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Stiller Karfreitag: Kampf dem Tanzverbot
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Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen. Studenten protestieren gegen Tanzverbot an Karfreitag - SPIEGEL ONLINE

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dasoimel 29.03.2013, 19:22
370. Es geht ja nicht nur ums Tanzen.

Wer "wer Tanzen will, soll auch arbeiten gehen" für ein Argument hält, impliziert ja auch, dass irgendwer die Möglichkeit hatte, zu entscheiden, ob dieser oder jener Tag ein *Feier*tag sein solle oder eben nicht. Zum einen gilt zum Tanzen und Feiern der jeweilige freie Folgetag als ausschlaggebend und zum anderen halte ich religiös oktroyierte, gesetzliche Feiertage für vollständigen Humbug. Als Selbstständiger kann ich mir es zum einen ohnehin nicht leisten, die Religion anderer zwangsauszuüben. Andererseits möchte ich sehen, wie die ewigen Rezitatoren des Feiertagarguments den 1.Mai, Tag der Arbeit, begehen. Wehe, da wird nicht wenigstens für den Betriebsrat gebetet. Mit Probiergläschen um den Hals durchs nächste Weinbaugebiet torkeln wäre in dem Fall die von mir im Vorhinein unterstellte Bigotterie, die heute anderen angekreidet wird. Als Atheist lege ich das Recht auf Religionsfreiheit als negatives, als Schutzrecht aus und bestehe darauf von staatlicher oder anderer Seite her nicht mit antiquierten Weltanschauungstraditionen belästigt zu werden. Ich habe ein Recht, frei von Religion zu sein.

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wastl300 29.03.2013, 19:22
371. Nicht 3, 9Tage sind stille FT

Zitat von rossi110
Es muss doch möglich sein ein Tanzverbot für 2-3 Tage im Jahr zu akzeptieren. Auch wer nicht religiös gebunden ist, sollte dies dem Ursprung unserer Kultur zu Gute halten denn es gibt noch weitere 362 Tage an dem sich keiner an der Partywut stößt. Aber genau die Leute die jetzt so erbittert gegen den Karfreitag kämpfen, zeigen sich so "demokratisch" und wollen gleichzeitig islamistische Feiertage einführen...welch eine Moral!
Vielleicht ist die Lösung, dass die Feiertage analog der Gläubigen verteilt wird:

Bei 10 Feiertagen wäre das:
RKK 3Tage
EK 2 Tage
Restliche Kirchen, wie Islam 1 Tag
Atheisten 4 Tage

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wakaba 29.03.2013, 19:23
372.

Talibanschland?

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Vaen 29.03.2013, 19:23
373. .

Zitat von texhex
Erteilen Sie mir keine Befehle. Was an meinem Posting arrogant gewesen sein soll, weiß ich nicht; aber wenn es arrogant war, dann sind Sie eher nicht die Person, die sich darüber aufregen sollte, denn das, was Sie da aschreiben, ist an Arroganz schwerlich zu überbieten. Wobei Sie mich wahrscheinlich mit einem anderen Diksutanten verwechseln, denn die unschmeichelhafte Beschreibung meiner Person, die Sie da vornehmen, ist völlig falsch. Vermutlich lässt Sie ihr Furor nur noch bibeltreue Christen sehen. Was auch erklärt, warum Sie keine objektive Hinterfragung Ihres Standpunkts ertragen können ohne ausfallend zu werden.
Ihre vorhergehende Aussage über das Shaken am Schlossplatz hatte vielleicht eine subtilere, aber nicht minder abfällige Konnotierung. Eine objektive Hinterfragung meines Standpunktes steht in der Tat aus, denn ich halte es, im Unterschied zu vielen, vielen anderen Diskussionen den Glauben und die Kirche betreffend für evident, dass meine Position die richtige ist. Mir hat keine Glaubensgemeinschaft die freie Ausübung eines schlechthin nicht beanstandbaren Verhaltens zu verbieten, vor allem dann nicht, wenn es nicht mal den Lebensbereich seiner Gläubigen tangiert.

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Ontologix II 29.03.2013, 19:24
374. Empfindsamkeit der organisierten Religion

Zitat von mundi
Empfindsame Menschen würden auch nicht tanzen gehen, wenn ihre Freunde gerade in Trauer um einen Verstorbenen sind.
Dann trauern Sie doch mal über die Millionen Opfer Ihres Glaubens. Ich nehme an, Sie sind konsequenterweise niemals in Ihrem Leben tanzen gegangen.

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andrews45 29.03.2013, 19:24
375.

Zitat von flüchtig
...wenns dann mal im richtigen Arbeitsprozess stecken werdens gern aufs Tanzen an Karfreitag verzichten...
Dann tun die Studenten dies aber freiwillig und weniger aus religiösen Zwängen heraus.

Zitat von flüchtig
..daß die lieben Studenten an dem Jahrestag, an dem sie selbst einen nahestehenden Menschen verloren haben Lust auf Tanzen haben. Oder irre ich mich da?!?!
Nein, tun Sie nicht. Aber welchen lieben Menschen haben denn Atheisten genau verloren am Karfreitag?
Mal Butter bei die Fische, an meinem Todestag wird niemand das Tanzen und Singen in Deutschland verbieten. Da kann ich auch nur auf Familie und Freunde zählen. Wetten?

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ein-berliner 29.03.2013, 19:25
377. Da liegen Sie falsch

Zitat von c.werner
Wie kommenSie bitte darauf, dass Atheisten keine Grundwerte habe? Ein schöner Spruch einer überzeugten Atheistin.
Eine Jüdin kann vom Glauben her keine überzeugte Atheistin sein.

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wutentbrannt 29.03.2013, 19:25
378. Da gibt es eine Religion, ...

Zitat von sysop
Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen.
ebenfalls weit verbreitet in Deutschland, die verbietet noch ganz andere Dinge, insbesondere dem weiblichen Geschlecht. Dagegen könnten die "Feierwütigen" mal was unternehmen, anstatt jedes Jahr dasselbe lächerliche Theater aufzuführen.

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gbk666 29.03.2013, 19:25
379.

Zitat von Xangod
Kapiere ich nicht - man kan 362 Tage im Jahr Tanzen. Das dürfte doch für den Tanzwütigsten genug sein. Und manchmal kann Verzicht auch den Spaß an etwas steigern. Und wer an den drei übrigen Tagen nicht die Beine still halten kann, soll es dann daheim tun.

Also ich als arbeitender Mensch kann höchstens an 100 tagen party machen..und da man auch nicht jeden Freitag (ich arbeite bis 21 Uhr Freitags) und Samstag rausgeht eher 50. Dazu kommen dann auch noch andere Termine und so gehts dann lediglich ca 20-30 Mal im Jahr raus.Da wär ich heute am langen WE schon gerne in ne Disco gegangen.

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