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S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Oooooooh! Ihr Armen!

Mädchen haben ein kleineres Gehirn, sind aber trotzdem besser in der Schule als Jungs.*Einige finden das unmöglich, verlangen, dass die Kerlchen extra gefördert werden, männliche Vorbilder müssen her! Damit sich die Kids wieder an Männern orientieren können. Wie in den vergangenen Jahrhunderten. S.P.O.N. - Fragen Sie Frau Sibylle: Oooooooh! Ihr Armen! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

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d.nix 10.12.2011, 09:48
1. Sachfehler

Richtig ist, daß die geistige Entwicklung der Kinder in Phasen verläuft. Darin gibt es eine, bei der Mädchen durch Fleiß besser sind, dann folgt die weitere bei der sie auf diesem Stand weitgehend bleiben und von den Jungen überholt werden. Wie dieser Unterschied sich dann weiter entwickelt zeigt nur verschiedene Linien, die man nicht notwendig bewerten muß.

Eine Argumentation auf falschen Voraussetzungen aufzubauen, könnte vielleicht einer der Gründe sein, warum wir ganz bestimmt keine weiteren weiblichen Vorbilder brauchen. Und wenn man die ohnehin nur durch Quoten statt erwiesener Leistung bekommt, sollten sich die Begünstigten eigentlich auch eher beleidigt fühlen.

Das wäre dann wenigstens einmal richtig erkannt.

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favela lynch 10.12.2011, 10:00
2. Das neue Bieder

Zitat von sysop
Mädchen haben ein kleineres Gehirn, sind aber trotzdem besser in der Schule als Jungs.*Einige finden das unmöglich, verlangen, dass die Kerlchen extra gefördert werden, männliche Vorbilder müssen her! Damit sich die Kids wieder an Männern orientieren können. Wie in den vergangenen Jahrhunderten.
Guten Morgen, Liebling. Wir sind gerade im Jahr 1954 angekommen. Ich habe eine Nelke in Zartrosa auf den Tisch gestellt. Alles ist ganz so wie in einem Magazin: Das neue Bieder ist doch ganz das alte.

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Ishibashi 10.12.2011, 10:16
3. Opferrolle

Zitat von d.nix
Raus aus der Opferrolle, es ist noch nicht zu spät! Das wäre dann wenigstens einmal richtig erkannt.
Dieser Satz ist meiner Meinung nach wirklich der zentrale Punkt. Aber er gilt nicht nur für uns Männer. Auch viele Frauen fühlen sich sehr wohl darin.

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JanaB 10.12.2011, 10:35
4. Ohje, Frau Sybille

Zitat von sysop
Mädchen haben ein kleineres Gehirn, sind aber trotzdem besser in der Schule als Jungs.*Einige finden das unmöglich, verlangen, dass die Kerlchen extra gefördert werden, männliche Vorbilder müssen her! Damit sich die Kids wieder an Männern orientieren können. Wie in den vergangenen Jahrhunderten.
Es tut mir wirklich leid. Ich stimme häufig nicht mit Ihnen überein, aber ich habe bisher Ihre Kolumnen trotzdem gerne gelesen, denn es ist immer gut, sich auch einmal völlig andere Standpunkte anzusehen. Was Sie aber hier abgeliefert haben, ist unterste Schublade: Undifferenziertes Stammtischgerede mit der Sie bestenfalls bei Einfallspinseln (m/w) und auf Tupper-Parties punkten können. Das ganze garniert mit unverholenem Hass, gepaart mit Fäkalsprache und sachlichen Fehlern. Man könnte ja glatt meinen, Sie hätten panische Angst vor Maskulisten.
Machen Sie doch einfach mal folgendes: Bei den Vorwürfen, die diese Maskulisten erheben, den Fakten, die sie benennen und bei den Forderungen, die sie stellen, vertauschen Sie einfach mal die Begriffe Männer und Frauen, Jungen und Mädchen und überlegen dann, ob Sie diesen Aussagen zustimmen würden. Das dürfte ziemlich erhellend sein...

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will-shakespeare 10.12.2011, 10:43
5. Wertvolle Tipps von Frau Sibylle...

Um im selben Stil zu bleiben, möchte man Frau Sibylle gern antworten:

Zitat von sysop
Wenn ihr euch benachteiligt fühlt, liebe heulende Maskulinisten, liebe besorgte Forscher und Experten - dann strengt euch doch an!
Genau, liebe alleinverziehenden Feministinnen. Strengt euch an, und ruht euch nicht darauf aus, dass Anfang des Monats der Paycheck vom entsorgten Versorger kommt! Geht arbeiten!"

Zitat von sysop
Lernt, statt Socken voll zu onanieren oder euch die Knochen beim Motocross zu brechen.
Hört auf zu heulen und zu jammern und haltet euch fern von den Nagestudios und Frisiersalons, wo ihr eure Zeit sinnlos verbringt und das Geld der von euch Verspotteten verjubelt!

Zitat von sysop
Macht nur den Frauen Kinder, mit denen ihr auch zusammenbleiben wollt. Geht zum Arzt, lasst euch untersuchen. Sauft und raucht nicht so viel.
Lasst euch nur von den Kerlen Kinder machen, zu denen ihr auch stehen wollt. Ihr seid es doch meistens, die sich lieber selbst verwirklichen wollen, sobald eine neue Chance winkt!


Aber das wäre doch stillos, oder?

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mc_hammer 10.12.2011, 10:44
6.

Bezogen auf einzelne Individuen mögen Sie sicher Recht haben, jedoch kann es doch gesellschaftlich eher nicht wünschenswert sein, wenn für viele männliche Heranwachsende das erste echt männliche Rollenvorbild (und das scheinen viele Jungs ja zu brauchen) mit 14 oder 15 ein springergestiefelter Nazi ist, und genau das passiert ja häufig, oder? Da ist es dann aber nicht zielführend, dem jungen Mann zu empfehlen, sich weibliche Vorbilder zu suchen, weil er das nun mal nicht machen wird...
Folglich hat es auch nicht nur mit Gejammer zu tun, wenn männliche Erzieher, Grundschullehrer usw. gefordert werden, sondern es geht m.E. um eine erzieherische Notwendigkeit.
Der Artikel scheint mir doch etwas kurz gesprungen.

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Superbeowulf 10.12.2011, 10:48
7. Quoten sind falsch und ungerecht

Ich bin kein großer Fan von Frau Berg, und schon gar nicht des Feminismus. Und nein, ich habe nichts gegen die Emanzipation der Frauen, ich bin nur gegen den (linken) Feminismus a´la Schwarzer. Doch Frau Berg hat mit dieser Einlassung komplett Recht. Spezielle Förderung von Jungs sind schwachsinnig. Wir brauchen sie genauso wenig und sind genauso ungerecht wie Frauenquoten.

Unsere Gesellschaft hält viel auf sich, dass niemand für seine Herkunft, Nationalität, Haut-, Haarfarbe usw. oder Geschlecht bevor- oder benachteiligt wird bzw. werden soll. Das genau tuen Quoten aber. Im Falle einer Frauenquote wären Frauen im Vorteil, Männer im Nachteil. Eine spezielle Förderung für Männer/Jungs brächte ähnliche Ergebnisse zu Tage.

In einer wirklich gerechten Welt erreichen Menschen alleine durch Ehrgeiz und Leistung ihre Positionen. Das wäre das berühmte "gleiches Recht für alle" und nicht die "Gleichheit im Ergebnis." Anders ausgedrückt sind wir Menschen entweder "frei in der Ungleichheit" oder "unfrei in der Gleichheit." Letzteres entspräche ja sozialistischen Wunschvorstellungen. Und wir wissen ja alle, wohin das geführt hat.

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mc6206 10.12.2011, 10:56
8. Richtig erfrischend wieder einmal so etwas zu lesen

Zitat von sysop
Mädchen haben ein kleineres Gehirn, sind aber trotzdem besser in der Schule als Jungs.*Einige finden das unmöglich, verlangen, dass die Kerlchen extra gefördert werden, männliche Vorbilder müssen her! Damit sich die Kids wieder an Männern orientieren können. Wie in den vergangenen Jahrhunderten.
Ich bin Mann, fühle mich nicht schuldig dafür, genieße das Leben mit starken und intelligenten und kompetenten Frauen, im Beruf und im Privatleben, und finde es schön, daß wir verschieden und dann doch nicht sind.

Bin dann doch immer wieder überrascht, wenn ich so eine Meinungsäußerung wie diesen Artikel lese, und erfreut, daß es doch toll ist, daß es so eine umgeheure Lebensvielfalt gibt in der auch die besondere Erlebniswelt von Sibylle oder Alice ihren Platz finden.

Es ist immer toll so etwas zu lesen, zu hören oder zu sehen (TV), denn es ist so exotisch wie das Liebesleben der Nuba in Afrika da es nichts mit der Lebenswirklich zu tun hat, mit der ich in den letzten 30 Jahren zu tun hat.

Die Frauen, die ich erlebte sind wie gesagt, kompetent, artikuliert, intelligent, dominierend und sicherlich keine Opfer. In Meetings, die ich erlebe, sind oft mehr als die Hälfte weiblich, universitätsgestählt, argumentativ, sex und 30-40 Jahre alt.

Von Unterdrückung der Frau sehe ich nichts, aber lese ich in den Zeitungen oder in Talkshows, und die Frauen, die ich kenne, fühlen sich auch nicht unterdrückt.

Natürlich gibt es die Damen, die ihr berufliches Mißgeschick darauf zurückführen, daß sie weiblich sind, aber die sind doch eher selten und der Unterschied zu scheiternden Männern ist, daß letztere ihr Scheitern wenigstens nicht auf ihren "Gender" zurückführen.

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Superbeowulf 10.12.2011, 10:59
9. Quoten sind falsch und ungerecht

Zitat von sysop
Mädchen haben ein kleineres Gehirn, sind aber trotzdem besser in der Schule als Jungs.*Einige finden das unmöglich, verlangen, dass die Kerlchen extra gefördert werden, männliche Vorbilder müssen her! Damit sich die Kids wieder an Männern orientieren können. Wie in den vergangenen Jahrhunderten.
Ich bin kein großer Fan von Frau Berg, und schon gar nicht des Feminismus. Und nein, ich habe nichts gegen die Emanzipation der Frauen, ich bin nur gegen den (linken) Feminismus a´la Schwarzer. Doch Frau Berg hat mit dieser Einlassung komplett Recht. Spezielle Förderung von Jungs sind schwachsinnig. Wir brauchen sie genauso wenig und sind genauso ungerecht wie Frauenquoten.

Unsere Gesellschaft hält viel auf sich, dass niemand für seine Herkunft, Nationalität, Haut-, Haarfarbe usw. oder Geschlecht bevor- oder benachteiligt wird bzw. werden soll. Das genau tuen Quoten aber. Im Falle einer Frauenquote wären Frauen im Vorteil, Männer im Nachteil. Eine spezielle Förderung für Männer/Jungs brächte ähnliche Ergebnisse zu Tage.

In einer wirklich gerechten Welt erreichen Menschen alleine durch Ehrgeiz und Leistung ihre Positionen. Das wäre das berühmte "gleiches Recht für alle" und nicht die "Gleichheit im Ergebnis." Anders ausgedrückt sind wir Menschen entweder "frei in der Ungleichheit" oder "unfrei in der Gleichheit." Letzteres entspräche ja sozialistischen Wunschvorstellungen. Und wir wissen ja alle, wohin das geführt hat.

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