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SPD und Linke: Grass attackiert Lafontaine
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Der Literatur-Nobelpreisträger und SPD-Unterstützer Günter Grass hat Oskar Lafontaine scharf kritisiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wirft der Schriftsteller dem Linken-Politiker und ehemaligen SPD-Chef "schmierigen Verrat" an den Sozialdemokraten vor. Günter Grass attackiert Oskar Lafontaine - SPIEGEL ONLINE

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heinz-dietrich.saupe@mmmp 13.08.2013, 06:47
80. Günter Grass

Zitat von sysop
Der Literatur-Nobelpreisträger und SPD-Unterstützer Günter Grass hat Oskar Lafontaine scharf kritisiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wirft der Schriftsteller dem Linken-Politiker und ehemaligen SPD-Chef "schmierigen Verrat" an den Sozialdemokraten vor.
scheint nicht zu verstehen, dass Lafontaine sehr wohl Verantwortung übernimmt, aber er eben nicht Verbrechen begeht oder an Verbrechen mitwirkt. Ansonsten hätte er seine Karriere in der SPD fortsetzen können.
Verräter an der Sozialdemokratie sind wohl eher diejenigen, die eine menschenverachtende Politik gestalte(te)n und die Mitläufer. Sozialdemokrat ist nicht jemand, der als Genosse das Parteibuch hat, sondern jemand, der die Grundgedanken der Sozialdemokratie verinnerlicht hat und umsetzt.

Grass sollte einmal über sich selbst nachdenken, und, wieviel Verantwortung er selbst in der Vergangenheit übernahm und bei welchen Verbrechen er bereits mitwirkte und offensichtlich schon wieder mitzuwirken bereit ist. Aus ethischer Sicht ist Lafontaine ihm vielleicht doch, uneinholbar, Meilen voraus.

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platon2011 13.08.2013, 06:52
81. beide haben recht

In meinen Augen haben sich beide in der Vergangenheit etwas disqualifiziert. Ich weiss auch nicht warum die Linke sich wieder mit der Mitläuferpartei zusammenschliessen sollte. Ich bin ja froh das es wenigstens eine Opositionspartei in D. gibt. In der Letzten Legislaturperionde wurden wir ja von der Einheitspartei "CDP/die Grünen" regiert. Bei Kriegseinsetzen, Eurorettung usw. waren die zwar nicht immer einer Meinung, haben aber im Bundestag trotzdem für die Regierungspläne gestimmt. Auch von der Gesellschaftsvision bilden die Linken die einzige Alternative zum dumpfen Konsumbürger der vom Rest der Mandatsträger präferiert wird. Fazit: 1. Lafontäne braucht keiner, 2. bei einer Annäherung der beiden Partein muss sich die SPD bewegen und nicht die Linke.

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verbalix 13.08.2013, 06:56
82. Erscheinungsdatum des Buches:30.09.2013.

Nun ist es nichts Ungewöhnliches,dass aus noch zu erscheinenden Büchern vorab einige Abschnitte diskutiert werden.Aber so kurz vor den Wahlen den GG auf Die Linke,bzw.Lafontaine loszulassen,musste das sein?

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ratxi 13.08.2013, 06:57
83. ...richtig ist m.E. jedoch,...

Zitat von sysop
Der Literatur-Nobelpreisträger und SPD-Unterstützer Günter Grass hat Oskar Lafontaine scharf kritisiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wirft der Schriftsteller dem Linken-Politiker und ehemaligen SPD-Chef "schmierigen Verrat" an den Sozialdemokraten vor.
Welche Legitimation Grass hat, mit dm Figer zu zeigen, steht auf einem anderen Blatt, richtig ist m.E. jedoch, dass Lafontaine ein ganz kleines Würstchen ist, der einzig vom Aufbürsten seines eigenen Egos angetrieben wird und wäre das seine einzige Chance in der Politik, wohl auch plötzlich erzkonservativ würde.

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romeo_mike 13.08.2013, 06:58
84.

Zitat von sysop
.... "Seit bekannt ist, dass Grass Sozialdemokraten wie Karl Schiller bedrängt hat, ihre Nazivergangenheit offenzulegen, während er die eigene Zugehörigkeit zur Waffen-SS verschwieg, sollte er sich zu Charakterfragen besser nicht mehr äußern"...
Wie recht da Lafontaine hat !

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w b a 13.08.2013, 06:59
85. Ne ne....

Zitat von sysop
Der Literatur-Nobelpreisträger und SPD-Unterstützer Günter Grass hat Oskar Lafontaine scharf kritisiert. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wirft der Schriftsteller dem Linken-Politiker und ehemaligen SPD-Chef "schmierigen Verrat" an den Sozialdemokraten vor.
....lieber Günter Grass dazu gehört nun wirklich Charakter. Die SPD hat sich von ihrem Weg abbringen lassen. Lafontaine ist sich treu geblieben. So wird ein Schuh draus

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gesterngingsnoch 13.08.2013, 07:03
86. Der schmierige Alt-Nazi

Grass und der schmierige Linke Lafontaine. Ganz in der Tradition der Weimarer Republik. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich... Einig waren sie sich nur in der Abschaffung der Demokratie, und das hatten sie ja geschafft, mit bekanntem Ergebnis...

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psiloriti 13.08.2013, 07:05
87. Egal

was sie machen. Das linke Wählerpotential, das genügt um die Regierung zu stellen, wird seit Jahren in erschreckender Form nicht abgerufen. Bei so einem Verhalten von Rot Rot Grün sollte man sich die Kosten und Mühen sparen. Diese Art der regelmäßigen Selbstzerfleischung ist nicht mehr zeitgemäß. Und einen Grass brauchen wir dann auch nicht mehr.

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hoenipoenoekel 13.08.2013, 07:07
88. Lafontaine war der letzte anständige Sozialdemokrat!

Grass, ein Schwätzer der mit richtiger, ehrlicher Arbeit noch nie in seinem Leben in Konflikt geraten ist und dadurch auch vollkommen der Realität entrückt, zeigt wieder einmal seine verkommene Moral:
Loyalität mit der Führung bis zum Schluss, auch wenn das Volk vor die Hunde geht, da es vollkommen verraten wird!
Traurig "dem" noch eine Plattform zu bieten!

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goldkind7 13.08.2013, 07:12
89. Es ist wohl eher an den Sozialdemokraten

Oskar Lafontaine hat sich ja deutlich erkennbar aus der "Bundespolitik" zurückgezogen. Dennoch wurde den Sozialdemokraten wieder und wieder eine Zusammenarbeit von der Linken angeboten. Noch jüngst hat sich Gregor Gysi entsprechend geäußert. Kaum ausgesprochen, wurde das Angebot von den Sozialdemokraten brüsk abgelehnt. Da kann Steinbrück kämpfen wie ein Löwe und seine Mannen und Frauen Plakate kleben lassen wie Fußballfelder so groß, ohne eine Zusammenarbeit in Rot-Rot-Grün wird er niemals der Bundeskanzler dieser Republik werden. Was denken sich Wähler, die die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens erkennen? Sie werden entweder nicht wählen, da es ohnehin erfolglos scheint oder sie kreuzen bei anderen Parteien welche sie auf der Siegerstraße wähnen.

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