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Steile These: Die Menschen werden dümmer
Corbis

Wann erreichen die Menschen ihren intellektuellen Zenit? Ein US-Forscher hat eine provokante Theorie: Es war schon vor mehreren tausend Jahren, seitdem befinden wir uns im Sinkflug. Als Erklärung dienen neben den Genen frühzeitliche Jäger - und Banker-Boni. Steile These von Gerald Crabtree: Die Menschen werden immer dümmer - SPIEGEL ONLINE

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andara84 13.11.2012, 15:14
30.

Zitat von eigene_meinung
Die Summe der Intelligenzquotienten aller Menschen bleibt seit Jahrzehnten konstant.
Na sauber, das aendert naetuerlich alles...
Erstens mal sind Jahrzehnte nicht annaehernde genug fuer evolutionaere Entwicklungen, und zweitens ist das ja gerade der Witz am IQ: Dass der Mittelwert immer exakt 100. Also bleibt der Durchschnitt immer konstant, waehrend die Summe mit der Bevoelkerung waechst. Per definitionem. Also selbst wenn die Menschheit, wie Sie wohl unterstellen moechten, immer duemmer wird, waechst die Summe der IQs.

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ja-sowieso 13.11.2012, 15:14
31. Falsch

Zitat von sysop
Leiste sich dagegen heute ein Wall-Street-Banker ein falsches Urteil, so bekomme er einen dennoch dicken Bonus und sei ein attraktiver Partner, ...
Falsch. Leistet sich ein Wall-Street Banker ein FALSCHES Urteil, so bekommt er KEINEN Bonus. Wenn er seinen ARBEITGEBER hingegen RICHTIG einschätzt, dann BEKOMMT er seinen Bonus.

Ob die Ziele des Arbeitgebers ebenfalls erreicht werden, hängt von der Durchsetzungsstärke seines Arbeitgebers ihm gegenüber ab.

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Olaf 13.11.2012, 15:19
32.

Zitat von sfb
Bildung ist aber auch das wirksamste Verhütungsmittel, und global vermehren sich schon lange die Dummen und Frommen am meisten.
Eine Entwicklung die sehr schön in Idiocracy auf die Schippe genommen wird.
Idiocracy

Der unfähige Banker mit dem Boni ist politisch Korrekter als böser Bube, aber rein Zahlenmäßig schon keine Bedrohung für die Evolution. Selbst wenn er denn nicht kinderlos bleiben sollte.

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Xeno87 13.11.2012, 15:20
33. Jedwede

Mutation des menschlichen Genoms, ob zum Fitnessvorteil wie zum -Nachteil, wird von der schieren Masse des menschlichen Genpools einfach erdrückt. Die Intelligenz wird nicht größer, auch nicht geringer, sie stagniert und wird nur von eher wenigen Individuen "durchbrochen"

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zweistein59 13.11.2012, 15:21
34. könnte man

so sehen. Mache grad die Erfahrung, das ca. 70 Jahre ausreichten um aus unseren Mitbürgern eine graue, willenlose Masse zu machen, welche nur noch reflexartig auf äußere Einflüsse reagiert. Die Fähigkeit, mittels Verstand Ursache, Wirkung und Handlung in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen ist beunruhigend degenerativ.

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Whitejack 13.11.2012, 15:22
35.

Zitat von tart
Das die westliche Gesellschaft mom. durchaus eine Phase der Verblödung durchmacht kann durchaus sein,-)))
Keine Verblödung - eine Verschiebung von alten zu neuen Kompetenzen. Das Wissen darum, wie man programmiert, ist heutzutage nützlicher als das Wissen um den Wortlaut der "Glocke". Das war vor hundert Jahren noch andersherum...

Wieso dies als "Verblödung" gewertet wird, hat einen einfachen Grund:

Wer beherrscht die alten Kompetenzen nicht? - Die Jungen.
Wer beherrscht die neuen Kompetenzen nicht? - Die Alten.
Wer gibt vor, was für Kompetenzen man zu beherrschen hat, um als "intelligent" zu gelten?

Genau. Da liegt die Ursache. (Die starke Vereinfachung dieser Begründung ist dem Entargumentationsfeld geschuldet, das von der Studie aus dem Artikel ausgeht... ^^)

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Layer_8 13.11.2012, 15:23
36. Antithese:

Zitat von sysop
Wann erreichen die Menschen ihren intellektuellen Zenit? Ein US-Forscher hat eine provokante Theorie: Es war schon vor mehreren tausend Jahren, seitdem befinden wir uns im Sinkflug. Als Erklärung dienen neben den Genen frühzeitliche Jäger - und Banker-Boni.
Vor ca. 3000 Jahren gab es neben Handel und Wandel und technischem Fortschritt (Bronzezeit) auch Mord und Totschlag. Quellen sind noch vorhanden: Ilias, Mahabharata etc.

Nichts hat sich verändert!

Und das mit den frühzeitlichen Jägern: Im Amazonasgebiet solls ja noch welche geben. Vielleicht sind die wirklich intelligenter als wir sesshaften.

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Europa! 13.11.2012, 15:23
37. Die Fähigkeiten lassen nach

Zitat von sysop
Wann erreichen die Menschen ihren intellektuellen Zenit? Ein US-Forscher hat eine provokante Theorie: Es war schon vor mehreren tausend Jahren, seitdem befinden wir uns im Sinkflug. Als Erklärung dienen neben den Genen frühzeitliche Jäger - und Banker-Boni.
Intelligenz ist sehr schwer messbar. Eine körperliche Degeneration erscheint mir viel wahrscheinlicher. Aber auch die wird überkompensiert durch bessere Werkzeuge, Arbeitsteilung und Ernährung. Dass die Menschen im Mittelalter viel kleiner waren, sieht man ja zum Beispiel an den Ritterrüstungen.Ob sie weniger leistungsfähig waren, ist eine andere Frage.

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Hafenschiff 13.11.2012, 15:24
38.

Zitat von schnitti23
In der Tat: Vergleicht man die Menschen vergangener Jahrtausende, so konnten die damals weit mehr als heute. Man wußte ohne Uhr die Tageszeit
Ich glaube, das weiß man auch heute. Ob es morgens, mittags, abends oder nachts ist, werden die meisten Menschen auch noch ohne Uhr hinkriegen.
Zitat von schnitti23
das Handwerk war unerreicht,
Es gibt heute noch genauso gute Handwerker (Steinmetze, Schmiede usw.) Nur werden die heute noch recht selten gebraucht. Deswegen gibt es davon nicht mehr viele. Würde man die aber brauchen, könnte man die genauso wieder ausbilden wie vor 3.000 Jahren.
Zitat von schnitti23
man verstand die Zeichen der Natur
Naja. Das liegt wohl daran, dass die meisten Menschen heute nicht mehr in der Natur leben. Und ich kann Ihnen garantieren, dass ein römischer Stadtbürger vor 2.500 Jahren genau so wenig von der Natur verstanden hat wie ein heutiger Stadtbürger. Bei der Landbevölkerung sah es damals und sieht es auch heute anders aus.

Zitat von schnitti23
Was haben wir heute? Verblödungsfernsehen, was viele auch noch gut finden. Kopfrechnen ist völlig aus der Mode, können nur noch wenige. Schreiben und lesen ist für viele Neuzeitmenschen schwierig. Insgesamt gesehen kann man der These nur zustimmen.
Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass wir heute in den Industrieländern eine Alphabetisierungsrate von etwa 95% haben. Davon konnten die Gesellschaften der Antike oder des Mittelalters nur träumen. Die Bevölkerungen bestanden damals nicht nur aus Platons und Herodots. Damals lag die Analphabetenrate nämlich noch überall auf der Welt bei 95%. Bis auf eine ganz kleine Adelsschicht und Priester, später der Klerus konnte da überhaupt niemand lesen und schreiben. Ein bisschen sollten Sie Ihre romantischen Vorstellungen von der Antike und dem Mittelalter mal realistisch hinterfragen.

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meergans 13.11.2012, 15:25
39. ich beobachte das selbe

Zitat von lennybruce
Und kann ich nur bestätigen: Nach meiner Erfahrung sind die Menschen alleine schon in den letzten 30 Jahren unsäglich viel dümmer, naiver und einfältiger geworden.
dazu aber kommt noch, das sich das mit zunehmender Beschleunigung
abzuspielen scheint.
Im gleichen Tempo nimmt aber die "Sensibilität" zu.

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