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SPIEGELblog: "The German Übermacht" - warum dieser Titel?
DER SPIEGEL

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greece2012 21.03.2015, 14:06
1.

Der Titel ist ein Griff tief ins Klo der BILD-Redaktion.

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peter.nurrum 21.03.2015, 14:08
2.

Tja, und wenn man nicht so scharf drauf gewesen wäre, missverstanden zu werden, wäre einem vielleicht auch aufgefallen, dass die Süddeutsche mitnichten den Spiegel missversteht, sondern nur über Reaktionen zu dem Titel berichtet...

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Sonia 21.03.2015, 14:18
3.

Ich habe mir genau wegen dieses Titels mal wieder die Printausgabe an Land gezogen und mit großem Vergnügen gelesen. Erstaunt war ich, dass diese Oberflächlichkeit und Blödheit, geschichtliches Unwissen und sonstiger Müll, der bei spon online schnell mal zu lesen ist, nicht in der Printausgabe erscheint. Ja, so empfinden es die anderen europäischen Länder - dieses Mal ist unser Stiefel der Euro. Wir haben eine wirklich gefährliche Arroganz, wie ja auch in den Foren zu lesen ist. Viele Foristen haben keine Argumente, die wüten einfach nur auf Boulevard-Niveau, ohne überhaupt Hintergründe zu kennen; nieder mit den Griechen, faules Pack und das war es. Und dann auf diese neue Regierung, die seit knapp 3 Monaten im Amt ist. Jeder Handwerksbetrieb benötigt mehr Zeit, den aktuellen Zustand des Betriebes bei Insolvenzgefahr zu überprüfen. Da hörte ich Kauder bei Illner, dieser Söder, Scheuer; das sind unsere Politiker, die noch auf einem unteren Niveau den Mond anheulen, als manche Foristen. Kein Wort, dass die noch beim Kassensturz sind und vermutlich gar nicht wissen, wo sie vor Entsetzen überhaupt anpacken sollen. Dazu noch gegen diese korrupte Beamtenelite, die sich garantiert nicht abspeisen lässt. Schäuble hat dem letzten Regierungschef im September 2014 noch die Schulter getätschelt für die sprießenden Blümchen am Horizont. Wie irre war das denn? Unsere Politiker wussten doch genau, wie es wirklich um Griechenland steht. Hat da einer mal Krawall gemacht, dass die endlich Steuergesetze schaffen, als das Katasterwesen aufgebaut werden sollte und das wieder abgebrochen wurde, kein Ton von Schäuble. Und jetzt diese Hatz gegen das gesamte Volk, gegen diese neuen Politiker, die nicht mal aus der korrupten Oberschicht kommen. Volksverblödung, Volksverhetzung und eine unglaubliche Großkotzigkeit gegenüber einem anderen Volk. Vielleicht stünden die heute besser da, wenn wir nicht deren Land zerstört hätten. Wie diese Völker sich fühlen, wenn das großmaulige Deutschland auftritt: eben wie zu Zeiten des Führers. Menschlich für mich völlig nachvollziehbar. Guter Titel, toller Beitrag und mit Charlie Hebdo konnten wir ja auch leben. 4 Mio. ohne Krankenversicherung, die gab es schon beim Vorgänger und keine Sau hat das bei uns interessiert.

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Beem 21.03.2015, 14:19
4.

Ihr Artikel ist nur Blablabla zum BRD-Mediencredo: Unseren täglichen Nazi gib uns heute!
Völlig bescheuert das Titelblatt, bestätigt wieder meine über 15-jährige Spiegelabstinenz. Mein Großvater hatte euer Blatt bis zu seinem Tode 1976 abonniert, heute wäre er von euch wohl genau so angeekelt wie ich.

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micromiller 21.03.2015, 14:21
5.

Frau Merkel zeichnet nicht fuer die Leistung der deutschen Industrie und Wirtschaft, sie ist ein Zufallsprodukt der sich damals selbstzerfleischenden CDU. Ihr Beitrag beruht im Wesentlich auf wenig Handlung und viel taktieren. Deutschland gebraucht eine starke und mutige politische Führung, die Europa hilft unabhängig von der Nordatlantischen Führung zu agieren, nur so wird es ein selbständiges, freies Europa geben.

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panda 21.03.2015, 14:23
6.

Scharf - mag sein.... und trotzdem geschmacklos.

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thegoodwife 21.03.2015, 14:26
7. Unmöglich

habe nach 35 Jahren als Spiegel Leser das erste Mal überlegt, ob ich diesen heute kaufen sollte, so abstoßend finde ich das Titelbild!!! Egal, was man damit meint, oder zum Ausdruck bringen möchte, das hat Frau Merkel wirklich nicht verdient, in einer Reihe abgebildet zu werden mit diesen Massenmördern. Total daneben!

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albert schulz 21.03.2015, 14:28
8.

Geschichte im Spiegel ist meist etwas, was weit unter dem Niveau eines ordinären Gymnasiums exerziert wird. Schöne Legenden, eingängige Geschichten, völlig unlogische Verknüpfungen, Vorurteile und Fehleinschätzungen zuhauf, vor allem das Fehlen von aussagekräfti-gen Fakten schmücken die Ausführungen. Und die schlagkräftigen Titel, die zumeist gar nichts mit dem Inhalt zu tun haben. Moralisierende Sinnsuche wie im Kindergarten.

Wer denkt da nicht tiefbewegt und niedergeschlagen an die Sternstunden des Spiegels zurück, als er mit der „Akte Barbarossa“ eine Menge Geschichtsklitterungen entzaubert hat. Heute schafft das Staatsorgan fleißig mit am konformen und bekömmlichen Bild unserer Vergangenheit und damit Gegenwart: Deutschland – ein wunderschönes Märchen (nach Heinrich Heine). Gewissenhafte Kritik natürlich eingeschlossen, zumeist an den Haaren herbei-gezogen, aber die ist man dem Renommee schuldig.

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dasky 21.03.2015, 14:29
9.

Schlage vor, das Titelblatt noch nicht verkaufter / versendeter Exemplare eben noch schnell zu ändern und die Bundeskanzlerin in eine den Umständen entsprechende Bekleidung (siehe unten) zu stecken. Sie können ja auch einen Aufkleber auf das Titelblatt kleben, eventuell einen als Einlage zum Ausschneiden und Selberaufkleben für die Kundinnen und Kunden beilegen.

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