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Stiller Karfreitag: Kampf dem Tanzverbot
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Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen. Studenten protestieren gegen Tanzverbot an Karfreitag - SPIEGEL ONLINE

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kjartan75 29.03.2013, 17:18
100.

Zitat von trafozsatsfm
Ich bin selber nicht besonders religiös, aber wenn ich die Vorzüge eines christlichen Feiertages (arbeitsfrei) in Anspruch nehme, dann muss ich auch die damit verbundenen Einschränkungen (keine Tanzveranstaltungen) akzeptieren. Ansonsten sollte ich mich für die Abschaffung des Feiertages einsetzen und arbeiten gehen. Alles andere erscheint mir paradox.
Ich bin sofort dafür, die christlichen Feiertage abzuschaffen. Aber da dieses ja von vermeintlichen Christen vehement bekämpft wird, kann man sich vorstellen, dass man mit so einer Petition wenig Chancen hat. Die CDU schafft es noch nicht mal, ihre (im Bundestag einzigartige) verfassungswidrige Haltung zur Gleichstellung Homosexueller aufzugeben mit der Begründung, dass es (Achtung) die heterosexuelle Ehe gefährde. Noch kein einziger hat mir erklären können, worin diese Gefährdung im alltäglichen Leben ganz konkret besteht (vor allem mit Verweis auf andere Länder, die diese bereits eingeführt haben). Und dann glauben Sie, dass diese Partei in der Lage sein soll, christliche Feiertage vollends abzuschaffen? Naive Vorstellung, und das wissen Sie selbst.

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Indigo76 29.03.2013, 17:18
101.

Zitat von ronald1952
machen, mit der Trennung von Kirche und Staat. Diese ganzen Kirch- lichen Feiertage gehörten längst abgeschafft, ebenso wie die Kirchen- steuer. Ist schon Merkwürdig das ganze, da wird Hitler und das Dritte Reich doch so Verteufelt, aber die Kirchensteuer die die Nazis eingeführt haben, daran scheint sich niemand von den Damen und Herren Politikern zu stören, gelle! schönen Tag noch,
Sagen sie doch nicht sowas! Die armen Atheisten. Die wollen dosch schließlich auch von den kirchlichen Feiertagen profitieren. Natürlich ohne die lästigen Pflichten wie Kirchensteuer. Es ist ganz einfach: beim Austritt aus der Kirche werden die Feiertage gestrichen. Da wird so mancher Atheist plötzlich zum Glauben finden.

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pirx64 29.03.2013, 17:19
102. Why

Zitat von Vex
Überhaupt kein Problem solange ich genau soviel freie Tage im Jahr habe wie ein Christ ...
Warum? Der Feiertag wird abgelehnt, also kein freier Tag. Aber als fauler Harzer gehste eh nicht arbeiten

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deepfritz 29.03.2013, 17:19
103.

Zitat von gustavsche
die es nicht erträgt, an Karfreitag nicht in die Diskothek zu können. Aber wehe, jemand will am Sonntag einkaufen gehen. Dann jammern die ob des Kommerzes. Ich bin kein Christ, respektiere aber, wenn die nunmal vom Christentum geprägte Gesellschaft den Karfreitag zum stillen Tag erhebt. Es gibt zig andere Tage im Jahr, an denen man Tanzveranstaltungen besuchen kann.
Die Diskussion ist lächerlich und zeigt wie rückständig Deutschland noch ist.
Niemand hat einem vorzuschreiben wann man tanzen darf. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!

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hj.binder@t-online.de 29.03.2013, 17:20
104. Tanzverbot

Vielleicht ein historisches Detail: Calvin verhängte de Genfern Bürgern ein striktes Verbot von Festlichkeiten an Sonntag aus einem einzigen Grund - nur so kam das Gesinde, eben jene die die bequemen Bürger zu bedienen, zu bekochen, den Müll wegräumen, die Klamotten waschen, eben alles was die Bürger nicht tun wollten. Durch das Tanzverbot/Festverbot am Sonntag war der Ruhetag für die Arbeitenden gesichert.

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Vex 29.03.2013, 17:21
105. fair?

Zitat von senfdazu
.....auch konsequent an allen christlichen Feiertagen von den Tänzern gearbeitet wird ! - dann haben sie ja noch den Tag der Arbeit und den Tag der Einheit... ;o)
Könnte man ja korrigieren indem sie mehr Urlaubstage bekommen im Umfang der christlichen Feiertage ... wäre nur fair oder finden sie wirklich das Christen weniger arbeiten sollten ?
Das würde nur Sinn machen wenn sie die Feiertage als Strafe für die Christen sehen würden aber das tun sie nicht oder ?

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WernerGg 29.03.2013, 17:21
106. Mann, geht's uns gut!

Da gibt's doch tatsächlich ein paar Leute, die ernsthaft um ihr Menschenrecht auf 365 Tage Tanzen kämpfen. Wie schön, so entspannt zu sein!

Klar: Die Leute geben vor, nicht um "Tanzen" sondern um das hehre Ziel "Trennung von Staat und Kirche" zu kämpfen. Dann müssten sie allerdings nicht gegen das Tanzverbot, sondern für die Abschaffung aller kirchlichen Feiertage einschließlich Weihnachten, Ostern Pfingsten kämpfen. Das wäre dann allerdings unerwünscht, weil man dann ja auch an diesen Tagen nicht tanzen könnte, sondern schlicht arbeiten müsste.

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discordia13 29.03.2013, 17:23
107.

Zitat von gustavsche
Ich bin kein Christ, respektiere aber, wenn die nunmal vom Christentum geprägte Gesellschaft den Karfreitag zum stillen Tag erhebt. Es gibt zig andere Tage im Jahr, an denen man Tanzveranstaltungen besuchen kann.
Ich wiederhole: Es sind durchaus ein paar Tage im Jahr, zumindest in BaWü. Und ja, ich würde wirklich viel lieber heute arbeiten gehen, denn was zum Henker bringt mir dieser freie Tag, wenn eigentlich alles, was Spaß macht, verboten ist? Nichtmal das Wetter ist gut, so dass sich Spaziergänge nicht lohnen. Im Fernsehen kommt der selbe ausgelatschte Feiertagsschund wie jedes Jahr. Ich sitze den ganzen Tag rum und langweile mich. Ich hätte lieber heute den ganzen Tag gearbeitet, wäre später mit meinen Freunden weggegangen und hätte meinen Ausgleichsurlaubstag irgendwann anders genommen.

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deepfritz 29.03.2013, 17:23
108.

Zitat von Cortado#13
mit ihrem Hintern zu Hause bleiben und mit der Familie, wenn sie denn eine haben "Mensch ärgere dich" spielen, anstatt von Zuckungen ihres Körpers und den schädlichen Lichtblitzen geplagt zu werden.
Sie sind bestimmt steinalt :p

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pirx64 29.03.2013, 17:26
109.

Zitat von moneysac123
Es ist doch lächerlich, nicht tanzen zu dürfen. warum soll eine minderheit religiöser eiferer bestimmen, was alle nicht dürfen? Dieser Einfluss auf den staat gehört abgeschafft und ich motiviere jeden, seine kirchenmitgliedschaft qua falsch verstandener tradition zu beenden. ich habe beim konfimationszirkus mitgemacht, weil ich das geld der verwandschaft einstreichen wollte, meinen kritischen fragen ist die pfarrerin immer ausgewichen. sobald ich dann kichensteuer zahlen sollte, bin ich ausgetreten. viele menschen sind nicht aus überzeugung in der kirche, sondern weil sie es schon immer waren. kaum ein kind/jugendlicher setzt sich damit wirklich auseinander und verbleibt dann automatisch in der kirche. denken sie mal darüber nach, aus der kirche auszutreten und mit der gesparten kirchensteuer privat gutes zu tun, ein patenkind in afrika, eine spende an ein kinderheim oder eine altenhilfe. es gibt viel zu viel konkretes was man tun kann, warum also nicht konkret handeln?!
Sorry, aber jemand der gegen seine Anschauung nur zur Konfi ging wegen der Kohle, dem nehme ich nicht ab das er spendet.

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