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Stiller Karfreitag: Kampf dem Tanzverbot
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Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen. Studenten protestieren gegen Tanzverbot an Karfreitag - SPIEGEL ONLINE

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senfdazu 29.03.2013, 17:04
70. Tanzen an christlichen Feiertagen ist okay, wenn....

Zitat von sysop
Keine Chance für Partylöwen: Wie an allen "stillen Feiertagen" gilt in Deutschland an Karfreitag ein strenges Tanzverbot. Doch Studenten und junge Feierwütige wehren sich gegen das Gesetz. Tanzdemos sind allerdings nicht erlaubt - das versuchen sie kreativ zu umgehen.
.....auch konsequent an allen christlichen Feiertagen von den Tänzern gearbeitet wird ! - dann haben sie ja noch den Tag der Arbeit und den Tag der Einheit... ;o)

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Xangod 29.03.2013, 17:04
71.

Du sollst ja auch nicht jeden Tag arbeiten. Z.Bsp. am Karfreitag sollst Du nicht arbeiten.

Ich bin selbst Atheist. Aber ich finde, daß gewisse Traditionen ok. sind. Die Menschen fehlt heute oft Orientierung. Hier im Forum gibt es schon Forderungen die Feiertage abzuschaffen. Als nächstes sind die Sonntage dran. Häufig sind sie ja jetzt auch schon "verkaufsoffen". Davon werden die Menschen nicht glücklicher und auch nicht wirklich freier.

Zitat von zarrasputin
soll habe ich auch das recht jeden tag tanzen zu gehen.

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steinaug 29.03.2013, 17:06
72. Warum

gibt es keine Aufrufe zur Toleranz gegenüber den Christen? Bei einer anderen Religion geschieht dies permanent.

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rkinfo 29.03.2013, 17:06
73. Tanz ab 22 Uhr ?!

Ab dieser Uhrzeit ist ja der religiöse Teil des Karfreitag ja rum. Am Samstag wird eh unchristlich viel eingekauft und Sonntag Hasen und Eier ... was hat das mit Wiederauferstehung zu tun ? Also kein Tanz und dafür ab 22:20 'Stirb langsam' sehen ...

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anna cotty 29.03.2013, 17:06
74. Feiertag

Zitat von eefpeeeer
Es ist nunmal der höchste Feiertag der Christen. Wem das nicht gefällt, kein seinen tanzwütigen Hintern gerne stattdessen zur Arbeit bewegen. Mich ekelt dieser ganze Selbsthass hierzulande nur noch an.
Fuer Katholiken ist Ostern der hoechste Feiertag!

Was hat Tanzen mit Selbsthass zu tun? Und warum sollen nur glaeubige Christen einen extra Tag frei haben?

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discordia13 29.03.2013, 17:06
75.

Zitat von trafozsatsfm
Ich bin selber nicht besonders religiös, aber wenn ich die Vorzüge eines christlichen Feiertages (arbeitsfrei) in Anspruch nehme, dann muss ich auch die damit verbundenen Einschränkungen (keine Tanzveranstaltungen) akzeptieren. Ansonsten sollte ich mich für die Abschaffung des Feiertages einsetzen und arbeiten gehen. Alles andere erscheint mir paradox.
Und nochmal: Warum einem die Zugehörigkeit zu einer Religion in der Summe mehr Tage "frei" im Jahr bringen soll, das erscheint mir Paradox. Worüber man reden kann, ist die Verteilung. Aber die Forderung, dass die Atheisten einfach einen Tag MEHR arbeiten sollen, das ist doch wohl etwas absurd.

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fdw 29.03.2013, 17:07
76.

Seien wir doch ehrlich: Wer heute nicht ausgehen darf, wird die Zeit wohl kaum fürs Beten und Innehalten nutzen. Was für einen Sinn macht es, anderen vorzuschreiben, wann sie Spass haben dürfen und wann nicht? Wer Ostern für religiöse Besinnung nutzen will, wird ja überhaupt nicht beeinträchtigt, wenn das andere nicht tun...


Ich kann mich gut erinnern, als bei mir zuhause (Zürich, Schweiz) vor einigen Jahren das Tanzverbot aufgehoben wurde. Da wurde auch wieder einmal von einigen der Untergang des zivilisierten Abendlandes beschworen.Nichts dergleichen ist geschehen - und die Clubs sind jeweils brechend voll (wie an Weihnachten z.B. auch). Das schafft nicht nur Arbeitsstellen und Umsätze, sondern auch viele glückliche Jugendliche. Das ist doch auch etwas Christliches ;-)

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moev 29.03.2013, 17:07
77.

Zitat von rotweisser
Also, wenn tanzen erlaubt wird, dann auch den Feiertag ganz abschaffen.
Sollte man. Dafür nen Darwin Tag und nen Keppler Tag und nen Gallileo Tag, etc.

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ServicePackXXL 29.03.2013, 17:08
78. wegen religion bevorzugt?!

Zitat von stranzjoseffrauss
Einfach mal ruhig sitzen bleiben, das kann man am Karfreitag auch mal üben. Das Tanzverbot ist schon in Ordnung.
erstens hatte das fitness center nur heute morgen geöffnet und zweitens das auf meinen individuellen herzfrequenzen reagierende halbmarathon-trainingsprogramm mir für heute einen ruhetag verordnet - aber nur deshalb bleibe ich am karfreitag auch mal ruhig sitzen, vor dem pc, das tv-programm sieht jedenfalls noch öder aus als das wetter da draußen.

wie viele jahre wird es wohl noch dauern, bis die anachronistischen vorrechte der christlichen großsekten in unserem angeblich säkularen staat abgeschafft sind?
bis mit gleichem recht muselmänner und -frauen, juden, buddhisten und... ihre eigenen feiertage drohen "erfolgreich" einzuklagen - stichwort: gleichheitsgrundsatz?
denn, laut Art. 3 GG - dejure.org gilt: "...Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden....".

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sedierung@googlemail.com 29.03.2013, 17:08
79. Feiertagsregelung

Der eine oder andere Forist hat es schon geschrieben: wer das Tanzverbot ablehnt, der soll gefälligst auch auf die anderen Feiertage verzichten.
Richtig. Trennung von Staat und Kirche, richtig gemacht, bedeutet auch: keine kirchlichen Feiertage mehr. Und zum Schutz der Glaubensgemeinschaften wäre eine Gesetzgebung ausreichend, die dem Gläubigen das Recht zusichert, an den entsprechenden Feiertagen Urlaub zu nehmen, der ihm nicht verwehrt werden kann.
Damit ist dann allen gedient: den Christen, den Juden, den Moslems, alle können ihre Feiertage begehen, keine Religion wird bevorzugt, und die Volkswirtschaft hat auch noch was davon, da mehr Arbeitszeit auch mehr Produktivität bedeutet.
Und wer recht gläubig ist, der wird doch gerne seinen Jahresurlaub, wenigstens teilweise, mit der seelischen Erbauung ausfüllen.
Schutz der christlichen Werte: ich bin dafür, dass eine Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht wird, die Christen davor schützt, gegen ihren Willen zum Tanzen gezwungen zu werden. Und die es Tanzwilligen verbietet, während der Gottesdienste in Kirchen zu tanzen.
Wieder ein Problem gelöst, Wahnsinn.

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