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Sprachkritik: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres

Mitten in die hitzige Debatte über Zuwanderung setzt die Sprachkritik-Jury ein politisches Signal: Sozialtourismus ist das Unwort des Jahres. Unwort des Jahres 2013: - SPIEGEL ONLINE

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Helmius 14.01.2014, 20:07
90.

Zitat von Ichsindwir
Wer verkündet "die Wahrheit" sagen zu können, disqualifiziert sich grundsätzlich von jeder kritischen Diskussion. Darüber hinaus ist ihre Aussage erwiesenermaßen falsch und wenn sie sich die Mühe gemacht hätten, außerhalb ihres Stammtisches nach Informationen zu suchen, müssten sie nicht so einen fremdenfeindlichen Mist in die Welt setzen.
Manch ideologisch Verblendeter sieht die Wahrheit halt einfach nicht, sondern verkündet seine eigene Wahrheit (übrigens forderte der Vorposter (#7, 14.01.14, 10:05 herbfischer) nur dazu auf, die Wahrheit zu sagen), die er dann aber gerne diktatorisch allen aufoktroyieren möchte.
Zitat von Ichsindwir
Wer ein nebensächliches Problem nach dem Motto "Wer betrügt, der fliegt!" gezielt in die Medien bringt um Menschengruppen zu diffamieren, der nutzt eine Nazirhetorik, die wir schon aus Österreich in der jüngeren Vergangenheit kennen (Stichwort Hai-der). Dieser Politikstil führt dann zu Lagern wie der Saualpe, auf denen sich die Insassen dann "konzentrieren" sollen.
Sie meinen mit dem sogenannten "Lager" auf der Saualm ja wohl nicht das vormalige Kinderheim? Da müßte man dann ja nachträglich noch gegen die damaligen Verantwortlichen, die dort Kinder "konzentrierten", vorgehen? Weil ich glaube nicht, daß die Kinder damals so frei aus und eingehen konnten, wie die nachmaligen Asylanten.
Zitat von Ichsindwir
Jener Populismus führt zu faschistoiden Haltungen in der Gesellschaft, weil sie über die tatsächliche Faktenlage nicht aufgeklärt werden und ist daher einer politischen Diskussion absolut unwürdig.
Ja, schön zu sehen an der Schweiz, dort feiert der "Populismus" bei jeder Volksabstimmung fröhliche Urständ, ist das ihren Worten nach jetzt eine Gesellschaft mit "faschistoider Haltung"?

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uriger 14.01.2014, 21:11
91. Wir profitieren,wir profitieren

Verkünden sie grade auch wieder im ZDF - aber was mit den heimatländern geschieht, wenn Ärzte und Facharbeiter abwandern, interessiert anscheinend niemand. Wird überhaupt nicht diskutiert.

U.

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Olaf 15.01.2014, 08:21
92.

Zitat von bekkawei
Dieses "Zusammenwachsen" ist sowohl in der ehemaligen Sowjetunion als auch in Jugoslawien schief gegangen. Warum sollte es in Europa klappen.
Es funktioniert nicht einmal in Belgien richtig, mitten im Herzen von Europa.

In Belgien ist es ein großes Problem die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen wie Wallonen und Flamen unter einen Hut zu bekommen und es gibt immer wieder Separationsbetrebungen.

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crunchy_frog 15.01.2014, 08:23
93.

Zitat von bekkawei
Dieses "Zusammenwachsen" ist sowohl in der ehemaligen Sowjetunion als auch in Jugoslawien schief gegangen. Warum sollte es in Europa klappen.
Der Unterschied ist schnell erklärt: in Ihren Beispielen hat ein Teil die anderen Teile unterworfen. In Falle Europa ist es eine gemeinsame Einheit. Das hat schon in den USA geplant. Oder sogar in Deutschland selbst, welches ja auch lange aus vielen Einzelstaaten bestand.

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crunchy_frog 15.01.2014, 08:30
94.

Zitat von Olaf
Es funktioniert nicht einmal in Belgien richtig, mitten im Herzen von Europa. In Belgien ist es ein großes Problem die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen wie Wallonen und Flamen unter einen Hut zu bekommen und es gibt immer wieder Separationsbetrebungen.
Es gibt sogar in Bayern Separationsbestrebungen.
Wenn sie alles an den verbohrtesten messen ist schon klar, daß sie meiste zu dem Schluss kommen, dass nichts klappen kann. In dem Fall wäre es freundlich wenn Sie einfach zur Seite treten würden und denen Platz machen, die nicht nur jammern, sondern es einfach machen. Seien Sie beruhigt, niemand wird Ihnen Schaden zufügen und die Früchte dürfen Sie sogar mit ernten.

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Olaf 15.01.2014, 09:27
95.

Zitat von crunchy_frog
Es gibt sogar in Bayern Separationsbestrebungen. Wenn sie alles an den verbohrtesten messen ist schon klar, daß sie meiste zu dem Schluss kommen, dass nichts klappen kann. In dem Fall wäre es freundlich wenn Sie einfach zur Seite treten würden und denen Platz machen, die nicht nur jammern, sondern es einfach machen. Seien Sie beruhigt, niemand wird Ihnen Schaden zufügen und die Früchte dürfen Sie sogar mit ernten.
Komisch, die Sprüche kenne ich. Am Ende gab es dann immer eine Party zu der ich nicht eingeladen wurde, deren Rechnung ich aber mit begleichen durfte.

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crunchy_frog 15.01.2014, 10:50
96.

Zitat von Olaf
Komisch, die Sprüche kenne ich. Am Ende gab es dann immer eine Party zu der ich nicht eingeladen wurde, deren Rechnung ich aber mit begleichen durfte.
Ja genau, Deutschland geht es wirtschaftlich auch sehr schlecht.
Kein Mensch sagt, dass es nie Probleme gibt, nur wenn man sich an ihnen festbeisst, braucht man sich nicht wundern, wenn man immer alles negativ empfindet.

Übrig bleibt, dass ein vereinigtes Europa in jeder Hinsicht besser ist als ein in Einzelstaaten geteiltes. Insbesondere wirtschaftlich, aber auch im Bezug auf Frieden, Völkerverständigung usw. Und von der wirtschaftlichen Seite profitiert aktuell kein Land mehr als Deutschland.

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