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S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Eine Mauer für Bayern

Bayern will sich vom Rest des Landes abspalten? Nur zu! Und am besten die Seppls errichten dann auch noch eine Mauer um ihren Freistaat, auf dass möglichst wenig Oktoberfeststimmung in den Rest des Landes schwappt. Silke Burmester über Bayern und seine Exporte - SPIEGEL ONLINE

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Morgul 24.09.2012, 15:12
440. meiomei

@abominog
"Also, wie würde ich mich entscheiden, wenn ich mich entscheiden müsste? Die Antwort ist relativ simpel: Ihr lieben Freunde des Südens, baut ruhig die Mauer. Früher nannte man sowas übrigens "Freiwillige Zwangsisolation", lol!"
Die Burmesterin will doch a Maua baun...sie Hirn !

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j t 24.09.2012, 15:16
441. Da wird Ihnen wohl niemand...

Zitat von altefrau99
Man kann sich nur über die Hochnäsigkeit wundern! Ich Sage ihnen, in Bayern würden sie mit ihrem Gesamtschulabitur untergehen.
…ernsthaft widersprechen wollen. Die Frage ist aber doch: Für wen ist denn ein bayerisches Abitur überhaupt erstrebenswert? Fakt ist doch, dass das bayerische Bildungssystem vielen eigenen, kreativen Köpfen die notwendigen Bildungschancen vorenthält, um dann Akademiker aus den Ländern nördlich des Mains zu "importieren". Just aus den Ländern (HE, NRW, HH) in denen nach bayerischer Lesart das Abitur weniger wert sein soll, als in Bayern der Hauptschulabschluss. Und just diese „Deppen“ sorgen dann für die bayerische Prosperität!

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spon-facebook-10000209623 24.09.2012, 15:27
442. Liebe Bayern,

es ist schon erstaunlich wie sehr sich hier einige echauffieren, nicht etwa aufgrund der Aussagen des in der Kolumne erwähnten Herrn Scharnagls, sondern der offensichtlich überspitzten Antwort der Kolumnistin.
Die Kolumne richtet sich nicht an die Bayern, sondern an eine Person, dessen fragwürdige Ideen eigentlich eher für Aufregung bei Ihnen sorgen sollte.

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aubrac 24.09.2012, 15:29
443.

Zitat von j t
…ernsthaft widersprechen wollen. Die Frage ist aber doch: Für wen ist denn ein bayerisches Abitur überhaupt erstrebenswert? Fakt ist doch, dass das bayerische Bildungssystem vielen eigenen, kreativen Köpfen die notwendigen Bildungschancen vorenthält, um dann Akademiker aus den Ländern nördlich des Mains zu "importieren". Just aus den Ländern (HE, NRW, HH) in denen nach bayerischer Lesart das Abitur weniger wert sein soll, als in Bayern der Hauptschulabschluss. Und just diese „Deppen“ sorgen dann für die bayerische Prosperität!
Sagen wir mal so, dass Abitur aus Bremen und Hamburg ist definitiv mit einem Hauptschulabschluß in Bayern vergleichbar. Ein Einserabitur aus Hamburg, ist ein Viererrealschulabschluß in Bayern.
Nummerus Clausus? Die, die eine richtige Uni besuchen wollen, gehen halt nach München. Leider. Aber wieso jetzt ein mittelmäßiger Soziologie oder BWl Student aus Hamburg für Bayerns Prosperität verantwortlich ist, müssen Sie noch darlegen.

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Geissenpeter 24.09.2012, 15:33
444. Ohmei

Bei einem Punkt (vielmehr habe ich leider nicht gefunden) hat Frau Burmester Recht: Das Aussterben jeglichen Brauchtums und jeglicher kommunaler Werte außerhalb von gelbschwarzen Fussballstadien ist sehr bedauerlich. Allerdings haben daran nun nicht die Bayern Schuld, sondern eher die anderen, die ein eigenen positiven Beitrag zu leisten, leider nicht im Stande sind. Das näselnde vom Nieselregen getragene Nölen der norddeutschen Tiefebene jedenfalls hat wenig Aussicht zur Aufnahme ins Weltkulturerbe. Und Frau Burmester, blau-weiss ist entweder der untaugliche Versuch zur Provokation oder ein ziemlich durchschnittlicher Fussballverein im Pott, aber hat gar nix mit Bayern zu tun. Servas.

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urnenfeld 24.09.2012, 15:34
445.

Zitat von zeckenschwester
.............spricht es mal Eine aus.Sie haben mir mit Ihrem herrlich ironischen Artikel aus der Seele gesprochen!Selbst hier in Berlin verfolgt mich die Boutique um die Ecke mit Dirndl`n und überall wird auf Oktoberfest gemacht,dabei liebe Münchener,auch wenn es weh tut,das ist ein regionales Brauchtum und das sollte es auch blieben!
Genau! Und die Boutique wird von bayerischen Trachtenagenten mit vorgehaltenem Maßkrug gezwungen, ihr Sortiment auf Porno-Dirndl umzustellen!

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j t 24.09.2012, 15:45
446. Naja,

Zitat von aubrac
Sagen wir mal so, dass Abitur aus Bremen und Hamburg ist definitiv mit einem Hauptschulabschluß in Bayern vergleichbar. Ein Einserabitur aus Hamburg, ist ein Viererrealschulabschluß in Bayern. Nummerus Clausus? Die, die eine richtige Uni besuchen wollen, gehen halt nach München. Leider. Aber wieso jetzt ein mittelmäßiger Soziologie oder BWl Student aus Hamburg für Bayerns Prosperität verantwortlich ist, müssen Sie noch darlegen.
ich dachte auch weniger an die Soziologen als an Absolventen der MINT-Fächer. Ich kann Ihnen ein ganz praktisches Beispiel liefern: Fast schon jährlich steigen für mein Ingenieurbüro die Prämien für die Haftpflichtversicherung, obgleich ich sie in den letzten 20 Jahren noch nie in Anspruch nehmen musste. Nachfragen beim Versicherer ergeben dann mit schöner Regelmäßigkeit, dass es insbesondere die beiden Länder BY und BW wären, die aufgrund eines hohen Schadensaufkommens für die Prämiensteigerung verantwortlich seien. In Bayern produziert Ihr „Schul- und/oder Unischlaue“ aber auf gar keinen Fall bereitet Ihr die Absolventen auf das Leben vor. Abi und Uniabschluss sind lediglich Eintrittskarten in Welten, die einem ohne eine solche Eintrittskarte verwehrt bleiben. Übrigens bin ich mit dem stastlichen Schulsystem generell unzufrieden und schicke meinen Sohn auf eine Privatschule. Bildung ist halt ein heikles Thema, nicht nur in Bayern!

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carnivore 24.09.2012, 15:46
447. amerikaner

Ihre These entspricht sicher zum Teil der Wahrheit, nur erstreckte sich die amerikanische Besatzungszone ja explizit nicht nur auf Südbayern, sprich München und Umgebung (wo nunmal die meisten hinzogen). Wie der geschätzte in München lebende, Bayern hassende Forist ja als Beispiel anbrachte, ist die Allianz Versicherung von FFM nach München gezogen. Meines Wissens war das HQ der Amerikaner ja im ehem. IG Farben Haus in FFM. Gut die Zonennähe. Weiss nicht, taugt nur bedingt als Grund, da die Russen eh in drei Tagen am Rhein und an den Alpen gewesen wären.
Vielleicht ist es ja in wenigen Fällen doch so gewesen, dass es denen bei uns einfach ganz gut gefallen hat. Kann ja auch sein, es soll ja Leute mit ganz absonderlichen Geschmack geben, die hügelige Seenlandschaften und die Nähe zu einem bekannten Gebiergsmassiv ganz lebenswert finden...

Zitat von Schopenhauer69
Könnte eventuell an den Amerikanern gelegen haben ;-). Schauen sie sich die Besatzungszonen an und die internationalen Firmen (explizit USA) und in welchen Bundesländern sie ihre Headquarters (Produktion) haben. Die Anderen durften dagegen mit Besatzern vorlieb nehmen, die sie wahrlich in ihr Herz geschlossen haben :-). Nur so zum nachdenken...muß ja nicht stimmen.Wie schwer es ist einen Platz 1-3 zu besetzen wissen sie wahrscheinlich selbst. Das Deutschland Bayern (Süddeutschland) ist im Ausland, ist unter anderem dem us-amerikanischen Bild entsprochen, welches auch durch sie vielfach in die ganze Welt exportiert wurde.Ich finde das aber gar nicht schlimm. Viele Amerikaner kommen übrigens nach Bremerhaven, um zu schauen woher sie eigentlich kommen.

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carnivore 24.09.2012, 15:51
448. nö

Der Scharnagl ("der ganze bua a depp") sorgt hier nicht für Aufregung. Die Idee eines bayerischen Seperatismus auch nicht. Die ist auch schon alt, wird zum Beispiel von der Bayernpartei vertreten, das Problem ist nur, dass denen die Wähler wegsterben. Gibt immer mal wieder seltsame Zeitgenossen...

Zitat von spon-facebook-10000209623
es ist schon erstaunlich wie sehr sich hier einige echauffieren, nicht etwa aufgrund der Aussagen des in der Kolumne erwähnten Herrn Scharnagls, sondern der offensichtlich überspitzten Antwort der Kolumnistin. Die Kolumne richtet sich nicht an die Bayern, sondern an eine Person, dessen fragwürdige Ideen eigentlich eher für Aufregung bei Ihnen sorgen sollte.

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Schopenhauer69 24.09.2012, 16:19
449.

Zitat von carnivore
Ihre These entspricht sicher zum Teil der Wahrheit, nur erstreckte sich die amerikanische Besatzungszone ja explizit nicht nur auf Südbayern, sprich München und Umgebung (wo nunmal die meisten hinzogen). Wie der geschätzte in München lebende, Bayern hassende Forist ja als Beispiel anbrachte, ist die Allianz Versicherung von FFM nach München gezogen. Meines Wissens war das HQ der Amerikaner ja im ehem. IG Farben Haus in FFM. Gut die Zonennähe. Weiss nicht, taugt nur bedingt als Grund, da die Russen eh in drei Tagen am Rhein und an den Alpen gewesen wären. Vielleicht ist es ja in wenigen Fällen doch so gewesen, dass es denen bei uns einfach ganz gut gefallen hat. Kann ja auch sein, es soll ja Leute mit ganz absonderlichen Geschmack geben, die hügelige Seenlandschaften und die Nähe zu einem bekannten Gebiergsmassiv ganz lebenswert finden...
Da habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt.Ich meinte schon alle Bundesänder, wo die Amerikaner gesessen haben.
Das kann natürlich reiner Zufall sein:-).Aber ein VTler würde hier eine Systematik erkennen :-) (nehmen sie eine Karte zur Hand).Die transatlantische Brücke, Freundschaften, in Heidelberg studiert...sie wissen schon.
Das soll ja auch die Leistungen Bayerns nicht schmählern, aber sie wissen selbst wie wichtig Vitamin B ist und was der unmittelbare Kontakt mit dem damaligen Platzhirschen am Weltmarkt bedeutet hat.

Das Sachsen AMD bekommen hat war eine große Leistung Biedenkopfs.Aber sowas geht halt nur einmal, für ganz Europa.Ich möchte ja nur, dass man mal über solche Sachen nachdenkt.Aber der Norden wird irgendwann auch wieder kommen.Spätestens durch Energie...

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