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SPIEGEL-Gespräch: "In dieser Gesellschaft brodelt es"

Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie

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Sportstudi82 14.08.2010, 16:37
1. Ist das nicht etwas Tolles?!!!

Evidenzfreier, linker Philosophen-Mist. Negt ist fernab der Realität.

Umverteilung von unten nach oben. Da kann man doch nur lachen.

Dass immer mehr junge und motivierte Leute auch aus sozial schwächeren Familien durch eigene Leistung und Ausbildung den Sprung in die Oberschicht (beginnt schon ab 2000 Euro Nettoeinkommen) schaffen, wird in diesem Land nie positiv erwähnt. Das ist doch verdammt nochmal auch etwas Tolles!!!

Wenn die deutsche Gesellschaft noch weiter nach links rückt, werden wir motivierten Jung-Akademiker bald alle weg sein.

Meint ein Doktorand und früherer, zutiefst enttäuschter SPD-Wähler

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Stefanie Bach 14.08.2010, 16:46
2. Projekt soziale Marktwirtschaft

Zitat von sysop
Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie
Der Mann hat recht, es gibt diese Aufteilung von Wirklichkeitsschichten, eine tiefe Spaltung in der Gesellschft, die durch eine unverständige Politik in den letzten Jahren verursacht wurde.

Der Laden fliegt auseinander, wenn nicht zügig und konsequent das zentrale Projekt in Angriff genommen wird: Die soziale Marktwirtschaft liberal und sozial erneuern.

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semper fi 14.08.2010, 16:50
3. -

Zitat von sysop
Der Philosoph Oskar Negt über die Risse in der Sozialordnung, die Notwendigkeit politischer Bildung und die Spannung zwischen Wirklichkeit und Utopie
Die Einleitung ist goldig: "Herr Professor Negt, in Ihrem neuen Buch ...".
Die Welt könnte untergehen (sie geht nicht unter), und die Marketingmaschine läuft und läuft und läuft ....

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Heinzel 14.08.2010, 16:55
4. ....

Zitat von Sportstudi82
Wenn die deutsche Gesellschaft noch weiter nach links rückt, werden wir motivierten Jung-Akademiker bald alle weg sein. Meint ein Doktorand und früherer, zutiefst enttäuschter SPD-Wähler
Und wer soll dann für deren Mütter und Väter die Rente zahlen? Der dumme Rest, der hierbleibt?

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Hercules Rockefeller 14.08.2010, 16:55
5. Köstlich

Zitat von Sportstudi82
Wenn die deutsche Gesellschaft noch weiter nach links rückt, werden wir motivierten Jung-Akademiker bald alle weg sein. Meint ein Doktorand und früherer, zutiefst enttäuschter SPD-Wähler
Also als "Sportstudent" würde ich mich nicht zu "uns Akademikern" zählen. Sorry, aber nicht alles, was an Unis gelehrt wird, gehört da auch hin.

Und "motiviert und jung", ja nun, dass werden Sie bei ihrer flotten Flucht ins Ausland schnell merken, ist man im Rest der Welt auch-oftmals in bedeutend höherer Zahl. Das alleine macht niemanden unverzichtbar.

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matt1981bav 14.08.2010, 16:57
6. nur wohin?

Zitat von Sportstudi82
Evidenzfreier, linker Philosophen-Mist. Negt ist fernab der Realität. ... Meint ein Doktorand und früherer, zutiefst enttäuschter SPD-Wähler
Das Problem ist dass man bald nirgendswo anders mehr hingehen kann, ausser vielleicht Skandinavien, die Schweiz kann auch nicht alle Deutschen aufnehmen die dem gefühlten Sozialismus in der BRD entkommen wollen.

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fingerkino 14.08.2010, 16:58
7. Evidenz?

Zitat von Sportstudi82
, linker Philosophen-Mist. Negt ist fernab der Realität.
Hm...

Zitat von
Dass immer mehr junge und motivierte Leute auch aus sozial schwächeren Familien durch eigene Leistung und Ausbildung den Sprung in die Oberschicht (beginnt schon ab 2000 Euro Nettoeinkommen) schaffen, wird in diesem Land nie positiv erwähnt.
Wo ist denn da die Evidenz?


Einer der absurdesten Beiträge seit langem hier im Forum.
Da wirkt die Betonung des zukünftigen Titels schon arg lächerlich.

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AlbertWesker 14.08.2010, 17:02
8. ...

Wieso erwarte ich von Spiegel Online nichts anderes mehr als solch einen Käse...

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mwinter 14.08.2010, 17:07
9. Es gibt keine Umverteilung von unten nach oben...

...wie die "Armen" immer behaupten, und auch keine Umverteilung von oben nach unten, wie die "Reichen" glauben.

Die tatsächliche Umverteilung schröpft gnadenlos die Mitte - zugunsten der Unter- und Oberschichten.

Es mag erstaunlich scheinen, dass diese klare Erkenntnis so wenig vertreten wird und es z.B. auch keine Partei dafür gibt. Jedoch ist es wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Oberschicht zahlenmäßig schlichtweg zu klein ist, um dort groß abzukassieren, und umgekehrt die Unterschicht zwar groß ist, aber dort wenig zu holen ist. Also bleibt nur die Mitte zum Abzukassieren - um das Selbstverständnis der Generation Harz auf lebenslang freie Kost und Logis ab Entlassung aus dem Elternhaus zu finanzieren, und um die Spielschulden der Bankster bei Ihrem Kapital-Monopoly zu sozialisieren.

Diese verhängnisvolle Entwicklung der Radikalisierung und Stärkung der Ränder wird von allen Parteien befeuert, ohne dass ihnen klar ist, was sie damit gesellschaftlich anrichten. Die Folge ist, dass wir heute in einer Gesellschaft leben, in der Arme und Reiche gleichermaßen über die Stränge schlagen und denken, der Staat (ergo: die finanzierende Mitte) wäre dazu da, Ihre Problemchen aus der Welt zu finanzieren und sie ansonsten bitte nicht zu belästigen. So geht das nicht weiter!

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