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Sprachreform: Uni Leipzig verteidigt Herr Professorin
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Provokation sei hier Tradition, findet die Uni Leipzig - und hält trotz Kritik an den rein weiblichen Bezeichnungen in ihrer Grundordnung fest: Professoren sollen Professorinnen bleiben. Das Land Sachsen will die Leipziger gewähren lassen. Gleichberechtigung: Uni Leipzig bleibt bei weiblicher Grundordnung - SPIEGEL ONLINE

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einzel haft 05.06.2013, 21:26
290. ... fast alles gut ...

Zitat von derbochumerjunge
Und Teile der männlichen Mitgliederinnen haben Sie damals nicht gebremst?
Es ist ja alles gut gegangen, wenn ich mich recht erinnere, war das eine männliche Idee, bestimmt nicht meine, die Frauen sahen das etwas distanzierter, wenn ich mich recht erinnere.

Damals in WB wurde Politik in studentenkreisen meist in Kneipen unter Weizenbiereinfluss gemacht. So war das in den 1980er Jahren und nun das.

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count_zer0 05.06.2013, 21:26
291. Professorin stat Professor IST Sexismus pur.

Weshalb? Professorin ist weiblich. Professor kann aber als generisches Maskulinum ausgelegt werden. Der Professor ist als erstmal ein "der Mensch", egal ob weiblich oder männlich in Person. Professorin ist aber immer weiblich, ergo ist diesse Bezeichnung als allgemeine Bezeichnung blanker Sexismus.

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Pusteblume68 05.06.2013, 21:27
292. Bezeichnend

Ist schon aufschlussreich, wie die Männerwelt reagiert, wenn sie plötzlich auf der anderen Seite steht. Dann ist plötzlich alles absurd, verrückt, bescheuert. Materiell hat sich nichts geändert, keinem Mann wurde das Geld gekürzt, keiner wird mit Professorin angesprochen. Es müssen keine Schilder umgetauscht werden, kein Mann soll jetzt Röcke tragen, die ganze Veranstaltung verursacht keine Kosten. Nur Schriftstücke, die noch dazu kaum jemand liest, klingen jetzt ein bisschen anders. Eine Zumutung wird es halt immer dann, wenn man sich selber angegriffen fühlt.

Wer die neue Grundordnung für ein Problem hält, soll sich mal zwischen die Beine greifen und wird dann merken: Sie sind noch da.

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Pusteblume68 05.06.2013, 21:28
293.

Zitat von maier_do
Wie lange dulden wir noch diese Diktatur der Minderheiten die uns jeden Blödsinn vorschreiben
Welche Minderheit konkret meinen Sie? Frauen?

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Oachjaa 05.06.2013, 21:28
294.

Zitat von Wheredoyouwanttogotoday?
...können sie doch eigentlich nachempfinden, wie Frauen sich fühlen müssen, wenn sie nie erwähnt werden?
Sogesehen hamse Recht. Ja. Wenn man von einer verfestigten Persönlichkeitsstörung ausgeht... ja. Womit mal wieder bewiesen wäre, warum ich keine Feminazi ehelichen werde. Womit bewiesen wäre, warum die Feminanzen Männer hassen. Weil sie die Wenigen sind, die keine Beachtung ernten. Ein Tusch auf die gesunden und normalen Frauen. :-)

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EraserFS 05.06.2013, 21:29
295. aha

Zitat von Piino
[...] Männlicher Begriff = Assoziation eines Mannes; weiblicher Begriff = Assoziation einer Frau. [...]
Tautologisch.
Davon ab, wo liegt das Problem dabei? Dann denkt man eben bei der Bezeichnung Fachangestellter als erstes an einen Mann und bei Krankenschwester als erstes an eine Frau. Wohlwissend, dass sich es sich ausgehend von den Tätigkeiten ebensogut, um eine Frau oder einen Mann handeln könnte.

Wie wäre es denn mal, damit aufzuhören das Denken von Menschen manipulieren - in diesem Fall neuordnen - zu wollen?

Aber ich weiß schon, dass nicht in sämtlichen Berufsgruppen Männer und Frauen (vorallem nicht in den attraktiven, eh?) gemäß ihren Anteilen an der Gesamtbevölkerung vertreten sind, ist ein Hinweis für die strukturelle Diskrimierung des Geschlechts seitens der Gesellschaft, was widerum Maßnahmen erfordert, diesen Malus an Gleichberichtigung auszugleichen, am besten subtil über die Sprache.
Alles immer hübsch unter den Prämissen, dass Männer und Frauen zu vollkommen gleichen Teilen zu allen nur erdenklichen Tätigkeiten befähigt sind und Befähigung sowieso nur ein soziales Konstrukt ist - alles andere ist irgendwie Nazi.
Schwachsinnig und ideologisch verbohrt sondergleichen - in den eigenen Augen aber sozial um Hilfe bemüht, ehrenhaft und alle anderen sind einfach nicht so progressiv und klug.
Mein Mitleid.

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EraserFS 05.06.2013, 21:29
296. aha

Zitat von Piino
[...] Männlicher Begriff = Assoziation eines Mannes; weiblicher Begriff = Assoziation einer Frau. [...]
Tautologisch.
Davon ab, wo liegt das Problem dabei? Dann denkt man eben bei der Bezeichnung Fachangestellter als erstes an einen Mann und bei Krankenschwester als erstes an eine Frau. Wohlwissend, dass sich es sich ausgehend von den Tätigkeiten ebensogut, um eine Frau oder einen Mann handeln könnte.

Wie wäre es denn mal, damit aufzuhören das Denken von Menschen manipulieren - in diesem Fall neuordnen - zu wollen?

Aber ich weiß schon, dass nicht in sämtlichen Berufsgruppen Männer und Frauen (vorallem nicht in den attraktiven, eh?) gemäß ihren Anteilen an der Gesamtbevölkerung vertreten sind, ist ein Hinweis für die strukturelle Diskrimierung des Geschlechts seitens der Gesellschaft, was widerum Maßnahmen erfordert, diesen Malus an Gleichberichtigung auszugleichen, am besten subtil über die Sprache.
Alles immer hübsch unter den Prämissen, dass Männer und Frauen zu vollkommen gleichen Teilen zu allen nur erdenklichen Tätigkeiten befähigt sind und Befähigung sowieso nur ein soziales Konstrukt ist - alles andere ist irgendwie Nazi.
Schwachsinnig und ideologisch verbohrt sondergleichen - in den eigenen Augen aber sozial um Hilfe bemüht, ehrenhaft und alle anderen sind einfach nicht so progressiv und klug.
Mein Mitleid.

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SteadyRollingMan 05.06.2013, 21:30
297.

Mal eine Frage? Welche herausragenden wissenschaftlichen Leistungen gab es eigentlich in den letzten Jahren an dieser Komikeruni?

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hfftl 05.06.2013, 21:30
298.

Zitat von Bourgeois2000
aber vielleicht gibts dafür den Orden wider den tierischen Ernst.
Wenn man das im Zusammenhang mit dem sieht, was derzeit an den Universitäten generell vorgeht, dann IST das tierischer Ernst. Die Zahl der Fakultäten nimmt ständig zu, wo schriftliche Arbeiten nur noch in sogenannter "geschlechtergerechter" Sprache akzeptiert werden - Studenten wird offen gedroht, dass sie ihren Abschluss nicht bekommen, wenn sie sich dieser Sprachdiktatur nicht beugen.
Es geht hier um einen totalitären Machtanspruch gegenüber der Sprache, um dadurch ebenso totalitäre Macht über das Denken zu gewinnen. Da ist jeder Orden, erst recht einer "wider den tierischen Ernst", völlig unangebracht.

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statussymbol 05.06.2013, 21:33
299.

Zitat von rroggenbrot
Grausam dass man an einer Universität meint, die deutsche Sprache vergewaltigen, pardon, "gendern", zu müssen. Würde für mich als Grund genügen, dort weder zu studieren noch zu arbeiten.
Für mich brauchst es da keine fragwürdigen "Gender-Sprachreformen" an der Uni Leipzig um in Leipzig und Umgang samt deren Uni nicht arbeiten zu wollen :-)

Zugegeben, im BMW oder Porsche Werk in Leipzig 7er oder Panameras zusammenzuschrauben wäre schon erträglich *grunz*

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