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Stiller Karfreitag: Kampf dem Tanzverbot
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Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen. Studenten protestieren gegen Tanzverbot an Karfreitag - SPIEGEL ONLINE

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loeweneule 29.03.2013, 18:40
290.

Zitat von dig
Aber warum wird mir vorgeschrieben, an welchem Tag ich nicht feiern darf? Es reicht vollkommen, dass mir vorgeschrieben wird, dass ich gefälligst die Deutsche Nationalmannschaft zu unterstützen hätte - obwohl ich mit Fußball nichts am Hut habe.
Wer schreibt Ihnen das vor?

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trafozsatsfm 29.03.2013, 18:40
291.

Zitat von oberbeamter
Im nächsten Schritt wäre dann der Sonntag als grundsätzlich freier Tag abzuschaffen. Der ist ja auch religiös begründet, in anderen Kulturkreisen ist es eben nur ein anderer Wochentag. Dies würde auch zusätzlich unsere Integrationsbereitschaft den Muslimen gegenüber aufzeigen! Moderne Menschen sollte man eigentlich überhaupt keinen fremdbestimmten Rhythmus aufzwingen wollen. Wir als Gesellschaft von selbstbestimmten Individuen müssen hier zeitgemäße Wege gehen. Die Piratem machen es erfolgreich vor!!!
Nun, das hätte auch den Vorteil, dass Sie damit gleichzeitig dieses antiquierte Konzept "Familienleben" abgeschafft hätten. Eltern, Kinder - wieso sollten die am gleichen Tag frei haben? Sind doch alles Individuen...

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apira 29.03.2013, 18:40
292.

Zitat von WernerGg
Ganz einfach. Weil an diesem Tag, jedenfalls im Verständnis von einer guten Milliarde Menschen Jesus Christus gekreuzigt wurde und sie seiner gedenken wollen. Im Lauf der Geschichte haben sie dann Erfolg mit dieser Idee gehabt und es schließlich sogar geschafft, einen Feiertag für alle daraus zu machen, damit die Menschen Zeit haben, an die Kreuzigung zu denken. Und jetzt kommen so Wichte wie Sie daher. Ohne jede Empathie und ohne jedes Verständnis für irgendwen außer sich selbst. Und fangen einen blödsinnigen Krieg an. Sie müssten sich einfach bloß einen Tag lang bescheiden. Würde Ihnen mit Sicherheit gut tun.
Ja nee ist klar. Jetzt hat man keine Empathie, weil man sich einem irrsinnigen Weltbild nicht beugen möchte. Es sei Ihnen unbenommen, an diesem Tag Jesus oder von mir aus dem Sams zu gedenken, aber warum in drei Teufels Namen behelligen Sie uns damit?

Um meine Sicherheit machen Sie sich mal keine Sorgen. Ich erwarte auf der heute Nacht anstehenden Party eher keine marodierenden Christenhorden.

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ein-berliner 29.03.2013, 18:40
293. Na?

Zitat von gmarzahn
Also hier in Berlin kümmert sich wirklich niemand um dieses Verbot. Hier gibt es Parties die am Osterwochenende von Donnerstag bis Dienstag ununterbrochen durchlaufen und die Polizei würde sich lächerlich machen wenn sie ernsthaft versuchen würde Clubs zu schließen. ... Schwachsinn oder?
Richtiger Schwachsinn

Also Cindy aus Marzan: Ganz Berlin nicht mit Ostberlin gleichsetzen.
Der ostdeutsche Atheismus, damit einhergehend fehlende christlich abenländlichen Grundwerte, gilt nicht überall.
Selbst eine marxistisch leninistische Prägung und Doktrinierung hat nie für Westberlin Bedeutung erlangt.

Aber: Freiheit ist immer die Freiheit Andersdenkender...

Also hopst mal schön, Ulbricht war ja auch ein Tänzer, ein perfekter Traumtänzer.

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apira 29.03.2013, 18:41
294.

Zitat von mundi
Empfindsame Menschen würden auch nicht tanzen gehen, wenn ihre Freunde gerade in Trauer um einen Verstorbenen sind.
Ich habe keine Christen in meinem Freundeskreis.

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WHO23 29.03.2013, 18:41
295.

Zitat von bloßmolwassage
der selbe Quatsch. Der Grund des Tanzverbot´s geht offensichtlich den Menschen im Land nicht mehr in´s Hirn, sofern vorhanden. Man sollte das Tanzverbot abschaffen, im selben Zug jedoch ausnahmslos alle kirchlichen Feiertage zu Arbeitstagen erklären. Vielleicht hat das Gejammer dann endlich mal ein Ende.
Vielleicht geht es in Ihr Hirn, dass sehr viele meiner Freunde und Bekannten heute einfach per Gesetz nicht arbeiten dürfen.

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wastl300 29.03.2013, 18:42
296. Wer ein Problem mit den Lebensweisen

Zitat von Paul Panda
Sehe ich genau so: Wer es nicht mal einen Tag im Jahr ohne dieses nervige Herumgehopse aushält, der sollte mal zum Arzt gehen, weil er offensichtlich ein psychisches oder ein motorisches Problem hat.
seiner Mitbürger hat, sollte mal den Psychiater aufsuchen. Schlimm, schlimm, so ein nerviges Herumgehopse. Besonders wenn diese Leute offensichtlich bespitzelt werden (Wie sonst weiß man, dass es nervig ist?)

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4flieger30 29.03.2013, 18:43
297. Feiertage abschaffen

Zitat von spon-facebook-1317885953
ich würde Sagen "Thema verfehlt", es geht darum warum ein Staat in dem nur noch knapp 60% einer Kirche angehören (und selbst von denen nur noch eine kleine Minderheit wirklich glaubt) meint vorschreiben zu können was man tun darf und was nicht. Ich für meine Person bin leidenschaftlicher Nichttänzer und halte diese Aktion dennoch für wichtig und richtig.
Ja, und genau darum bin ich dafür alle christlichen Feiertage zu streichen. Dann kann tanzen wer will und wann er will. Dann hört auch das Rumgejohle am "Vatertag" ( für die Atheisten unter uns:Christi Himmelfahrt) auf. Jedes Jahr dieselbe doofe Diskussion ums Tanzen an den stillen Feiertgagen, man kann es nicht mehr hören. Haben wir hier keine anderen Probleme?

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discordia13 29.03.2013, 18:43
298.

Zitat von WernerGg
G Im Lauf der Geschichte haben sie dann Erfolg mit dieser Idee gehabt und es schließlich sogar geschafft, einen Feiertag für alle daraus zu machen, damit die Menschen Zeit haben, an die Kreuzigung zu denken.
1.) Inwiefern behindere ich andere in ihrem Gedenken, wenn ich ins Kino gehe, in einer Bar Musik höre, tanzen gehe oder mir ein Sporttunier anschaue?
2.) Entschuldigung, aber ich schaffe es einfach nicht, einer Geschichte zu gedenken, die ich hanebüchen finde. Wobei ich vollkommen das Recht unterstütze, dass jeder dem Gedenken können sollte, was er plausibel findet. Da werde ich mich nicht einmischen und ich habe auch nicht vor, irgendwelche Gottesdienste zu stören. Warum sollte ich das auch tun? Ich verstehe lediglich meine Rolle innerhalb der Gedenkveranstaltung nicht. Und ich glaube, viele Religiöse können scheinbar nicht verstehen, dass man nicht an Jesus glauben kann und dementsprechend auch keine Dankbarkeit für nichts empfinden kann.

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andrews45 29.03.2013, 18:44
299.

Zitat von ehf
Wären Sie denn auch bereit, den kulturell Andersbegabten hier im Lande hierzualdne entprechende Vorschriften machen zu wollen? Ein Schächtungsverbot beispielsweise? Und den empörten Aufschrei, der dann unweigerlich von denen folgen würde, zu ertragen? Mal ehrlich, das finde ich um Längen übler, als einen Tag mal nicht in die Dsiko zu können.
Mein Beitrag war als Ironie an die Adresse meine Vorrednerin gedacht, deren Argumentation ich mir zueigen machte.
Ich verbiete keinem Christen seine Religion. Ich verbitte mir aber jegliche Bevormundung durch Religion, egal wie sie sich nennt.
Nicht der Staat hat sich an kirchliche Zwänge zu halten, sondern die Kirche hat staatliche Gesetze zu beachten. Und wenn der Staat das Schächten verbietet, ja, meine Stimme hätte er. Ebenso wenn es um das Beschneidungsverbot ginge. Leider aber scheint in Deutschland Religion noch immer sehr viel Einfluss auf die Gesetzgebung zu haben.

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