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Sprachkritik: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres

Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres. Unwort des Jahres 2013: - SPIEGEL ONLINE

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Kiste 14.01.2014, 09:46
1. Realsatire

Sozialtourismus ist eine häßliche Sache, aber wir können nichts dagegen tun. Doch: Wir können das Wort ächten!

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orthos 14.01.2014, 09:46
2. Jaja

Die Chabos wissen wer der Babo ist...

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spontifex 14.01.2014, 09:48
3. Total sozial

Zitat von sysop
Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres.
Durch sozialverträgliches Frühableben könnte doch Raum für Sozialtouristen geschaffen werden. Etwas mehr Morbidität und Aufsüdung bitte.

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Hörbört 14.01.2014, 09:49
4. Wen freut's?

Die Wirtschaft freut's. Keine weiteren Fragen.

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kdshp 14.01.2014, 09:54
5.

Zitat von sysop
Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres.
Ich fand "Steuersünder" besser!

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RudiLeuchtenbrink 14.01.2014, 09:58
6. falsches deutsch,

Zitat von sysop
Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres.
der CDU Parlamentarier nennt uns als aussterbende Spezies ab 2035 "Herkunftsdeutsche" das finde ich lesenswert. Wenn also die Anzahl der Sozialtouristen die der ethnischen Deutschen übersteigt, sterben wir aus. Wer zahlt dann das viele Geld an die Zuwanderer ?

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herbfischer 14.01.2014, 10:05
7. Warum sollte

man das Wort ächten? Beschreibt es nicht treffend den Zustand? Wer dies nicht sehen will und gutgläubig auf die angeblich gut ausgebildetetn Fachkräfte wartet, der wird sein blaues Wunder erleben. Also Obacht! Nichts verdammen oder beschönigen, sondern die Wahrheit sagen.

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Philibus 14.01.2014, 10:19
8. Lächerlich

Zitat von sysop
Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres.
Jeder gesellschaftliche Missstand, der prägnant benannt und (endlich) thematisiert wird, wird von einer selbsternannten Jury einfach kurzerhand zum "Unwort des Jahres" gekürt. Es kann nicht sein, was nicht sein darf?

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Ichsindwir 14.01.2014, 10:29
9.

Zitat von herbfischer
man das Wort ächten? Beschreibt es nicht treffend den Zustand? Wer dies nicht sehen will und gutgläubig auf die angeblich gut ausgebildetetn Fachkräfte wartet, der wird sein blaues Wunder erleben. Also Obacht! Nichts verdammen oder beschönigen, sondern die Wahrheit sagen.
Wer verkündet "die Wahrheit" sagen zu können, disqualifiziert sich grundsätzlich von jeder kritischen Diskussion. Darüber hinaus ist ihre Aussage erwiesenermaßen falsch und wenn sie sich die Mühe gemacht hätten, außerhalb ihres Stammtisches nach Informationen zu suchen, müssten sie nicht so einen fremdenfeindlichen Mist in die Welt setzen.

Was viele rechte Politiker und auch deren Wähler in diesem Zusammenhang wieder nicht zugeben wollen ist doch, dass Sprache gezielt zur Abwertung bestimmter Personengruppen genutzt wird. Dann kommt immer das Scheinargument "aber wir sagen doch die Wahrheit". Wer ein nebensächliches Problem nach dem Motto "Wer betrügt, der fliegt!" gezielt in die Medien bringt um Menschengruppen zu diffamieren, der nutzt eine Nazirhetorik, die wir schon aus Österreich in der jüngeren Vergangenheit kennen (Stichwort Haider). Dieser Politikstil führt dann zu Lagern wie der Saualpe, auf denen sich die Insassen dann "konzentrieren" sollen. Jener Populismus führt zu faschistoiden Haltungen in der Gesellschaft, weil sie über die tatsächliche Faktenlage nicht aufgeklärt werden und ist daher einer politischen Diskussion absolut unwürdig.

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