium, oder nen Studienkredit annehmen. Das ist im deutschen Studentenalltag leider keine Ausnahme.

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20099 14.01.2014, 11:37
81. optional

Kindergeld, ab dem 4. Kind 215 Euro pro Kind, Wohngeld, freie Gesundheitsfürsorge! Meiner Meinung nach erklärt dieses die Diskrepanz zwischen statistischen Aussagen und der Realität! Wer mit 8 Kindern aus Rumänien nach D kommt erhält eine Wohnung, beitragsfreie Krankenversicherung und 1.418 Euro Kindergeld! Und das Beste: er taucht noch nicht einmal in der Arbeitslosen-Hartz4-Statistik auf und zählt damit nicht als Einwanderer in die Sozialsysteme! Ich finde das erklärt alles!

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lupenrein 14.01.2014, 11:37
82. ...........

Der Grund, warum sich die Sozialgesetzgebung der BRD von der von anderen Eu-Mitgliedern so stark unterscheidet:

Die deutsche Sozialpolitik gegenüber Einwanderern ist ganz auf ' Verantwortung und Sühne' ausgerichtet.
Nur so sind die Mehnungen der EU an die BRD zu verstehen.

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henrychinasky 14.01.2014, 11:40
83. falsch....

wenn 62% arbeiten und 38% nicht reden wir hier auch sicher von familienangehörigen,zb. ehefrauen die sich vieleicht auch um die kinder kümmern....dann sehen die zahlen nicht sooo schlecht aus.ich bin auch dafür,das einige regelungen überdacht werden,aber ich kann das gemecker nichtmehr hören,wir haben auch hier hartz IV empfänger die schlichtweg nicht arbeiten wollen und genug schlupflöcher finden,um den sanktionen aus dem weg zu gehen,das ist auch mehr als ungerecht.....und die lustigen kommentare wie"das soll der bürger selbst entscheiden"....ja soll er ja auch,dann muss man halt wählen gehen anstatt zu zu hause zu bleiben und hinterher zu meckern...und man muss sich vieleicht vorher überlegen,wen und was man wählt,dann kann man auch entscheiden....aber anscheinend wollen das viele menschen eben nicht,siehe ergebnisse der fdp und afd zb.aber am geilsten sind dinge wie"dann muss man aich von der eu disstanzieren,entfernen"....das wird nicht so einfach,wie einige sich das hier vorstellen,und dafür haben die ganzen schlaumeier dann auch nicht bedacht,wer halt nun gewählt worden ist.....^^

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dinkelpinkel 14.01.2014, 11:40
84. Studenten mit Erststudium gehen steuerlich leer aus

Da passt mal wieder das aktuelle Urteil des Bundesfinanzhofes dazu:
Studenten können die Kosten eines Erststudiums nicht als Werbungskosten in die Jahre vortragen, in denen sie Einkommen haben (Verlustvortrag).

Da hat man die Gesetze inzwischen so nachgebessert, dass man diese Regelung inzwischen als verfassungsgemäß betrachtet.

Das ist eine Ungerechtigkeit par excellence.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/nachrichten/teure-semester-kosten-fuer-erststudium-nicht-als-werbungskosten-absetzbar-12743149.html

Das ist eine Bande! Auch die deutschen Rentner, die ab dem 01.04.2004 Altersrente erhalten, werden durch die nachschüssige Rentenzahlung (Monatsultimo statt Monatsanfang) quasi um eine Rentenzahlung beschissen.

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thema_verfehlt 14.01.2014, 11:41
85.

Zitat von gfh9889d3de
Wenn in einem anderen Artikel davon berichtet wird, dass 62% der Rumänen in Deutschland arbeiten, mithin 38% arbeitslos sind, muss die Arbeitslosigkeit hier wohl über 38% liegen...
Wir sollten dringendst in Bildung investieren..

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gegenpressing 14.01.2014, 11:41
86.

Zitat von cherub25
Die Regelungen anderer Länder erscheinen plausibel, wenn auch uneinheitlich. Ich vermute bei einer Koppelung an einen Arbeitsvertrag gäbe es die Diskussion auch in Deutschland nicht in diesem Ausmaß. Nur hier sollen ja Arbeitsunwillige dauerhaft Hartz 4 beziehen .....
Dann fordere ich aber ein Ausreiseverbot für Deutsche in die Schweiz! Wir brauchen unsere Fachkräfte hier!

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Wunderfalke 14.01.2014, 11:41
87. Studenten

Zitat von Steve Holmes
Meine Tochter, die studiert, kostet mich nicht mehr als mein Sohn, der aufs Gymnasium geht. Warum sollte der Staat für die Studentin bezahlen? Ist es nicht in meinem Interesse meinen Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen? Also zahle ich auch dafür. Schließlich übernimmt man Verantwortung wenn man Kinder in die Welt setzt.
Es ist primär erstmal im Interesse des Staates, dass ein gutes Bildungssystem existiert. Für Sie vielleicht auf emotionaler Ebene, aber für den Staat ist das existenzwichtig. Ihr Sohn wohnt zuhause, im Normalfall wohnt ein Student woanders und muss Miete bezahlen (man kann sich in vielen Fächern ja auch nicht aussuchen, an welche Uni man möchte, sondern muss die nehmen, die einen nimmt.). Dazu Studienbeitrag und evtl., je nach Bundesland, Studiengebühren. Ich (selber Student zur Zeit) kann nur sagen, dass ein Leben als Student die Eltern, wenn sie denn zahlen können, deutlich teurer zu stehen kommt als ein zu hause wohnendes Kind. In Frankfurt/Main kostet schon ein normales Studentenzimmer im Wohnheim schnell mal 400€.

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Steve Holmes 14.01.2014, 11:42
88.

Zitat von baer.reinhard
ist ein europäisches Melderegister, Fahrzeugregister, Firmen/Handelsregister.
Was wir brauchen ist sicherlich nicht mehr EU Bürokratie.

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xaindsleena 14.01.2014, 11:44
89. +1

Zitat von Over_the_Fence
Auch wenn mir noch ein paar Informationen zur Unterstützung für bedürftige Neuankömmlinge fehlen: das dänische Modell scheint mir geeignet, Diskussionen wie derzeit in Deutschland zu entschärfen. Ich verstehe ehrlich gesagt nämlich nicht, weshalb man hierzulande lediglich 3 Monate ausharren muß, um dann ggf. an die Sozialtöpfe zu kommen, und Kindergeld vom ersten Tag an gezahlt wird, selbst wenn die Eltern keinerlei Steuern und Abgaben zahlen.
Volle Zustimmung, sehe ich genauso.

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